Englands Untergang – Britanniens Morgenröte

Geschichtlich vollzieht sich die Besiedlung Britanniens von oben (Römer, Angelsachsen, Normannen), die Herrscher sind, von unten (Flamen, Iren, Inder), die billige Arbeitskräfte sind, oder seitlich, wenn die nach Herrschaft strebende Besiedlung unbedeutend ist (Dalriada) oder aber fehlschlägt (Danelag).

Konjunkturen und Krisen

1. Es gibt Konjunkturen und Krisen a) des Kapitals und b) des kapitalistischen Systems. Das gegenwärtige Niederbrechen der Marktwirtschaft ist eine Krise des kapitalistischen Systems insgesamt und nicht bloß eine der periodischen Krisen des Kapitals. Diese Einsicht ist jetzt selbst bei den Ideologen des Systems angelangt,

System der Globalisierung

§ 1 Globalisierung ist der Vorgang der Zerstörung des Systems der Weltwirtschaft. Die Weltwirtschaft besteht aus der Reihe jener Volkswirtschaften, die souverän und daher anerkannte Nationalökonomien sind. Das Herunterwirtschaften dieser Nationalökonomien ist die Arbeit der Globalisierung, sie ist das System der Systemzerstörung.

Antifaschistische Erklärung

07.02.2007

Eine antifaschistische Erklärung abzugeben in dem Sinne, nur sich selber gegen den Faschismus zu erklären, ohne aber den Faschismus zu erklären, das wäre ein eitles Unterfangen nach der Art der herrschenden BRD-Ideologie, die aus der Verteufelung ihrer geschichtlichen Vorgänger eigene Legitimität herbeizureden sucht.

Weiterlesen

Feld: Erklärungen Meinungen (36)

Der Tod aller Kulturen im Weltkulturerbe

08.01.2007

Bevor das Werk einer Kultur zum Erbe erklärt werden kann – muß der Erblasser tot sein. Bevor nicht alle Kulturen der Welt tot sind, können ihre Werke nicht von einem Alleinerben zum Weltkulturerbe erklärt werden. Ohne den Tod aller Kulturen kein Weltkulturerbe. Es gibt im privaten wie im öffentlichen Bereich üble Figuren und Organisationen, die die voraussichtlichen Erbtanten betrügen, um das Erbe zu erschleichen und sogar solche, die die Erblasser ermorden, um deren Eigen an sich zu reißen. Wie um jedes andere Erbe so wird auch um des Kulturerbes willen betrogen, geraubt und gemordet. Geschichtliche Subjekte, die Werke ihrer Kultur der UNO als sogenanntes Weltkulturerbe anbieten, geben zu erkennen, daß sie auf ihre nationale Kultur zugunsten einer Weltbehörde zu verzichten bereit sind, die es dann zu ihrem eigenen Ruhme zum Weltkulturerbe ausruft. Zur Demütigung der enterbten Völker wird an den fraglichen Objekten sodann eine UNO-Aufschrift angebracht. Diese erinnern an Grabinschriften auf Friedhöfen. So wie die Erben das Erbe und dieses den Erblasser – einen Toten – voraussetzt, so ist die zum Erbe gewordene Kultur ein gestorbener Kultus und eine Gesamtheit von außer Gebrauch gesetzten Kultwerken. Denn Kultur ist jenes, das ein bestimmtes Volk zu tun pflegt auf dem Grund und Boden seiner Agrikultur, zu tun pflegt in Handlungen, Gegenständen und Werken seiner Kultur, die erst als abgestorbene zum Erbe wird. Die vorgebliche Weltkultur, in deren Erbe die verstorbene Nationalkultur eingegangen sei, soll dem entthronten Volke ein Trost sein; aber die sogenannte Weltkultur ist bloß eine globale Zivilisation. Zivilisation ist der Weltzustand nach dem Tode der Kulturen der Völker. Zivilisation ist Bürgerlichkeit, die sich in Staatsbürgerlichkeit und Gesellschaftsbürgerlichkeit unterscheidet. Letztere heißt auch Zivil- oder Bürgergesellschaft. Seitdem die Erdoberfläche unter Staaten aufgeteilt ist, kommt auf ihr jedem Menschen Staatsbürgerlichkeit zu, auch im Falle der Unterwerfung der Erde unter einen einzigen Staat, den Weltstaat. Über einige Staaten wird von anderen Staaten behauptet, daß deren Zivilgesellschaft unterentwickelt sei oder ihre Kapitalfraktion, also der Liberalismus, noch nicht ausreichend dominiere. Darin drückt sich der globalistische Wille zum Weltstaat aus, aber Gesellschaftsbürgerlichkeit ist ebenso allgemein, für jeden Einzelnen, gegeben wie die Staatsbürgerlichkeit. Diese beiden, zusammen mit einem Satz technischer Voraussetzungen und Entwicklungen, die aus dem Erbe der verstorbenen Kulturen der geschlagenen Völker stammen, bilden die heutige Zivilisation. Die globale Bürgergesellschaft, beglückt mit dem „Weltkulturerbe der Weltgemeinschaft“, ist der heute weltweit zu beobachtende paradoxe Zustand einer Allgemeinheit der Absonderlichkeit, der dem Totalitarismus des Besonderen Standes entspringt, welcher mit einem jedweden System der parlamentarischen Regierungsbildung sich unvermeidlich einstellt. In dieser totalitären Absonderlichkeit greift um sich nicht so sehr das häufig zitierte „induzierte Irresein“, sondern eine hirnorganische Erkrankung des kulturellen Gedächtnisses der in der Absonderlichkeit des Parlamentarismus befangenen Völker. Eine geistige Erkrankung zu attestieren wäre zu geistreich; es handelt sich um kollektives Alzheimer. Die Völker sind also nicht verrückt geworden, sondern hirnorganisch erkrankt. Die „Barbarei der Reflexion“ in Vicos Sinne, die Vernichtung der eigenen Kultur durch den Verlust der Gemeinschaftsfähigkeit, der sich in dem Atomismus der Individuen zeigt, das war gestern. Heute herrscht der organisch erzwungene Schwachsinn, der völlige Gedächtnisverlust, der sich „Erinnerungskultur“ nennt, also die ruhige Spätphase der Alzheimerschen Krankheit. Den Leuten wird mittlerweile alles gleichgültig, auch die UN-Kultur der UNO. Wie zur Illustration dieses Sachverhalts hat heuer bei den Bayreuther Festspielen eine Ur-Enkelin Richard Wagners zur Rechtfertigung ihrer systemkonform-debilen Inszenierung der „Meistersinger“ erklärt: „Es gibt keine deutsche Kultur mehr!“ Für eine Regisseurin, die ja weder dichten noch komponieren, weder schauspielern noch musizieren noch singen können muß und folglich keine Künstlerin und keine Kunstdarstellerin, sondern lediglich eine Kunstsekundärdarstellerin zu sein hat, ist das fast schon ein Geistesblitz! Relativismus allenthalben, der deutsche Papst hatte es schon früh beklagt. Der Relativismus der Kulturen kündigte sich an, als die Linkischen – die reaktionär gewordene und in den Antigermanismus abgeglittene ehemalige Linke – von der multikulturellen Gesellschaft zu faseln begann. Als dann sich selbst so verstehende Konservative dem eine deutsche Leitkultur entgegensetzten, war jeder Rest von Begriffsklarheit beseitigt, denn die Einführung einer Leitkultur ist ja nur die Weiterentwicklung des Multikulturalismus, hat sie doch viele geleitete Kulturen zur Bedingung! (Das ist nichts anderes als das Verhältnis von Leitwährung und Folgewährungen im Devisenhandel.) Die Anerkennung einer Kultur als Leitkultur würde ihren Sieg in einem Kampf der Kulturen voraussetzen. Aber im Spätkapitalismus gibt es keine Kulturen mehr, die in ihrer Rasse und in ihrer Nation immer die einzige sind, sondern nur noch die globale Zivilisation. Überwunden werden kann diese nicht unmittelbar von der alten Kultur, sondern nur von den beiden Hauptausbeutungsobjekten des Kapitals: der Natur der Erde und der Arbeitskraft der Völker. Daß die UNO diese Tendenz zum Kulturen-Mord und damit zum Völker-Mord hat, ist nur zu verstehen, wenn man sich aus der Erinnerung hervorruft, daß die UNO nach dem zweiten Weltkrieg aus dem völkerrechtlichen Mord am Deutschen Reich entstanden war. Denn das Deutsche Reich als Weltgestaltungsmacht war in der Lage gewesen, die Fortexistenz der überwiegenden Mehrheit der Staaten in Frage zu stellen. Das Deutsche Reich hätte als völkische Macht die Welt nach dem Prinzip Ein-Volk-ein-Staat umgestalten können, zumindest seine Propaganda lief in diese Richtung. Die Mehrheit der bestehenden Staaten hätte sich Sezessions- und Auflösungsforderungen und dem Verlangen der Völker, ethnisch exklusive Staaten, also reelle Nationen oder Nationalstaaten anstelle formeller Nationen oder Staatsnationen zu bilden, ausgesetzt gesehen. Die Mehrheit der bestehenden Staaten trat der UNO freiwillig bei, gleichsam als einer Versicherungsgesellschaft gegen die Forderungen der von ihnen vereinnahmten Völker. Völker sind wie Jesus: sie können wiederauferstehen. Zuvor werden sie untergehen, aussterben, gekreuzigt werden, vergreisen – und doch sich in Volksaufständen, nationalen Befreiungskriegen und sozialen Revolutionen wieder aufraffen, sich verjüngen und kulturell und politisch wiederaufsteigen. Im Zeichen des Kreuzes werden die Völker siegen – oder in den Klauen des Mammons zur Hölle fahren.

