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	<title>Deutsches Kolleg &#187; Revolution</title>
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		<title>Zwei Katastrophen des Westblocks</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 16:22:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Jahre 2008, vierzig Jahre nach 1968, hat der von Amerika geführte Westblock zwei Katastrophen erlebt, von denen er sich hoffentlich nicht wieder erholen wird. Zumindest dürfen alle Nationalrevolutionäre und antikapitalistischen Sozialrevolutionäre nach vierzigjähriger Wüstenwanderung wieder Hoffnung schöpfen, daß der Westblock dem Ostblock auf den Müllhaufen der Geschichte bald nachfolgen werde. Ist doch der ...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahre 2008, vierzig Jahre nach 1968, hat der von Amerika geführte Westblock zwei Katastrophen erlebt, von denen er sich hoffentlich nicht wieder erholen wird. Zumindest dürfen alle Nationalrevolutionäre und antikapitalistischen Sozialrevolutionäre nach vierzigjähriger Wüstenwanderung wieder Hoffnung schöpfen, <span id="more-44"></span>daß der Westblock dem Ostblock auf den Müllhaufen der Geschichte bald nachfolgen werde. Ist doch der Westblock im Jahre 08 aufs militärische Haupt geschlagen und ins finanzielle Herz gestoßen worden.</p>
<p>Die erste Katastrophe für den Westblock war der russische Sieg im Georgienkrieg. Am zweiten Kampftag hatte Rußland diesen Krieg durch Eroberung des Schlachtfeldes für sich entschieden und drei weitere Tage lang zerstörte die russische Wehrmacht die von der Nato (als „konkrete Beitrittsperspektive“) bereits aufgebauten militärischen Anlagen in Restgeorgien. Nach fünf Tagen erklärte Rußland den Krieg für beendet. – Der klassische Staatenkrieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, als Erzwingung eines zu Gunsten des Siegers modifizierten Friedens, hatte eine glanzvolle Rückkehr auf die Bühne der Weltpolitik erlebt. Das ganze Gerede des Westblocks über das Ende der Nationalstaaten, der nationalen Kriege und der nationalen Ökonomien ist als hohles Wunschdenken bloßgestellt. Der asymmetrische Krieg zwischen kleinem und großem Terror, den es angeblich künftig nur noch geben sollte, hat bis heute nichts entschieden, wohl aber hat die klassische deutsche Blitzkriegsstrategie, die Rußland gegen den Nato-Kandidaten Georgien so erfolgreich anwandte, eine definitive rote Linie gegen die USA und ihr Aggressionsbündnis Nato gezogen.</p>
<p>Auf den heißen August folgte ein kalter September. Die Globalwirtschaftskrise begann ganz klassisch in Neujork und öffnete ihren kapitalverschlingenden Schlund wie 1929 mit aufsehenerregenden Bankenzusammenbrüchen. US-Banken werden kurzerhand verstaatlicht. Ein durch neue Staatsverschuldung aufzubringender Rettungsfond von 700 Milliarden Dollar (die aber längst nicht ausreichen werden) soll zur Stabilisierung des Finanzmarktes Schrottpapiere aufkaufen. Der amerikanische Finanzminister, vormals Chef von Goldmann-Sachs, einer sog. Investmentbank, soll überparlamentarische und übergerichtliche diktatorische Vollmachten in der Verausgabung des Rettungsfonds erhalten. Der Kapitalismus hat zum Faschismus geführt, zur offenen Diktatur des Finanzkapitals.</p>
<p>Die amerikanische Niederlage in Georgien, also auch der Strategie des indirekten Krieges gegenüber der von Rußland angewandten klassisch-europäischen Blitzkriegsstrategie mit schneller friedensstiftender Entscheidung, läutete das Ende des judäo-amerikanischen Imperiums zuerst auf militärischem Gebiet ein, um unmittelbar danach mit der Kernschmelze des US-Finanzsystems den Beginn des Niederganges der USA auch auf wirtschaftlichem Gebiet anzuzeigen. Das hat nun selbst der treueste US-Vasall bemerkt. Der BRD-Finanzminister verkündete am 25. September dieses wunderbaren Jahres im Parlament: &#8220;Die USA werden ihren Status als Supermacht des Weltfinanzsystems verlieren.&#8221;</p>