Weiterlesen

Feld: Erklärungen Meinungen (28)

Die Wiederauferstehung Ostdeutschlands

05.11.2006

»Es gibt kein Königsberg mehr, in dem ein Kant die Welt neu denken könnte. Im Schlesien von heute vergingen einem Eichendorff die Zauberworte. Für Kolberg drückt niemand mehr eine Patrone in den Lauf. Und Rübezahl? Der hat das BRD-Wirtschaftswunder vollbracht.« (unbekannt) Auf Polen ist Verlaß. Es läßt sich von der Westmacht einmal mehr zum Aufmarschgebiet gegen das Reich (und diesmal auch gegen Rußland) machen. Polen will seine Staatlichkeit, die das Deutsche Reich ihm heute vor 90 Jahren geschenkt hat, unbedingt wieder verlieren. Ein polnischer Staat, wußte schon Bismarck, bedeutet eine französische Armee im Weichselbogen. Die neueste Variante dieses Spiels: amerikanische Raketenstellungen im polnisch besetzten Süd-Ostpreußen[1. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,433983,00.html // FAZ vom 04.11.2006 »Washington verspricht Polen besonderen Schutz«]. Passend erklingt dazu das Säbelrasseln der großpolnischen Träumer. Weder Geld noch Unterwürfigkeit können deren Unverfrorenheit besänftigen. Diese Lektion lernten die linksliberale taz, die Auslandsjournallie, EU-Parlamentarier und die BRD-Lagerleitung[2. http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23150/1.html // http://www.lr-online.de/nachrichten/laurundschau/tagesthemen/art1065,1391669.html?fCMS=6221564f153f639ffbd0c61215d0d66a // http://www.welt.de/data/2006/10/05/1059771.html // http://www.welt.de/data/2006/10/30/1092633.html]. Die Polenromantik des 19. Jahrhunderts wird nachträglich zur wirklichen Peinlichkeit der deutschen Geschichte, der Erste September 1939 dagegen zum wirklichen Tag der Befreiung. Das schlechte Gewissen des Landräubers duldet noch nicht einmal die museale Selbstabwicklung korrumpierter Vertriebenenfunktionäre mittels Reflexion über »Vertreibung an sich«[3. http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2128915,00.html]. Einem Bauernvolk muß die widerstandslose Preisgabe wertvollen Ackerbodens unbegreiflich und verdächtig bleiben. Die besondere Vertreibung der Ostdeutschen hängt damit weiter als Damoklesschwert über dem europäischen Status quo, wie tief die BRD-Oberen in ihrer Selbsterniedrigung auch sinken mögen. Erst die vereinigte Konterrevolution gegen das Deutsche Reich reichte der Moderne – der nomadischen Weltbemächtigung – und der Herrschaft der Mindertüchtigen genügend Machtmittel zur Bereinigung der lange schwärenden Deutschen Frage. Und erst dem Bruch dieses Bündnisses folgte das Ende der physischen Vernichtung und der zumindest wirtschaftliche Wiederaufstieg der helotisierten Deutschen. Die Ostdeutschen trugen dabei zwangsläufig die Hauptlast des Aufbaus und der sozialen und technischen Erneuerung, die weit vor 1968 mit voller Kraft betrieben wurde. Die ihre zonalen Ersatz-Existenzen neu aufbauenden Vertriebenen gaben den entscheidenden Zusatzantrieb des Wirtschaftswunders im Westen. Darüberhinaus nimmt für sie das Deutsche Kolleg weitere Funktionen an: Sie dienten als deutsche Gastarbeiter, die für niedriges Lohnniveau qualifizierte Arbeit von hoher Intensität mit starkem Gemeinwirtschaftssinn leisteten. Der mit ihnen erhöhte Bevölkerungsdruck steigerte die Importabhängigkeit, erzwang vermehrte Exporte und führte zu Orts- und Landschaftsverfremdung. Sie stabilisierten den Antikommunismus und beförderten die Verwestlichung und Amerikanisierung, die als kleinere Übel gegenüber Russifizierung und Polonisierung angesehen wurden. Sie trieben die Protestantisierung und Liberalisierung der Westzone voran. Sie boten der Christdemokratisierung eine traumatisierte politische Verschiebemasse. Sie sorgten für die moralische Verpreußung des neuen Rheinbundes und damit für die innere Stabilisierung der BRD. Das schlesische Bayern, das ostpreußische Westfalen usw. bildeten das unerreichbare Integrationsmodell für ein türkisches Kreuzberg und ähnliche Perversionen. In der DDR dagegen, wo fast ein Drittel der Bevölkerung »verschwiegene Vertriebene« waren, trugen sie die Erhebungen von 1953 und 1989 und wirkten dazwischen an der inneren Destabilisierung der DDR. Nach dem Mauerbau 1961 begann der von Konservativen beklagte »Linksrutsch der BRD«[4. »Vielleicht wird man einmal die fünfziger und sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts als Dezennien der Freiheit betrachten. … Die Bedingungen der Freiheit lösten sich in den sechziger Jahren allmählich auf.« In: Die Stunde des Widerstands von Karlheinz Weissmann, JUNGE FREIHEIT 41/06, 06. Oktober 2006, http://www.jungefreiheit.de/]. Die aus Mitteldeutschland Getriebenen, die den ostdeutschen Vertriebenen in das Lohnarbeiterparadies BRD gefolgt waren, blieben nun aus. Zur Aufrechterhaltung der Mehrwertraten standen die umfassende Automatisierung und die Einfuhr fremdländischer Billiglöhner zur Wahl. Ideologisch verwestlicht setzte man vorrangig auf letzteres. Der ostdeutsche Mohr hatte da seine Schuldigkeit längst getan. Nur nach Hause gehen durfte er nicht. Also begann der Untergang der ostdeutschen Stämme zwar mit deren Vertreibung; für dessen Geräuschlosigkeit aber sorgte nicht nur die unduldsame Holocaustreligion, sondern auch die alltägliche Vernutzung für Wohlstand, Westbindung und Demokratisierung. Vollendet wird er nun mit dem auf den Heimattagen sichtbaren, natürlichen Verschwinden der Pensionäre und der sprachlichen Besatzung ihrer Heimat mit den »Ossis« aus Mitteldeutschland. Die Notwendigkeit der Einheit von Blut und Boden für das Leben von Stamm und Volk ist jedoch ein für allemal bewiesen. Die erzwungenen Gebietsabtretungen seit 1918 haben das Recht des Deutschen Volkes auf Dauer verletzt. Tragen da Privatrechtsklagen von Vertriebenen noch stellvertretenden Charakter, so sind Menschenrechtsklagen auf ein eingebildetes »Recht auf Heimat« nur lächerlich[5. http://www.perlentaucher.de/buch/7466.html]. Die unübersetzbare Heimat, das Vaterländle, ist der Herstellungs- und Kultort von germanischer Gemeinschaft und natürlicher Sittlichkeit. Aber: »Keines der sogenannten Menschenrechte geht … über den egoistischen Menschen hinaus, über den Menschen, wie er Mitglied der bürgerlichen Gesellschaft, nämlich auf sich, auf sein Privatinteresse und seine Privatwillkür zurückgezogenes und vom Gemeinwesen abgesondertes Individuum ist.«[6. Karl Marx, Zur Judenfrage, 1843, http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_347.htm] Entheimatung und Entvaterlandung sind die wirklichen »Menschenrechte«. Der Phantomschmerz des amputierten Reiches ist dank moderner Geschichtsbewältigung verewigt. Die vertriebenen Stämme bleiben in ihren Nachkommen als Substanz, als bloße Möglichkeit erhalten. Ihre notwendige Auferstehung dürfte wie eh und je über Heerzüge gelingen, die Geschichte schreiben. Den aus dem Auslande fliehenden deutschen US-Hilfspolizisten böte sich hier im Inland Gelegenheit zur Wiederherstellung ihrer militärischen Ehre. Die Deutschenhasser des maßlosen Nachbarn helfen dem zufälligen Anlaß des Zurückschießens[7. http://www.jungewelt.de/2006/10-20/050.php] jedenfalls selbst nach. Auf Polen ist Verlaß. Gernot Kröslin

Weiterlesen

Feld: Erklärungen Meinungen (27)