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		<title>Dutschke und Hitler</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2005 22:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Heiligen Abend des Jahres 1979 starb Rudi Dutschke an den Folgen des Attentats vom Gr&#252;ndonnerstag des Jahres 1968. Am 3. Januar 2005 j&#228;hrt sich seine Grablegung in Berlin-Dahlem zum 25. Male.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Heiligen Abend des Jahres 1979 starb Rudi Dutschke an den Folgen des Attentats vom Gr&uuml;ndonnerstag des Jahres 1968. Am 3. Januar 2005 j&auml;hrt sich seine Grablegung in Berlin-Dahlem zum 25. Male.</p>
<p>Wie bei Jesus von Nazareth erkennt bei Rudi von Luckenwalde seine Gemeinde erst geraume Zeit nach seinem Tode, da&szlig; ihr ein heilsgeschichtliches Individuum begegnet war. Heilsgeschichtlich ist ein Individuum, das ein Scharnier geschaffen hat, um das sich eine neue Weltgeschichte dreht, die von neuen welthistorischen Individuen geb&uuml;ndelt und ausgesprochen werden wird. &bdquo;Wie Morgenluft sind n&auml;mlich die Namen / Seit Christus. Werden Tr&auml;ume. Fallen, wie Irrtum / Auf das Herz und t&ouml;tend, wenn nicht einer / Erw&auml;get, was sie sind, und begreift.&ldquo; (H&ouml;lderlin)</p>
<p>Hitler und Dutschke waren die beiden charismatischen F&uuml;hrer, die das Deutsche Volk im 20. Jahrhundert hervorgebracht hatte: Hitler der F&uuml;hrer der gro&szlig;en deutschen Arbeiter- und Volksbewegung von 1933, Dutschke der F&uuml;hrer der kleinen deutschen Studentenbewegung von 1968. Unter den zahlreichen Studentenf&uuml;hrern, die die Weltrevolution von 1968 rund um den Erdball hervorbrachte, hatte keiner das jesuanische Format, die pers&ouml;nliche Ausstrahlung und den philosophischen Tiefgang Rudi Dutschkes. Er hatte dieses alles, denn er war <strong>der F&uuml;hrer nach dem F&uuml;hrer</strong>. Heinrich B&ouml;ll nannte ihn &bdquo;Den mehrfach Deutschgekreuzigten / Den Rudi den Dutschke&ldquo;. Da&szlig; Dutschke drei Kopfsch&uuml;sse &uuml;berlebt und die zerst&ouml;rte Sprechf&auml;higkeit sich zur&uuml;ckerobert hatte, das darf getrost als ein Wunder gelten. Diese Wiederauferstehung Dutschkes offenbarte, da&szlig; die Vorsehung das Heil &ndash; schon zum zweiten Male im 20. Jahrhundert &ndash; auf einen Erl&ouml;ser der Deutschen gelegt hatte. Denn was Dutschke, der Sohn-F&uuml;hrer, verk&uuml;ndete &ndash; den gesamtdeutschen Sozialismus als ein erneuertes Leben der deutschen Volksgemeinschaft ohne westliche oder &ouml;stliche Bevormundung &ndash; das hatte der Vater-F&uuml;hrer im Rausche der entfesselten Produktivkr&auml;fte seiner sechs Friedensjahre schon verwirklicht. </p>
<p>Hitler und Dutschke haben beide f&uuml;r das <strong>Reich</strong>, also die Einheit von Kirche und Staat als der Einheit von Heilsgeschichte und Weltgeschichte, gek&auml;mpft: Adolf von Braunau, der &Auml;ltere, f&uuml;r das <strong>Reich der Notwendigkeit</strong>, Rudi von Luckenwalde, der J&uuml;ngere, f&uuml;r das <strong>Reich der Freiheit</strong>. Jenes bleibt immer Voraussetzung f&uuml;r dieses. Da&szlig; beides nur im historischen Rahmen des Deutschen Reiches als eine der nationalen Bedingungen internationaler Solidarit&auml;t m&ouml;glich sein wird, verstand sich von selbst. </p>
<p>Die nationale Erfahrung der Deutschen mit der revolution&auml;ren Aufhebung des kapitalistischen Systems mu&szlig;te der Welt ein zweites Mal verk&uuml;ndet werden, und zwar von dem nationalen Marxisten und solidarischen Internationalisten Rudi Dutschke. Alle heils- und weltgeschichtlichen Revolutionen m&uuml;ssen, um den Anschein der Zuf&auml;lligkeit zu verlieren, zweimal geschehen. Die<strong> Deutsche Revolution von 1933</strong> wie die <strong>Weltrevolution von 1968</strong> inthronisierten nicht die Arbeiterklasse oder gar eine andere Klasse der St&auml;nde eines Gemeinwesens zum revolution&auml;ren Subjekt, sondern das jeweilige Volk als den Souver&auml;n, der allein das Recht zu Revolutionen jeder Art habe. Revolutionstechnisch gesehen war 1933 eine nationale <strong>Machtergreifung</strong> und 1968 eine weltweite <strong>Wortergreifung</strong>. Beide zeichneten sich aus durch die doppelte Frontstellung gegen alte Rechte und alte Linke, gegen den Kapitalismus wie gegen den Kommunismus. Sie erkannten als h&auml;&szlig;liche Kehrseite des Proletariers den Bankier und den j&uuml;dischen Spekulanten. Beide Revolutionen waren Entproletarisierungsbewegungen. </p>
<p> Dutschke z&auml;hlte mit der SPD und KPD auch die NSDAP zu den drei &bdquo;bedeutendsten deutschen Arbeiterparteien&ldquo;. Deutscher Sozialismus als Reich der Notwendigkeit, wie ihn Adolf Hitler und seine Gefolgschaft praktizierte, ruht auf drei S&auml;ulen: 1) auf einer der Volksgemeinschaft unterworfenen und damit eigenwirtschaftlich (national&ouml;konomisch) geb&auml;ndigten Marktwirtschaft, 2) auf der Deutschen Arbeitsfront als Zwangsvergemeinschaftung der Klassenkampfverb&auml;nde der b&uuml;rgerlichen Gesellschaft, die nach 1945 in &Ouml;sterreich und im westzonalen Altreich als &bdquo;Sozialpartnerschaft&ldquo; lange weitergewirkt hat, und 3) auf dem Reichsarbeitsdienst als der gesamtstaatlichen Eigenwirtschaftsorganisation. </p>
<p>Deutscher Sozialismus als Reich der Freiheit, wie ihn Rudi Dutschke und seine Nachfolger konzipierten, hat zur Voraussetzung die weitgehend arbeitslose und daher automatische Produktion. In solch einer Art Gemeinwesen ist das Verh&auml;ltnis von Herr und Knecht obsolet, es gibt eine gro&szlig;e Menge von Herrschaftslosen, also von Anarchen oder auch Anarchisten. Die breiten Massen m&uuml;ssen nicht mehr die herrschende Klasse ern&auml;hren, sondern umgekehrt von dieser ern&auml;hrt werden. Nicht mehr der Kampf zwischen Arbeiter- und Kapitalistenklasse in der b&uuml;rgerlichen Gesellschaft ist das Hauptgeschehen, sondern der Verteilungskampf zwischen Etatisten- und Anarchistenklasse innerhalb des staatlichen Transfersystems. Die Hartz-IV-Demonstrationen im Sommer 2004 waren ein Aufstand der Anarchistenklasse gegen die Etatistenklasse, also ein dutschkistisches Geschehen. Die sozialen K&auml;mpfe zumindest des 21. Jahrhunderts werden von dutschkistischer Programmatik und Strategie bestimmt sein. Neben der weiteren Rationalisierung des Reiches der Notwendigkeit ist die k&uuml;nftige Hauptaufgabe nach erfolgter Wort- und Machtergreifung die <strong>Organisation des Reiches der Freiheit</strong>.</p>
<p>Im 20. Jahrhundert wurden Volk und Reich der Deutschen gekreuzigt. Um dem Deutschen Sozialismus ein f&uuml;r alle Male das Lebenslicht auszublasen, veranstaltete die vereinigte Konterrevolution aus kapitalistischen und kommunistischen M&auml;chten den Zweiten Weltkrieg mit vielen Millionen Toten und Verst&uuml;mmelten. Aber schon am 17. Juni 1953 standen die mitteldeutschen Arbeiter gegen die kommunistischen Kollaborateure der sowjetrussischen Besatzungsmacht auf und zwangen sie am 13. August 1961 zur Bankrotterkl&auml;rung des Berliner Mauerbaus. Auf dem West-Berliner Vietnamkongre&szlig; im Februar 1968, der ersten Internationale der Nationalrevolution&auml;re, drohte dann die amerikanische Besatzungsmacht, scharf zu schie&szlig;en. Den Vietnamkrieg hat Amerika verloren, auch dank der weltrevolution&auml;ren Wortergreifung von 1968, die zugleich der weltgeschichtlich erste Aufstand f&uuml;r das Reich der Freiheit war.</p>