Über die Unterschicht

19.10.2006

Einige unter der Oberschicht reden seit kurzem über die Unterschicht. Anderen unter der Oberschicht, die erst seit einer Generation aus der Unterschicht aufgestiegen sind, ist das peinlich, und sie beschuldigen „weltfremde Soziologen“, sich einer solch gemeinen Ausdrucksweise zu bedienen, die erst eine gesellschaftliche Spaltung hervorriefe, ganz so, als wären die Soziologen böse Zauberer. In der Revolverpresse werden inzwischen subproletarische Familien vorgestellt, die das öffentliche Geständnis ablegen, zur Unterschicht zu gehören; das gilt offensichtlich für nicht weniger aufregend als Enthüllungen zum Sexualleben von Prominenten. Das 19. Jahrhundert hatte lernen müssen, daß unterhalb des Bauern- und Handwerkerstandes eine unterbäuerliche und unterhandwerkerliche Schicht von ländlichen und städtischen Proletariern entstand, die nicht mehr nur vorübergehender Natur war, sondern sich auf Dauer einrichtete und beständig anwuchs. Die Arbeiterfrage war geboren. Die Bildungs- und Besitzbürger, die sich dieser Neufassung der ewigen sozialen Frage stellten, hatten selbstredend vergessen, daß sie einstmals selber eine bedrohliche soziale Anomie gewesen waren: ohne Bauernstelle, ohne Lehen und ohne Chance, in die Gefolgschaft eines Lehnsherren aufgenommen zu werden, waren sie weder Burgumwohner (Bauern) noch Burginwohner (Gefolgsleute), sondern nur Burganwohner, bloße Bourgeois und keine Citoyens, die schwarzarbeiteten und undurchsichtige Geschäfte trieben. Das 21. Jahrhundert beginnt gerade zu lernen, daß wieder eine neue soziale Kategorie entsteht. Man nennt sie nicht Subproletariat, sondern Prekariat, unterscheidet etwa noch ein abhängiges Prekariat von einem selbständigen Prekariat. Unter letzterem versteht man inkonsequenterweise die sog. Generation Praktikum, zumeist fertige Vollakademiker, die für wenig bis nichts arbeiten, um praktische Berufserfahrung vorweisen zu können. Prekär bleibt deren soziale Lage zumeist auch, wenn das Praktikum sich in freiberufliche Mitarbeit verwandelt, die aber häufig scheinselbständig ist, weil von einem einzigen Auftraggeber abhängig. Das einzig Nichtprekäre ist dann der Rückfall in das sogenannt abhängige Prekariat, das von Hartz IV leben muß. Aus dem Jungakademiker zwischen zwei Praktika ist dann bald ein stellungsloser und unvermittelbarer Altakademiker geworden. Als faktisches gesetzliches Grundeinkommen ist Hartz IV die im Augenblick einzige Stabilität in all der schreckensverbreitenden Flexibilität des globalkapitalistischen Systems. Allerdings ist Hartz IV ansteckend für Familienangehörige und andere Mitbewohner der Bedarfsgemeinschaften, die auf dem Wege der legalen Sozialinfektion insgesamt als Lohnarbeiterkandidaten behandelt werden, selbstredend nach vorhergehendem Gemeinschaftsverbrauch von Ersparnissen eines jeden Mitinsassen der Bedarfsgemeinschaft. Subproletariat ist die korrekte Bezeichnung für die neue Klasse der bürgerlichen Gesellschaft insofern, als sie dem Proletariat nachfolgt und zunächst nur einen unterproletarischen Lebensstandard verwirklichen kann; Nachproletariat ist aber noch richtiger, weil dieser Ausdruck nicht auf die änderbare Schichtung des Einkommens, sondern auf die historische Nachfolge abzielt. Ist das Proletariat jene Klasse, die in der bürgerlichen Gesellschaft von der Vermietung ihrer Arbeitskraft lebt, so ist das Nachproletariat jene neue produktionsmittellose Klasse, die, wenn überhaupt, nur ihre Arbeitskraft zu vermieten hätte, aber zumeist keinen Mieter findet. Das Proletariat, auch wenn es hohe Löhne erzielt, ist und bleibt die Klasse der Ausgebeuteten. Das Nachproletariat, auch wenn es noch so elend lebt, ist eine Klasse der Nicht-mehr-Ausgebeuteten. Das Nachproletariat lebt vorläufig noch, solange die Diktatur des Kapitals nicht gebrochen ist, vom staatlichen Transfer; das hat es mit der Staatsklasse gemein. Die mit der Staatsklasse um die Aufteilung des Transfers streitende Klasse des Nachproletariats kann man daher auch als Anarchistenklasse bezeichnen, weil sie nur einen Klassengegner, aber keinen Herrn hat. Die proletarischen Altersrentner, die zum Teil noch aus den Sozialversicherungskassen, strukturell zunehmend aber auch aus der Staatskasse versorgt werden, wachsen aus dem Altersproletariat heraus und in das Nachproletariat hinüber. Erst mit der Vollautomation der Produktion und damit dem Ende des proletarisch-kapitalistischen Zeitalters wird man sie gänzlich unter die nachproletarische Klasse subsumieren können. Die Unterschicht ist nicht der Abschaum. Der Abschaum sind jene, die immer oben schwimmen, gleichgültig unter welchem Regime; sie machen Propaganda für die FDJ genausogut wie Politik für die CDU. Die Abschäumer sind von den leichten Elementen in einer Population die zu leichten mit den nicht mehr weißen Westen. Der Abschaum ist der schmutzige Schaum der führenden Schwätzer und Schaumschläger, die Hartz IV predigen und Herr Hartz sind. Der Abschaum ist also fast immer in der Oberschicht zu finden und nie in der Unterschicht. Die Unterschicht gilt heutzutage eher als der soziale Bodensatz, der weder räumlich-horizontal mobil noch sozial-vertikal flexibel sei, sondern stur darauf beharre, sich möglichst auf dem Boden abzulagern und festzusetzen, auf dem er geboren und aufgewachsen ist. Die bodensätzige Unterschicht verteidigt daher auch am ehesten den Boden der Heimat gegen den ausländischen Pöbel, den der regierende Abschaum der Oberschicht ins Land geholt hat, um seine Herrschaft vom eigenen Volk unabhängig zu machen, die einheimische Arbeiterklasse zu entmachten und die Arbeitskraft billig wie Dreck werden zu lassen. Emanzipation vom eigenen Volk ist die Generallinie jener abschäumigen Demokratie, die zur Ochlokratie, zur Herrschaft der Schlechten, entartetet ist. Mit der Unterschichten-Debatte ist die BRD bei sich selber angekommen, bei ihrer Selbstverwahrlosung von geschichtlichem Ausmaß. Ursprünglich war die BRD als ein reines Besatzungskonstrukt der Westmacht mit dem Grundgesetz als Besatzungsstatut entworfen, in das die widerständigen deutschen Kollaborateure Sprengsätze hineinschrieben, indem sie das Gebilde als ein politisches Provisorium definierten. Der Vorzug des Grundgesetzes bestand darin, als Nicht-Verfassung mit Selbstauflösungsgebot programmiert worden zu sein. Später (aber lange vor dem Anschluß der DDR) kam dann mit Hilfe der judäo-amerikanischen Besatzungsmacht der Abschaum der Lizenz-Demokraten an die Selbstverwaltungshebel der Westzone, usurpierte dieses Provisorium und beansprucht bis heute seine Ewigkeit. Schichten bezeichnen in der Soziologie jenes Unwesentliche, das sich als ein Mehr oder ein Weniger, ein Oberes, Unteres oder Mittleres und ähnlich profiliert, aber eben nicht das Wesentliche unterscheidet. Den wesentlichen Unterschied verdeutlicht erst die Entgegensetzung der Klassen. Ein höheres soziales Wesen bezeichnet der Stand: Mittelschichten gibt es vielerlei, aber der Mittelstand ist nur jener der produktionsmitteleignenden (Haupt-)Arbeiter, von denen sich die produktionsmittellosen Arbeiter als Proletarier dadurch unterscheiden, daß sie eine eigene Existenz nicht gründen können und den Mittellosenstand bilden, der das Kapital auf der einen Seite und die Verelendung auf der anderen Seite ständig vermehrt. Um der Akkumulation von Kapital und Elend Einhalt zu bieten, muß die Gesellschaft unterworfen und also verbürgerlicht werden, damit die Gemeinschaft wiederaufersteht und als Volksgemeinschaft ihre Souveränität errichtet.

Weiterlesen

Feld: Erklärungen Meinungen (32)

Hermann­schlacht um die Eva-Frage

Hermann­schlacht um die Eva-Frage

21.08.2006

Kampf-Lesben, Feministinnen und sonstige karrieristischen Flintenweiber des ideologischen Systems der BRD haben jüngst eines der letzten Gefechte gewonnen in einem Krieg, den sie verlieren werden: Im NDR wurde eine Nachrichtensprecherin, die in Büchern alte Wahrheiten über die Rolle der Frau ausgesprochen hatte, zur Kündigung ihrer abhängigen Beschäftigungsstelle – also zu etwas Richtigem – genötigt, um das Unrichtige, die Lohnarbeit von Müttern und Ehefrauen, zu verteidigen. Geschlechterkampf und Rassenkampf sind Hilfsfronten des Klassenkampfes. Der ideologisch-politische Apparat der Kapitalistenklasse hetzt die Frauen in den Arbeitsmarkt, um die Marktmacht der proletarischen Männer zu brechen. Dem gleichen Zweck dient der Import ausländischer und fremdrassischer Arbeitskräfte. Um zu begreifen, daß Verweiblichung, Verausländerung und Verrassung Waffen der Kapitalistenklasse im Kampf gegen die proletarische Klasse sind, braucht man nur das Gesetz von Angebot und Nachfrage auf den Arbeitskräftemarkt anzuwenden: Der Familienlohn der proletarischen Familienernährer und damit die Sittlichkeit ist aufgrund des Überangebots alleinstehender, weiblicher und ausländischer Arbeitskräfte am Binnenarbeitsmarkt nicht mehr zu halten. Außerhäusige Frauenlohnarbeit wird erst familiärer Notbehelf und später die schlechte Gewohnheit der Selbstentwertung. Die Ehre der Männer, die es sich verbietet, ihre Frauen zu fremden Leuten zum Arbeiten zu schicken, wird gegenstandslos und verschwindet. Der Ehe- und Familienstand selber wird vom Ledigenstand verdrängt, am Ende steht der Elendsstand der alleinerziehenden Mütter und jetzt die demographische Katastrophe, die absolute Verelendung des Deutschen Volkes unter kapitalistischer Fremdherrschaft. Das kinderlose Weib, das derzeit die BRD bekanzlert, personifiziert in besonderer Weise den drohenden deutschen Volkstod und die weibliche Daseinsverfehlung im allgemeinen, verbunden mit einem typischen staatsparasitären Doppelverdienertum der Regimefunktionärspaare, das sich als Emanzipation aufplustert. Den ersten und grundlegenden Verrat am Dutschkismus, an der nationalrevolutionären Wortergreifung von 1968, beging der Feminismus. Der Feminismus war die Mutter aller westdeutschen Konterrevolutionen. Für die Nationalrevolutionäre machen nicht Klassen oder Rassen oder gar Frauen die Revolutionen, sondern die Völker. „Revolutionen werden nicht von einer Partei gemacht, sondern vom ganzen Volk“, schrieb Karl Marx (MEW 34, 514). Nachdem der Feminismus den 68ern in den Rücken gefallen war und vom Volk als Revolutions- und Geschichtssubjekt gleichsam das männliche Glied – den Kopf - abgetrennt hatte, wagte sich mit den K-Gruppen der 70er Jahre wieder der sozialdemokratisch-kommunistische Traditionalismus hervor, der erneut die Arbeiterklasse zum revolutionären Subjekt erklärte, die doch immer weiter schrumpfte. In den 80er Jahren ging die Initiative des konterrevolutionären Klassenkampfes an die Konservativen und die Liberalen über und übersteigerte sich in den Spekulationsblasen der 90er Jahre, in denen das Kapital selber sich als permanente Revolution begriff und der Betriebswirt den Revolutionär in der Rolle des globalistischen Alleszertrümmerers spielte. Die frauenemanzipatorische, antirassistische und antinationale Politik des Kapitals zerstörte jetzt nicht nur die natürliche Sittlichkeit der Familien und die korporative Sittlichkeit der bürgerlichen Gesellschaften, sondern die wirkliche Sittlichkeit der Staaten und Nationen. Aber die dutschkistische Strategie hat Recht behalten, die Arbeitslosigkeit der Massen ist zum sozialen Hauptkennzeichen im Spätkapitalismus geworden, denn in der BRD leben derzeit zusätzlich zur Staatsklasse schon über 40 Prozent der Bevölkerung vom Transfersystem und gehören damit zur Anarchistenklasse. Die bürgerliche Gesellschaft ist heute nicht mehr zur Hauptsache besitzbürgerlich (Faktoren Boden und Kapital) und auch nicht mehr kompetenzbürgerlich (Faktor Arbeit), sondern nachproletarisch-herrenlos, also anarchisch. Gemeinsames Merkmal der Serie von Konterrevolutionen nach 1968 war die Aufspaltung des Volkes als des Subjekts der Revolution in Geschlechter oder Klassen. Daher laufen alle Strategien der Konterrevolution immer auf einen Bürgerkrieg hinaus, zumindest in den Sphären der Ideologie und der Politik. Schrittmacher war der westdeutsche Feminismus, der mit seiner Forderung nach Lohn für Hausarbeit in besonders heimtückischer Weise dem Kapitalismus die Bresche zum Eindringen in die Familien geschlagen hat und so die Zeugung und artgemäß-familiäre Aufzucht unzählbar vieler Kinder verhinderte. Nicht umsonst ist der Inbegriff des Menschen in seiner ihm geschichtlich jeweils höchstmöglichen Vollendung der Mann. Hochkulturen entstehen nur unter der Herrschaft des Mannes über Weib und Kind, über Sippe, Stamm und Volk. Kulturverfall heißt immer Vordringen der Weiberherrschaft und Zurückweichen des Patriarchats. Matriarchate kommen im Tierreich vorwiegend in niederen Gattungen vor und werden um so seltener, je höher die Evolution aufsteigt. Das Geschlechter- und Familienverhältnis gehört nicht in die mittelbaren Sphären von Staat und bürgerlicher Gesellschaft, sondern ist unmittelbare, natürliche Sittlichkeit, das allen abgeleiteten menschlichen Verhältnissen zugrunde liegende Reich der väterlichen Herrschaft. Dort haben die Frauen gleichwohl mehr zu sagen als die Männer, deren Leistungen für das Vaterland stets noch in der Muttersprache beurteilt werden.