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		<title>Zum 70. Jahrestag der Deutschen Revolution</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jan 2003 16:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1. In  diesen Tagen jährt sich zum 70ten Male der Tag der Erhebung  des Deutschen Volkes gegen die Willkür der Sieger des  I. Weltkrieges für eine Regierung der nationalen Würde.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>1. In  diesen Tagen jährt sich zum 70ten Male der Tag der Erhebung  des Deutschen Volkes gegen die Willkür der Sieger des  I. Weltkrieges für eine Regierung der nationalen Würde.</p>
<p>2. Die  Diktatur Adolf Hitlers war der revolutionäre Wille des  Deutschen Volkes und nicht das Werk einer Partei, und  erst recht nicht der Erfolg einer Verschwörung gegen die  Volksfreiheit.</p>
<p>3. Im  Streit liegen der vergehende Individualismus, dessen Wahrheit  der soziale Atomismus ist, und der heraufziehende Personalismus,  dessen Wahrheit die selbstbewußte Volksgemeinschaft ist.</p>
<p>4. Deutschland  verkörpert in diesem Ringen das Prinzip der Volksgemeinschaft  und wird als Geistesmacht siegen (Nachum Goldmann).</p>
<p>5. Für  das Deutsche Reich war das 20. Jahrhundert das Jahrhundert  des Triumphes des Willens zur Macht und der militärischen  Niederlage. Beides gehört zusammen. Geistige Führerschaft,  wie sie der Judenführer Nachum Goldmann als die Mission  des Deutschen Geistes richtig erkannt hat, kann nur auf  geistigem Boden wachsen und gedeihen. Sie kann niemals  aus einem mit militärischen Mitteln erfochtenen Sieg hervorgehen,  denn gegen ihn bäumt sich der Geist der besiegten Völker  auf.</p>
<p>6. Die  äußeren Bedingungen der notwendigen Niederlage des Deutschen  Reiches sind unwesentlich und ohne Bedeutung. Von Interesse  sind sie nur solange, wie das Deutsche Volk noch nicht  aus dem Schatten seiner Niederlage herausgetreten ist  und diese verstehen will. Es kommt aber darauf an, sie  zu begreifen.</p>
<p>7. Die  Geschichte ist der Gang Gottes durch die Welt zu sich  selbst. Die Völkerschicksale sind die Darstellung des  göttlichen Werdegangs. Dieser ist der moralischen Beurteilung  entzogen – denn wer wollte Gott – nach welchem Maß – richten?  So sind die geschichtlich handelnden Völker gerechtfertigt  und ohne Schuld.</p>
<p>8. Der  geschichtliche Beruf der Französischen Aufklärung, des  Manchester-Kapitalismus und des Judäo-Amerikanischen Mammonismus  war die Vereinzelung des subjektiven Geistes und die Ermöglichung  der menschlichen Existenz als Individuum. Die Berufung  des Deutschen Geistes ist die Rückbindung (religio) des  vereinzelten Einzelnen (des elenden Sozialatoms) in seine  geistige Substanz, in die selbstbewußte Volksgemeinschaft,  der dadurch sich zur Person (personare:= hindurchklingen  des Volksgeistes) erweitert.</p>
<p>9. Der  Nationalsozialismus war die (erste) Negation des sozialen  Atomismus, als solche keine Abirrung von dem Willen des  Weltgeistes, sondern ein notwendiger Schritt auf dem Wege  zur Freiheit.</p>
<p>10.  Die Schwäche des nationalen und sozialen Aufstandes der  Deutschen von 1933 war die parlamentarische Form, in der  er sich vollzog. Diese verdunkelte das Wesen der Revolution,  die eine anti-liberalkapitalistische war. Die von Adolf  Hitler nachträglich vollzogene Beseitigung des parlamentarischen  Parteiensystems als des politischen Ausdrucks der Kapitalherrschaft  konnte von der feindlichen Propaganda als Usurpation der  Staatsmacht durch die Nationalsozialistische Deutsche  Arbeiterpartei (NSDAP) – also als Unrecht – dargestellt  werden. Die innere Versöhnung des in der Systemzeit durch  Klassenkämpfe zerklüfteten Deutschen Volkes blieb deshalb  unvollendet. Die Folge war das Konzentrationslagersystem.</p>