Weiterlesen

Feld: Erklärungen Meinungen (35)

Die verkehrte Emanzipation

27.04.2006

Der Mann hat ... sein wirkliches substantielles Leben im Staate, der Wissenschaft und dergleichen, und sonst im Kampfe und der Arbeit mit der Außenwelt und mit sich selbst, so daß er nur aus seiner Entzweiung die selbständige Einigkeit mit sich erkämpft, deren ruhige Anschauung und die empfindende subjektive Sittlichkeit er in der Familie hat, in welcher die Frau ihre substantielle Bestimmung und in dieser Pietät ihre sittliche Gesinnung hat. (Hegel, Grundlinien der Philosophie des Rechts, § 166) Während die BRD-Verwaltung über weitere tiefgreifende Eingriffe in die Gemeinschaften mittels Kinderzwangsaufenthalt in Bewahranstalten und bezahlter Entväterlichung debattiert (1), entlarvt die Tagesschausprecherin Eva Herman die neuzeitliche Emanzipation als „fatalen Irrtum” und Zerstörungswerk (2). Tatsächlich hat sich die Bedeutung des Wortes Emanzipation umgekehrt. Aus der Entlassung des Sklaven oder Sohnes in die Eigenständigkeit (3) ist die Selbstbefreiung geworden, aus einem Gnadenakt wurde so ein Rechtsbruch. Denn jede Entpflichtung verletzt das Recht eines anderen - die der emanzipierten Frau das der Familie. Der Verrat an der eigenen substantiellen Bestimmung aber ist nur um den Preis eben jener festgestellten Selbstzerstörung zu haben. Die im „Kommunistischen Manifest” geforderte Auflösung der bürgerlichen Familie, einst das antikommunistische Schreckensbild schlechthin, vollzieht sich im entwickelten Kapitalismus selbst. Die Frauenemanzipation ist Bannerträger der Vergesellschaftung von Gemeinschaft, ihre Maximalforderung ist die der Anerkennung der Haushalts- als Lohnarbeit, mit der der eigene Mann als Ausbeuter erscheint. Die Emanzipation verendet in der absoluten Verelendung, in der die ungezogenen Kinder zuerst unbrauchbare Arbeitskäfte und schlechte Eltern abgeben und mit den ungeborenen Kindern der letzteren die Arbeitskräfte schließlich ganz verschwinden. Die natürliche Auflösung der Familie dagegen, wenn die Kinder flügge, entläßt diese als Freie in die bürgerliche Gesellschaft, in der sie Kinder des Staates bleiben. Mit dem Übergang der natürlich-substantiellen Sittlichkeit der Familien in die reflektierte der bürgerlichen Gesellschaft und schließlich in den Staat als Wirklichkeit der sittlichen Idee ist der positiv unendliche Prozeß des Lebens in der Sphäre des objektiven Geistes erfüllt. Dem Vernünftigen und damit der eigenen Bestimmung ist Genüge getan. Die Gewißheit aber, das Vernünftige getan zu haben, ist die Glückseligkeit. Die wachsende Automation der Haushalte leistete dem Zerfall der Familie scheinbar Vorschub, denn die freigewordene häusliche Arbeitskraft stand nun der von der Demokratie idealisierten Vermietung am Markt und der Zerstreuung (4) zur Verfügung. Aber dem Selbstzweck der Familie geweiht, verheißt die häusliche Technik für die Zukunft, den um unserer selbst willen notwendigen Kindersegen bestens zu fördern. Nicht die Eröffnung weiterer Kinderbewahr- und Pflegeanstalten steht also auf der Tagesordnung, sondern das Gegenteil: die Heimholung der Kinder und der Alten. Nicht die Stützung der Lohnarbeit von Frauen löst ein Problem des arbeitslosen und fehlernährten Landes, sondern deren Gegenteil: Zurück an den verwaisten Herd. Nicht die verkehrte Emanzipation ist das große Abenteuer des Lebens, sondern deren Gegenteil: Die Remanzipation, die Aushändigung und Überantwortung an einen anderen, in dem ich mein wirkliches sittliches Selbst erkenne und als ein anderer wiederkehre. Gernot Kröslin (1) Beitrag auf SPIEGEL-Online (2) Cicero, Ausgabe Mai 2006 (3) Emanzipation bei Wikipedia (4) Artikel in der Süddeutschen Zeitung

Weiterlesen

Feld: Erklärungen Meinungen (43)

Karikaturen des Rassenkampfes

06.04.2006

Der alte Ost-West-Konflikt zur Aufrechterhaltung des Wachkomas des Deutschen Reiches hatte sich als internationaler Klassenkampf kostümiert, der neue Ost-West-Konflikt zum gleichen Zwecke erscheint als übernationaler Kampf der Kulturen. Beide Seiten des kommenden Bombenkrieges des judäo-amerikanischen Imperiums gegen Persien und Syrien sind an der Zuspitzung des Kampfes der Kulturen interessiert. Kulturen sind Rassen, Kulturenkampf ist Rassenkampf. Im sog. Karikaturenstreit stand auf den ersten Blick der Westen gegen den Orient, die Freiheit der Karikatur gegen die Karikatur der Freiheit. Als aber Teheran die westliche Freiheit der Karikatur auf die Probe stellte und einen Holokaust-Karikaturen-Wettbewerb veranstaltete, dessen beste Beispiele der für die Mohammed-Karikaturen verant­wort­liche dänische Redakteur nun zum Beweise westlicher Karikaturenfreiheit ebenfalls abdrucken wollte, flog er prompt aus seiner Stellung. Der Westen war auf ganzer Linie als Karikatur der Freiheit blamiert, bei aller seiner antichristlich-judäischen Karikaturenfreiheit. Wer sich mit den jetzt Herrschenden identifiziert, für den erscheint die politische Lage als äußerst schwierig, ja als verzweifelt und aussichtslos. Wer hingegen die jetzt Herrschenden stürzen will, den stimmt die politische Weltlage hoffnungsfroh. Besonders verheißungsvoll ist, daß der Islam den Westen schlägt, obgleich noch offen ist, ob er ihn auch besiegen wird. Um die Frage, wer wen besiegen kann oder nicht, zu beantworten, muß man sich darüber klar werden, wer was ist oder nicht ist. Also: Was ist der Islam und was ist der Westen? Der Islam ist keine progressive Stufe in der Geschichte der Religionen, sondern eine Rückfallplattform für die entwurzelten orientalischen Massen der unmittelbaren Nachantike. Islam ist reiner Monotheismus und als solcher Totalitarismus überhaupt: Er anerkennt nur einen Gott und vernichtet die heiligen Stätten aller anderen Götter und damit die seelischen Identifikationsorte anderer Völker, die so entweder zur Vernichtung oder zur Unterwerfung freigegeben sind. Der monotheistische Totalitarismus ist den beiden großen Religionen gemein, die die semitische Rasse hervorgebracht hat: das sind Judentum und Islam. Beide Religionen sind der Wüste entsprungen und daher wüsten Wesens. Beide sind auch fanatisch. Der Fanatismus ist ein Gedankenkurzschluß innerhalb der Momente des Begriffs, also der Allgemeinheit, Besonderheit und Einzelnheit. Der Fanatismus des Judentums ist der des Einen Herrn, Jahwe, welcher die abstrakte, tödliche Allgemeinheit ist, die alle Besonderheiten, die Götter der verschiedenen Völker, tötet. Dieser eine Gott verabsolutiert das Allgemeine und Götter- und Völkermord an den Anderen ist folgerichtig sein Programm. Auserwählt ist nur ein Volk, das jüdische, dem die Welthirtschaft versprochen ist unter der Bedingung, daß es die anderen Götter und Völker ausmordet. Sollte es diesem Völkermordgebot nicht folgen, wird es selber mit Vernichtung bedroht. Der Monotheismus ist immer auch Totalitarismus, weil falsche Ganzheit, daher eben nicht die Totalität, also die wahre, weil konkrete Ganzheit. Schon im Altertum haben die Juden den Totalitarismus in Ägypten verbreitet, als Josef dort überlieferungsgemäß (Gen. 47,13-26) die Enteignung und Versklavung des Volkes (mit Ausnahme der Priester) als Grundlage der pharaonischen Zentralverwaltungswirtschaft einführte, also den altorientalischen Kommunismus. Der Totalitarismus der Juden im 20. Jahrhundert war der Bolschewismus in Rußland, der mit dem für Völkerversklavung und Völkerausmordung nötigen Fanatismus von Trotzki, Lenin und Stalin betrieben wurde. Ist es bei den Juden der Fanatismus des Einen Herrn, so bei den Moslems die Unterwerfung des Einzelnen unter den Allgemeinen, unter Allah. Das Begriffsmoment der Besonderheit wird übersprungen: darin liegt der denkerische Kurzschluß des islamischen totalitären Fanatismus. Dieser ist aber höherstehend und stärker als der jüdische, weil universell angelegt und auch Nicht-Araber zum Islam übertreten können. Da der Islam aber die Kriegsreligion des einen Heiligen Krieges zur Unterwerfung der ganzen Welt unter Allah ist, darf man natürlich keine Fahnenflucht begehen und wieder abschwören. Andernfalls ist die Todesstrafe fällig, siehe Afghanistan. An sich ist der Islam dem Judentum überlegen, weil Fremdvölkische beliebiger Herkunft in die Umma, die Weltgemeinschaft der Moslems, eintreten können, aber durch die Symbiose des Judentums mit den USA als Macht und der amerikanischen Ideologie vom gelobten Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist das Judentum weltpolitisch noch in der Vorhand, verliert aber zunehmend die Initiative an den Islam. Dem rassischen Ursprung nach ist der derzeitige Weltkonflikt ein innerer Kampf der semitischen Rasse. Das Interesse der weißen Rasse ist es, daß der Islamismus über den Judaismus siegt und alle Juden der Herrschaft der Araber unterworfen, letztere aber dann in den Wüstengürtel der Erde zurückgedrängt werden, um die gemäßigten Klimazonen, die Heimat der weißen Rasse, von allen Eroberern aus der Wüste und aus der Steppe zu befreien. Was ist Rasse, was ist Volk, was ist Nation? - Rasse ist Abstammungsgemeinschaft, Volk ist prozessierende Gemeinschaft von Abstammung, Sprache und Schicksal, also geistige Form innerhalb einer Rasse, und Nation endlich ist ein Volk als politisches Subjekt des Völkerrechts, als Eigentümer seiner selbst oder Souverän. Das Deutsche Volk ist die Mitte Europas, und Europa ist die Mitte der Welt. Das Deutsche Reich ist das Innere Reich der Menschheit, ist Gestalt und Aufgabe des gemeingermanischen Volkes der Deutschen. Immanuel Kant hat uns eine Theorie der Rasse hinterlassen. Nach Kant sind Rassen klimazonengenerierte und vererbungskonstante Menschheitsmodifikationen, also Abartungen der menschlichen Gattung. Die Hauptrassen entspringen folglich der heißen, der kalten und der gemäßigten Klimazone, die sich auch bei Verpflanzung in andere Klimazonen erhalten. Also gibt es die schwarze, die gelbe und die weiße Grundrasse, also Neger, Eskimos und Weiße. Semiten und Hamiten sind vermutliche das, was Kant „halbschlächtige Kinder oder Blendlinge“ (XI,12f.) nennt, also weiße Mulatten im Falle der Semiten und schwarze Mulatten im Falle der Hamiten. Die Germanen gehören zum oberen, nordischen Schlag innerhalb der weißen Rasse. Rassen haben sich auch außerhalb ihrer heimischen Klimazone festgesetzt. Das beweist, daß nicht nur die Rassen selber, sondern auch der Rassenkrieg mit Siegen und Niederlagen die absoluten Grundtatsachen innerhalb der Menschheit und somit der Fundamentalantrieb allen menschlichen Fortschritts sind. Jeder Anti-Rassismus, der dies leugnet oder verteufelt, muß sich auf die unterschiedslose Menschheit als Säugetierart und den Humanismus als deren Ideologie zurückziehen. Der Anti-Rassismus ist daher die Fundamentalreaktion gegen den Schmerz und das Leid des innermenschlichen Fortschritts, der stets zunehmende Diskriminierung - also abwertende Unterscheidung des Niederen vom Höheren, des Häßlicheren vom Schöneren, des Dümmeren vom Klügeren - bedeutet. Die Zukunft des Rassismus verspricht langfristig mit der Entwicklung der Gentechnik durchaus eine glänzende zu werden, denn in eine niedere Naturrasse hineingeboren zu sein kann als große Ungerechtigkeit empfunden werden und den Wunsch wecken, daß der Mensch sein Rasseschicksal in die eigene Hand nimmt, es sich verfügbar macht und sich in den Stand setzt, es zu ändern. Daß in der Zukunft der Mensch seine Rassenzugehörigkeit seinem freien Willen unterwerfen wird, ist wahrscheinlich bis gewiß. Aber wann er dazu in der Lage sein wird, ist ungewiß. Auf der aktuellen rassenhistorischen Tagesordnung steht der siegreiche Weltaufstand gegen die Vorherrschaft der weißen Rasse, die ja auch deren Verknechtung an die nichtweißen Rassen bedeutet. Im gegenwärtigen Kampf innerhalb der Semiten, der von beiden Seiten als Krieg gegen den Terror läuft, ist ein Sieg des Islam über den Judaismus der kapitalistischen Welt zu erwarten. Der Westen wird verlieren, weil er nicht die weiße Rasse schützt und die Seite der Säkularität vertritt, die gegen die angreifende islamische Sakralität nicht standhalten kann (vgl. Botho Strauss). Die deutsche Nationalbewegung und alle reichstreuen Deutschen müssen den Untergang des Westens, der auch in den Reihen unseres Volkes Opfer kosten wird, kaltblütig abwarten. Denn: Deutschland ist nicht der Westen, sondern die Mitte: die Mitte Europas und dadurch die Mitte der Welt. Der Untergang des Westens wird die deutsche Geschichte zur Gänze rechtfertigen. Erst dann kann die Handlungsfähigkeit des Deutschen Reiches wiederhergestellt werden und die geistige, politische und demographisch-ökonomische Genesung des Deutschen Volkes beginnen. Als Rassenkampf betrachtet wird es die Austreibung der nichtweißen Rassen aus der gemäßigten Klimazone sein, aber auch die weiße Rasse wird wohl solche Siedlungsgebiete wie Kalifornien und Texas räumen müssen.

Weiterlesen

Feld: Erklärungen Meinungen (45)

Arbeitslose Einkommen

29.12.2005

Ein Gemeinwesen, in welchem kapitalistische Produktionsweise herrscht, ist um so entwickelter und der Selbstentmachtung des Kapitals näher, je geringer der Anteil der produktiven Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung. In der BRD gibt es noch ca. 10,5 Millionen Beschäftigte im produzierenden Gewerbe, also der güterherstellenden Industrie. Im Deutschen Volke bildet die Klasse der produktiven Lohnarbeiter nicht mehr die Mehrheit. Mit der Arbeiterklasse allein läßt sich sowenig eine Mehrheit erringen wie mit der Kapitalistenklasse, die sich ihrerseits mehrheitlich von Unternehmerkapitalisten in reine Geldkapitalisten und Aktionäre, letztere wieder mehrheitlich in Derivatspekulanten verwandelt hat. War schon der Gewinn der Unternehmer (nicht zu verwechseln mit der einfachen Entlohnung von Leitungstätigkeiten) und der Kapitalzins der Geldkapitalisten arbeitsloses Einkommen, so ist dies erst recht der Spekulationsgewinn des Aktien- und Derivatspekulanten. Der Unternehmer als Leitungsarbeiter ist Lohnarbeiter, der Unternehmer als Kapitalist (Kapitaleigner) ist Arbeitsloser und bezieht arbeitsloses Einkommen in Gestalt des Mehrwertes, bezogen auf das Gesamtkapital den Profit. Alle Einkommen, die sich aus dem Profit ableiten – Gewinne, Zinsen, Dividenden, Grundrenten, Bodenpreise, Bank- und Einlegerzinsen, Monopolprofite –, sind arbeitslose Einkommen. Kapitalisten wie Grundeigentümer als solche sind Arbeitslose. Arbeiter als produktive, als Wert- und Mehrwertschöpfer, sind einerseits die produktionsmittellosen Lohnarbeiter des Kapitals und andrerseits der Mittelstand, also die produktionsmittelbesitzenden Arbeiter. Im Mittelstand sind Lohnarbeiter (auch Lohnunternehmer oder Dienstleister) und einfache Warenproduzenten zu unterscheiden. Der Lohnarbeiter als Knecht des Kapitals ist nur ein scheinbarer, dem eben nicht seine Arbeit, sondern nur seine Arbeitskraft bezahlt wird, um unbezahlte Mehrarbeit als Grundlage von Mehrwert, Profit, Zins usw. und damit den ganzen kapitalistischen Verwertungsprozeß zu ermöglichen. Kapitalist und Grundeigentümer können nur Pleite machen, aber nicht arbeitslos werden, weil sie bereits arbeitslos waren und arbeitsloses Einkommen bezogen. Die Pleite ist nur der Wegfall eines Einkommens, und wenn keine andere Einkommensquelle existiert, macht die  Pleite den Pleitier einkommenslos. Mittelständler werden mit der Pleite einkommens- und arbeitslos. Die proletarischen Lohnarbeiter des Kapitals hingegen können auch ohne Pleite des Arbeitgebers arbeitslos werden und sind - insofern im Gemeinwesen entsprechende Fürsorge besteht - mit arbeitslosem Einkommen zu versorgen. Sie sind dann der lebende Widerspruch des arbeitslosen Arbeiters, der die Formel Arbeiter minus Arbeit gleich Arbeitskraft erfüllt. Diese Art Arbeitskraft ist nicht mehr wie beim Mittelständler oder auch beim Unternehmer in substantieller Einheit mit den Bedingungen und Mitteln ihrer Verausgabung vorhanden, auch nicht mehr in einer vertraglichen Symbiose mit fremden Produktionsmitteln wie der proletarische Arbeiter, der in Lohn und Brot steht, sondern ist Arbeitskraft an und für sich. Ihr historisches Wesen ist postkapitalistisch und nachproletarisch zugleich. Die nackte, entproletarisierte Arbeitskraft, emanzipiert aus dem Verhältnis der Ausbeutung, ist die Elementarform des sozialistischen Gemeinwesens, nicht im Sinne der antikapitalistischen Konterrevolution Lenins, der die asiatische Produktionsweise auf  großindustrieller Basis wiedererrichtet hatte, sondern im Sinne des regierenden Faktors (qua Nichtproduktionsfaktors) unter der nicht mehr sozialdemokratisch-gewerkschaftlich einzufangenden Bedingung der arbeitslosen Produktion, unter der die vollautomatische Fabrik zur Regel in der Güterherstellung wie in der Zirkulation geworden ist. Die organische Zusammensetzung des Kapitals geht gegen eins, es wird hauptsächlich Sachkapital und nur noch wenig Humankapital benötigt. Die Mehrheitsklasse in der bürgerlichen Gesellschaft des Deutschen Volkes bilden heute schon die arbeitslosen Arbeitskräfte. Sie sind die Entsprechung zur arbeitslosen Produktion und Zirkulation in den automatischen Fabriken und Verkaufshallen. Produktionsmittellose Arbeit ist die vorläufige Beschäftigung der aus der arbeitslosen Produktion freigesetzten Arbeitskraft. Ihre erste allgemeine Forderung als neue, zur Macht drängende Mehrheitsklasse geht auf ein Grundeinkommen als Naturalsteuer auf das Gesamtprodukt der Vollautomation im Reiche der Notwendigkeit. Ihre zweite allgemeine Forderung wird lauten: Recht auf Arbeit im Reiche der Freiheit, denn auch die Arbeitslosigkeit der nachproletarischen Arbeitskraft führt auf Dauer zur Affenwerdung des Menschen. Am Ende der kapitalistischen Epoche wird die Automation in den Produktionsprozessen herrschend und bewirkt Wertrevolutionen nach unten. Güterinnovationen erübrigen ganze Prozeßzweige. Der Versuch, den Weltmarkt der Nationalökonomien zu einem globalen Einheitsmarkt (Globalisierung) unter Freihandelsdiktat zu vereinheitlichen, wird bald als Irrweg, der allein den jeweiligen Marktführern nützt, erkannt und von kurzer Dauer sein. Die verzögernden Momente im fortschreitenden Prozeß der Automation sind stagnierende oder gar sinkende Löhne; die gleiche, den industriellen Fortschritt hemmende Wirkung hat die Auslagerung der Produktion in Billiglohnländer. Beide Maßnahmen sind aber nur kurze Zeit in der Lage, mit automatischen Produktionsprozessen, deren Wertbildung gegen Null tendiert, zu konkurrieren. Im geordneten Weltmarkt nationaler Ökonomien mit je eigenem Durchschnitt von Produktivität und Intensität der nationalen Arbeit gilt im Außenhandel das Gesetz, daß die produktivere Arbeit gegen intensivere Arbeit getauscht und also Wertgrößen (folglich Arbeitszeiten) in die produktivere Nationalökonomie übertragen werden. Im globalen Einheitsmarkt findet dieselbe Übertragung von Arbeitszeit statt, geht aber unmittelbar in die Bestimmung der Durchschnittsproduktivität des Globalwertes einer Ware ein, ohne vorher ihren Nationalwert gebildet zu haben. Der Globalmarkt ist nur ein Fluchtversuch des nach profitabler Anlage gierenden Kapitals vor dem von Nationen überwachten Weltmarkt in die Primitivität des Einheitsmarktes, der bald scheitert. Langfristig läuft die Entwicklung auf eine technische und soziale Miniaturisierung der Produktion hinaus, so daß sie nahe den Verbrauchern und unter ihrem Gemeinschaftswillen ein zwar notwendiges, aber auch selbstverständliches Dasein fristet, dem keine erhöhte Aufmerksamkeit zuteil wird. Nicht nur die Sättigung von Warenmärkten, sondern auch die Rationalisierung der menschlichen Lebensweise, läßt Konsumgüterindustrien schrumpfen oder absterben. Die Verkürzung der konsumtiven Arbeitszeiten durch Automation von Konsumgerätschaften bewirkt einen fortwährenden Tauschwertverfall der Arbeitskraft bei stetiger Zunahme ihres Gebrauchswertes. Es schrumpfen sowohl die Wertgrößen der in die Herstellung der Volksarbeitskraft als Produktionsmittel eingehenden Konsumtionsmittel als auch die Wertbildung in der pädagogischen, arbeitskraftproduzierenden Arbeit selber, die mit dem menschlichen Leben in eins fällt. Die Betriebspolitik der Arbeitskräfte in ihrer Eigenherstellung muß aus Eigeninteresse stets gegen die von der konsumistischen Reklame angestachelte Betriebskostenausweitung gerichtet sein. Die Arbeitskrafterzeuger sind als proletarische Lohnarbeiter einfache Warenproduzenten, als nachproletarische Eigenproduzenten aber Güterhersteller, die für Eigen- und Gemeinschaftsbedarf produzieren, nicht aber für die kapitalistische Gesellschaft. Der Wert der Arbeitskraft erschöpft sich nicht, anders als Marx nahelegte, in den Kosten ihrer Konsumtionsmittel, deren Umfang sowohl natürlich als auch historisch und moralisch bestimmt ist. Als Warenproduzent ist der proletarische Arbeitskrafthersteller durchaus der Mehrarbeit und des Mehrprodukts fähig, dessen Mehrwert er unter günstigen Umständen im Mietpreis seiner Arbeitskraft realisieren kann. Rationalisierung der menschlichen Lebensprozesse und damit Wertrevolution in der arbeitskraftproduzierenden Abteilung der gesellschaftlichen Gesamtnutzung ist nicht nur eine ökonomische Tätigkeit, sondern eine der praktischen Philosophie. Sie ist Vernunfttätigkeit, denn Vernunft ist das bewußt gewordene Selbstbewußtsein. Zuwachs der Volksarbeitskraft ist der letztendliche Nutzen im Gemeinwesen, der den technischen Verstand zur pädagogischen Vernunft bringt und das kapitalistische Selbstbewußtsein des eindimensionalen Geldes in den vielen Dimensionen des endlichen Geistes, der obersten Instanz der menschlichen Arbeitskraft, bricht. Im Ausgang des kapitalistischen Zeitalters fällt den Ideologen des Kapitals nichts Neues mehr ein. Thomas Straubhaar, Chef des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts, äußert in einem Interview, in dem er die Notwendigkeit des arbeitslosen Grundeinkommens zu begründen versucht, die folgende Begriff- und Gedankenlosigkeit: „Früher haben Arbeit und Kapital den Mehrwert erwirtschaftet. Heute sind es Maschinen, die durch Automation dafür sorgen, daß es vorangeht. Eigentlich prima. Aber unsere offenbar einzige Sorge ist: Wie können die Menschen wieder sinnvoll am Produktionsprozeß teilnehmen?“ - Der Wert wie der Mehrwert sind natürlich nicht das Resultat von Kapital und auch nicht von Arbeit überhaupt, sondern ausschließlich von gesellschaftlich notwendiger Zeit konkreter Arbeit, somit von abstrakter Arbeit. Maschinen, wenn ihre Anwendung allgemein geworden ist, schaffen überhaupt keinen (Tausch-)Wert, wohl aber Gebrauchswert, denn Maschinen (und erst recht Automaten) sind keine Arbeit und auch keine Arbeitsmittel, sondern Arbeitsersatzmittel, also zur Gänze Sachkapital und nicht Humankapital. Die Naturalform des Humankapitals ist zunächst die des Geldes, das sich mit dem sog. Arbeitsvertrag (einem Mietvertrag mit dem Arbeitskraft-Eigner) in die Naturalform der Arbeitskraft verwandelt, aus der, wenn sie verausgabt und somit zu Arbeit wird, ausschließlich der Wert und der Mehrwert entspringt. Für ein Drittel der erwerbsfähigen Bevölkerung, meint Straubhaar, gebe es heute schon keine Möglichkeit mehr, in den kapitalistischen Produktionsprozeß eingegliedert zu werden. Für dieses Drittel fordert Staubhaar das arbeitslose Grundeinkommen, und zwar zu folgendem einzigen Zweck: „Es dient dazu, daß der Gutverdienende und Kapitalist in Ruhe seine Arbeit machen kann.“ Bei der FDP heißt das Bürgergeld. Es dient der Aneignung von Billigarbeitskraft durch „Gutverdienende und Kapitalisten“, es ist ein neues Dienstmädchen- und Kammerdiener-Privileg der Reichen. Gleichwohl ist es der erste Schritt zur Marginalisierung der „Gutverdienenden und Kapitalisten“, zur Herabsetzung des kapitalistischen Systems zum sozialen Subsystem. Zugleich zeigt es in einer geschichtlichen Lage, in der die Mehrheit unseres Volkes nicht mehr zur proletarischen Klasse gehört, die Proletarisierung und Subproletarisierung der Kapitalisten selber an. Die Liberalen fordern ein Bürgergeld oder arbeitsloses Grundeinkommen, auch als Negativsteuer konzipiert, um ihren Kapitalistenstatus mit subventionierten Lohnarbeitern zu erhalten, die dann von ihnen noch ausgebeutet werden können, aber für deren Lebensunterhalt, den vollen Preis der Arbeitskraft, der Ausbeuter nicht mehr zur Gänze aufkommen muß. Geht der Kapitalist dann selber pleite und wird akut einkommenslos, und hat er sich zudem rechtzeitig arm gerechnet und sein Vermögen anderen Bedarfsgemeinschaften seiner Sippe oder Strohmännern zugeordnet, bezieht der gescheiterte Kapitalist selber Stütze oder Negativsteuer, die arbeitslose Einkommensart des Subproletariats. Auf diese und andere Weise ist das berüchtigte Hartz IV zur Sprengbombe gegen die BRD-Finanzen geworden. Im 20. Jahrhundert hat man den Leuten noch erzählt, die Dienstleistungen seien der Ausweg aus der kapitalistischen Beschäftigungskrise, nachdem erst die Landwirtschaft und dann die Industrie durch Automation neun Zehntel ihrer Beschäftigten freigesetzt hätten. Die technische Entwicklung geht vom Arbeitsmittel (Werkzeug) über das Arbeitsersatzmittel (Maschine) zum arbeitslosen Verbund eines Satzes von Arbeitsersatzmitteln, also dem  Arbeitsersatzmittelsatz (Automation), und zum Arbeiterersatz (Roboter). Mit letzterem Produktionsmittel lassen sich auch die Dienste an der Person von Arbeitskräften befreien und durch Arbeiterersatz erledigen. Die soziale Entwicklung geht aus vom Bauern, Handwerker und Ritter, der jeweils der Hauptarbeiter in anbauender, herstellender und kämpfender Tätigkeit ist, führt weiter zum Agrarier, Kapitalisten und Offizier, der nicht mehr anbaut, herstellt und kämpft, sondern nur noch den Landarbeitern, Industriearbeitern und Soldaten befiehlt und endet heute beim Disponenten von Maschinerien aller Art, beim Besteller des Gestelles, der nur noch als Organisator des Reiches der Notwendigkeit von Belang und kaum noch als soziale Tatsache von Interesse ist. Zum anstehenden Ende des Kapitalismus ist entscheidend die richtige Lehre von den zwei Reichen. Zwar beginnt das nachkapitalistische Produktionsverhältnis mit dem arbeitslosen Grundeinkommen der entproletarisierten Arbeitskräfte, aber diese Leistung ist allein eine des Reiches der Notwendigkeit, also der materiellen Produktion. Die zwei Reiche bedürfen des rechten Zusammenspiels. Das Reich der Notwendigkeit muß weiterentwickelt werden und stets gut organisiert sein, wird aber, nicht zuletzt dank der Marktmechanismen, weiterhin schrumpfen. In diesem Reich kommt es zu einem Wettkampf der Systeme zwischen eigenwirtschaftlicher und marktwirtschaftlicher Versorgung des Volkes mit allem Nötigen. Der Staatsarbeitsdienst, die Eigenwirtschaftsorganisation des Gesamtvolkes, wird aber, ebenso wie die auf kleinere Gemeinschaften basierten Eigenwirtschaften, nicht nur im Reiche der Notwendigkeit, sondern auch in dem der Freiheit tätig sein, ähnlich der Marktwirtschaft, die mit ihrem Luxusgütersektor im Reich der Freiheit agiert. Kunst und Religion, Wissenschaft und Philosophie, theoretisches Leben und Bildung um ihrer selbst willen sind die Ureinwohner des Reiches der Freiheit. Das aber stand in der Vergangenheit nur einer Minderheit im Volke offen. Neu ist an der sich immer deutlicher herausbildenden Lage die allgemeine Voraussetzung der arbeitslosen Produktion und der arbeitslosen Einkommen; dadurch ist für eine absolute Mehrheit des Deutschen Volkes die Bedingung gegeben, die für eine Teilnahme am Reich der Freiheit unerläßlich. Natürlich ruft die derzeitige Problemlage nach Neuordnung der verschiedenen Arten arbeitslosen Einkommens: Abdeckelung der arbeitslosen Kapital- und Aufsockelung der arbeitslosen Sozialeinkommen. Die entscheidende Hürde ist aber der subjektive Faktor. Individuen, die aus der einsamen Masse kommen, gehen nur schwer von sich aus in das Reich der Freiheit. Daher wird – nach der ideologischen, politischen und ökonomischen Entmachtung des Kapitals – die Organisation des Reiches der Freiheit zur Hauptaufgabe.

Weiterlesen

Feld: Erklärungen Meinungen (26)

Wüstensturm und Sintflut

01.09.2005

Die amerikanische Negerstadt New Orleans, hochtrabend unterhalb des Meeresspiegels angelegt, droht nach einem Jahrhundertsturm vollständig zu versinken. In solchen Ausnahmezuständen bewährt sich ein wirkliches Volk mit Disziplin, Opferbereitschaft und gemeinschaftlicher Tat. Im multikulturellen New Atlantis jedoch regiert das Kriegsrecht, um Hunderte Schwarze vom Plündern der verlassenen Lagerplätze des Warenkapitals und der Hilfslieferungen abzuhalten. Die amerikanische Totalgesellschaft erweist sich erneut als eine nur durch Vertrag, Lüge, Gier, politische Korrektheit und Gewalt brüchig zusammengehaltene Bevölkerung und damit als Dasein der Unsittlichkeit. Wem das Verhalten der Schwarzen befremdlich erscheint, der erinnere sich Hegelscher Feststellungen : Bei den Negern ist nämlich das Charakteristische gerade, daß ihr Bewußtsein noch nicht zur Anschauung irgendeiner festen Objektivität gekommen ist, wie zum Beispiel Gott, Gesetz, ... Der Neger stellt ... den natürlichen Menschen in seiner ganzen Wildheit und Unbändigkeit dar; von aller Ehrfurcht und Sittlichkeit, von dem, was Gefühl heißt, muß man abstrahieren, wenn man ihn richtig auffassen will: es ist nichts an das Menschliche Anklingende in diesem Charakter zu finden." (G.W.F. Hegel: Werke in 20 Bänden; Suhrkamp Verlag; Bd 12, S. 122) Die unfreie Natur erklärt den Krieg mit blinder Notwendigkeit. Alle, die verstohlen einer höheren Gerechtigkeit danken, wenn der Wüstenstürmer, Weltvermüller, Kulturzerstörer und Umweltsünder Nummer Eins ins Mark getroffen wird, könnten schon morgen selbst untergehen. Nur die Erwartung einer nachfolgenden Läuterung erscheint berechtigt, denn Krieg ist der Vater aller Dinge und die Umweltkatastrophe der Motor der Evolution aller Organismen. Der erdumspannende, überhitzte Kapitalverwertungsprozeß hat die Lufthülle katastrophal erwärmt. Der rasenden Globalisierung folgt der Wüstensturm, der Warenflut die Sintflut. Die Abgase der Geschäftigkeit, die Untaten und chaotischen Bewegungen der Arbeits- und Kapitalnomaden bedrohen die Völker mit Vergiftung, Krankheit, Ertrinken, Hunger, Durst, Krieg und Völkermord, wie es kein zorniger Jahwe grausamer erfinden kann. Das Deutsche Kolleg ermutigt die seßhaften Völker, insonderheit das Deutsche Volk, um jeden Preis im Lande und Ländchen zu bleiben, sich redlich zu nähren, mittels Diskriminierung des Fremden die Gemeinschaft zu bewahren, die Heimat zu schützen sowie Kultur und Brauchtum zu pflegen. An diesen befreiten und befestigten Zonen werden die kommenden Stürme und Fluten der nomadischen Weltbemächtigung brechen. Gernot Kröslin

Weiterlesen

Feld: Erklärungen Meinungen (32)

Das totalitäre Parlament

30.05.2005

1. Nicht erst dann, wenn der Führer der Mehrheit in einem Parlament seiner Mehrheit befehlen kann, ihm auf eine Vertrauensfrage hin sich selbst, also die Mehrheit, zu verleugnen und dem Führer nicht mehrheitlich zuzustimmen, wird deutlich, daß Parlamente, die sich für die unparlamentarische Aufgabe der Regierungsbildung hergeben, totalitär entartet sind. Aber in dieser Verkehrung eines parlamentarischen Instruments in seinen gegenteiligen Zweck, des Aussprechens des Mißtrauens in den höchsten Vertrauensbeweis, liegt der finale Beweis, daß der Parlamentarismus, d.h. die parlamentarische Ein- und Absetzung von Regierungen, der Totalitarismus des Parlaments ist, der sich in der platten, schlecht-unendlichen Barbarei der Reflexion von Mehrheit in Minderheit in Mehrheit in Minderheit usw. austobt. 2. Totalitarismus ist entartete Totalität, ist der Teil, der, anstatt das Ganze als sein Anderes zu setzen, sich selbst an die Stelle seines Anderen setzt und also falsche Ganzheit wird. Der Parlamentarismus als zur Regierungs- und Gesetzgebungsmaschine mißbrauchtes Parlament ist historisch mehrfach gescheitert und durch das Präsidialprinzip ersetzt worden, in welchem entweder der dynastische Souverän der Regierung präsidiert, sie ein- und absetzt, oder der Volkssouverän einen Präsidenten zum zeitweiligen Besitzer seiner Souveränitätsrechte bestimmt, der die Regierung als Geschäftsführung des Staates ein- und absetzt. 3. Das artige Parlament ist im sittlichen Zustande die Vertretung des Besonderen Standes, also der bürgerlichen Gesellschaft, gegenüber den Vertretungen der beiden anderen Stände im Begriff des Verfassungsstaates, nämlich der Regierung als Allgemeinstandesvertretung und des Monarchen oder Präsidenten als der Einzelstandesvertretung. 4. Jedes Parlament lebt aus dem Prinzip der Diskussion: Spruch und Widerspruch über sich ausschließende Machtansprüche werden nicht in Gewaltsprache, sondern mit Sprachgewalt ausgetragen; nicht das Diktat, nicht Machtspruch gegen Widerspruch in Gewaltsprache entscheidet letztlich, sondern die Abstimmung. 5. Die konstitutionelle Diktatur ist das Heilmittel gegen die Handlungsschwäche des Parlamentarismus in Notzuständen. Eine Notstands- oder Diktaturverfassung haben nur republikanische Staatsformen nötig, nicht aber dynastische, weil das Oberhaupt der Republik, der Präsident, nur der temporäre Besitzer der Volkssouveränität ist, nicht aber zugleich ihr Eigentümer, wie der dynastische Souverän, der Monarch. Folglich schützt die Diktaturregelung der Republik ihre Verfassung durch die Person des Präsidenten, der aber nur ein Manager (Vogt) ist und sehr wohl auch zum Betrüger am Eigentümer der Souveränität werden kann. Die Diktatur ist daher immer reaktionär, ist Verfassungsschutz des Bestehenden, das in der republikanischen Staatsform nur schwer, nur durch den Sturz des Präsidenten im allgemeinen Volksaufstand, verändert werden kann. Eine Verfassungsrevolution vollbringt sich viel leichter in der dynastischen Staatsform durch den Monarchen selber, der ja Besitzer und Eigentümer der Souveränität ist. 6. Der politische Analphabetismus, der die Demokratie der Diktatur gegenüberstellt, kennt nicht den Unterschied der beiden Staatsformen (Erbstaat oder Dynastie und Freistaat oder Republik) von den Regierungsformen (Monarchie, Aristokratie, Demokratie). Die Diktatur gibt es nur in der Republik als Notstandsverwaltung. Die Dynastie hingegen ist die vollkommene Staatsform, die zweite Monarchie die vollendete Regierungsform.

Weiterlesen

Feld: Erklärungen Meinungen (0)

PHVsPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19hZHNfcm90YXRlPC9zdHJvbmc+IC0gZmFsc2U8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19hZF9pbWFnZV8xPC9zdHJvbmc+IC0gaHR0cDovL3d3dy53b290aGVtZXMuY29tL2Fkcy8xMjV4MTI1YS5qcGc8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19hZF9pbWFnZV8yPC9zdHJvbmc+IC0gaHR0cDovL3d3dy53b290aGVtZXMuY29tL2Fkcy8xMjV4MTI1Yi5qcGc8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19hZF9pbWFnZV8zPC9zdHJvbmc+IC0gaHR0cDovL3d3dy53b290aGVtZXMuY29tL2Fkcy8xMjV4MTI1Yy5qcGc8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19hZF9pbWFnZV80PC9zdHJvbmc+IC0gaHR0cDovL3d3dy53b290aGVtZXMuY29tL2Fkcy8xMjV4MTI1ZC5qcGc8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19hZF9tcHVfYWRzZW5zZTwvc3Ryb25nPiAtIDwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2FkX21wdV9kaXNhYmxlPC9zdHJvbmc+IC0gdHJ1ZTwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2FkX21wdV9pbWFnZTwvc3Ryb25nPiAtIGh0dHA6Ly93d3cud29vdGhlbWVzLmNvbS9hZHMvMzAweDI1MGEuanBnPC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29fYWRfbXB1X3VybDwvc3Ryb25nPiAtIGh0dHA6Ly93d3cud29vdGhlbWVzLmNvbTwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2FkX3RvcF9hZHNlbnNlPC9zdHJvbmc+IC0gPC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29fYWRfdG9wX2Rpc2FibGU8L3N0cm9uZz4gLSB0cnVlPC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29fYWRfdG9wX2ltYWdlPC9zdHJvbmc+IC0gaHR0cDovL3d3dy53b290aGVtZXMuY29tL2Fkcy80Njh4NjBhLmpwZzwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2FkX3RvcF91cmw8L3N0cm9uZz4gLSBodHRwOi8vd3d3Lndvb3RoZW1lcy5jb208L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19hZF91cmxfMTwvc3Ryb25nPiAtIGh0dHA6Ly93d3cud29vdGhlbWVzLmNvbTwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2FkX3VybF8yPC9zdHJvbmc+IC0gaHR0cDovL3d3dy53b290aGVtZXMuY29tPC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29fYWRfdXJsXzM8L3N0cm9uZz4gLSBodHRwOi8vd3d3Lndvb3RoZW1lcy5jb208L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19hZF91cmxfNDwvc3Ryb25nPiAtIGh0dHA6Ly93d3cud29vdGhlbWVzLmNvbTwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2FsdF9zdHlsZXNoZWV0PC9zdHJvbmc+IC0gbGlnaHRibHVlLmNzczwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2F1dGhvcjwvc3Ryb25nPiAtIGZhbHNlPC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29fYXV0b19pbWc8L3N0cm9uZz4gLSBmYWxzZTwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2N1c3RvbV9jc3M8L3N0cm9uZz4gLSA8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19jdXN0b21fZmF2aWNvbjwvc3Ryb25nPiAtIGh0dHA6Ly93d3cucmVpY2g0LmRlL3dwLWNvbnRlbnQvd29vX3VwbG9hZHMvNi1mYXZpY29uLmljbzwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2ZlYXR1cmVkX2NhdGVnb3J5PC9zdHJvbmc+IC0gU2VsZWN0IGEgY2F0ZWdvcnk6PC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29fZmVhdF9lbnRyaWVzPC9zdHJvbmc+IC0gMzwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2ZlZWRidXJuZXJfaWQ8L3N0cm9uZz4gLSA8IS0tOmVuLS0+cmVpY2g0L3Joc0smbG9jPWVuX1VTPCEtLTotLT48IS0tOmRlLS0+RGV1dHNjaGVzS29sbGVnJmxvYz1kZV9ERTwhLS06LS0+PC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29fZmVlZGJ1cm5lcl91cmw8L3N0cm9uZz4gLSA8IS0tOmVuLS0+aHR0cDovL2ZlZWRzLmZlZWRidXJuZXIuY29tL3JlaWNoNC9yaHNLPCEtLTotLT48IS0tOmRlLS0+aHR0cDovL2ZlZWRzLmZlZWRidXJuZXIuY29tL0RldXRzY2hlc0tvbGxlZzwhLS06LS0+PC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29fZ29vZ2xlX2FuYWx5dGljczwvc3Ryb25nPiAtIDxzY3JpcHQgdHlwZT1cInRleHQvamF2YXNjcmlwdFwiPg0KdmFyIGdhSnNIb3N0ID0gKChcImh0dHBzOlwiID09IGRvY3VtZW50LmxvY2F0aW9uLnByb3RvY29sKSA/IFwiaHR0cHM6Ly9zc2wuXCIgOiBcImh0dHA6Ly93d3cuXCIpOw0KZG9jdW1lbnQud3JpdGUodW5lc2NhcGUoXCIlM0NzY3JpcHQgc3JjPVwnXCIgKyBnYUpzSG9zdCArIFwiZ29vZ2xlLWFuYWx5dGljcy5jb20vZ2EuanNcJyB0eXBlPVwndGV4dC9qYXZhc2NyaXB0XCclM0UlM0Mvc2NyaXB0JTNFXCIpKTsNCjwvc2NyaXB0Pg0KPHNjcmlwdCB0eXBlPVwidGV4dC9qYXZhc2NyaXB0XCI+DQp0cnkgew0KdmFyIHBhZ2VUcmFja2VyID0gX2dhdC5fZ2V0VHJhY2tlcihcIlVBLTEwODczNjMxLTFcIik7DQpwYWdlVHJhY2tlci5fdHJhY2tQYWdldmlldygpOw0KfSBjYXRjaChlcnIpIHt9PC9zY3JpcHQ+PC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29faG9tZTwvc3Ryb25nPiAtIGZhbHNlPC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29faG9tZV90aHVtYl9oZWlnaHQ8L3N0cm9uZz4gLSA1NzwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2hvbWVfdGh1bWJfd2lkdGg8L3N0cm9uZz4gLSAxMDA8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19pbWFnZV9zaW5nbGU8L3N0cm9uZz4gLSBmYWxzZTwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2xvZ288L3N0cm9uZz4gLSBodHRwOi8vd3d3LnJlaWNoNC5kZS93cC1jb250ZW50L3dvb191cGxvYWRzLzEwLWxnby5wbmc8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19tYW51YWw8L3N0cm9uZz4gLSBodHRwOi8vd3d3Lndvb3RoZW1lcy5jb20vc3VwcG9ydC90aGVtZS1kb2N1bWVudGF0aW9uL2dhemV0dGUtZWRpdGlvbi88L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19yZXNpemU8L3N0cm9uZz4gLSBmYWxzZTwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX3Nob3J0bmFtZTwvc3Ryb25nPiAtIHdvbzwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX3Nob3dfY2Fyb3VzZWw8L3N0cm9uZz4gLSB0cnVlPC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29fc2hvd192aWRlbzwvc3Ryb25nPiAtIGZhbHNlPC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29fc2luZ2xlX2hlaWdodDwvc3Ryb25nPiAtIDE4MDwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX3NpbmdsZV93aWR0aDwvc3Ryb25nPiAtIDI1MDwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX3RhYnM8L3N0cm9uZz4gLSBmYWxzZTwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX3RoZW1lbmFtZTwvc3Ryb25nPiAtIEdhemV0dGU8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb191cGxvYWRzPC9zdHJvbmc+IC0gYTo2OntpOjA7czo1NDoiaHR0cDovL3d3dy5icmQtZW4uZGUvd3AtY29udGVudC93b29fdXBsb2Fkcy8xMC1sZ28ucG5nIjtpOjE7czo1MzoiaHR0cDovL3d3dy5icmQtZW4uZGUvd3AtY29udGVudC93b29fdXBsb2Fkcy85LWxnby5wbmciO2k6MjtzOjUzOiJodHRwOi8vd3d3LmJyZC1lbi5kZS93cC1jb250ZW50L3dvb191cGxvYWRzLzgtbGdvLnBuZyI7aTozO3M6NTM6Imh0dHA6Ly93d3cuYnJkLWVuLmRlL3dwLWNvbnRlbnQvd29vX3VwbG9hZHMvNy1sZ28ucG5nIjtpOjQ7czo1NzoiaHR0cDovL3d3dy5icmQtZW4uZGUvd3AtY29udGVudC93b29fdXBsb2Fkcy82LWZhdmljb24uaWNvIjtpOjU7czo1MzoiaHR0cDovL3d3dy5icmQtZW4uZGUvd3AtY29udGVudC93b29fdXBsb2Fkcy81LWxnby5naWYiO308L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb192aWRlb19jYXRlZ29yeTwvc3Ryb25nPiAtIFNlbGVjdCBhIGNhdGVnb3J5OjwvbGk+PC91bD4=