<p>11.  Die Angst, die dieses verbreitete, zersetzte allmählich  den Gemeinschaftsgeist. Der Terror erwies sich – anders  als die Schreckensherrschaft der Jakobiner – als der Sündenfall  der Revolution, dessen unablässige Vergegenwärtigung und  propagandistische Überhöhung durch die Siegermächte schließlich  das Selbstbewußtsein und den Stolz der Deutschen gebrochen  haben.</p>
<p>12.  Die von den westeuropäischen Völkern gemeinsam gewollte  Abwehr der bolschewistischen Subversion und Aggression  hat später zur Bildung der ersten – wirklich schlagkräftigen  – europäischen Armee, der Waffen-SS, geführt, aber zugleich  – wegen seiner Nähe zum kommunistischen Internationalismus  – dem Gedanken an einen Kreuzzug des Deutschen Reiches  zur Befreiung der Arbeiterklasse in Frankreich und Großbritannien  die Willensenergie entzogen.</p>
<p>13.  Die Beschränkung der Nationalsozialistischen Revolution  auf das Deutsche Reich war die äußere Bedingung für den  Erfolg der von den USA angeführten Konterrevolution.</p>
<p>14.  Die Spaltung Europas ermöglichte den Aufstieg der USA  zur Hypermacht, die sich nach dem militärischen Sieg von  1945 zunächst die mittel- und westeuropäischen Nationen  unterwarf und zu tributpflichtigen Vasallen der US-Ostküste  herabdrückte.</p>
<p>15.  Der Verlust des Stolzes auf die erfolgreiche Verteidigung  Europas gegen den Bolschewismus, die den Sprengsatz zur  Zerstörung des Sowjetreiches legte, erklärt die katastrophale  Verkrüppelung der Seele der Deutschen durch die fortgesetzte  psychologische Kriegsführung (als „Umerziehung” falschbezeichnet).</p>
<p>16.  Der jetzt anhebende Amoklauf des Judäo-Amerikanischen  Imperiums erschöpft die geistigen Energien des Individualismus  und desorganisiert den globalen liberal-kapitalistischen  Produktions- und Verteilungsprozeß. Der Zerfall treibt  den zweiten und endgültigen Anlauf zur Durchsetzung der  selbstbewußten Volksgemeinschaft hervor, die jetzt erst  als zweite Negation des Individualismus (Negation der  Negation = Affirmation) dauerhaft sein kann.</p>
<p>17.  Wir gedenken derjenigen, die in diesem gewaltigen Ringen  des Weltgeistes mit sich selbst einen gewaltsamen Tod  erlitten. Wir ehren das Andenken der Kämpfer für die Verwirklichung  der selbstbewußten Volksgemeinschaft. Wir bekennen uns  zu unserer Schuldigkeit, den Weg, den als Erste unsere  Väter und Großväter betreten haben, weiterzugehen – der  Volksfreiheit entgegen.</p>
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		<title>Der allgemeine deutsche Volksaufstand</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jun 2002 08:48:58 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kampfschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutschen sind als Volk und als Reich von ihren Widersachern gemartert, ans Kreuz geschlagen und begraben worden. Sie harren der Auferstehung. Die Auferstehung wird kommen, wenn die Deutschen aufstehen. Wenn die Deutschen zum allgemeinen Volksauf­stand sich erhoben haben, dann werden sie wiederauferstanden sein.

Grundsätzlich sind zwei Aufstandsarten möglich: erstens der Aufstand der Legitimität, die ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutschen sind als Volk und als Reich von ihren Widersachern gemartert, ans Kreuz geschlagen und begraben worden. Sie harren der Auferstehung. Die Auferstehung wird kommen, wenn die Deutschen aufstehen. Wenn die Deutschen zum allgemeinen Volksauf­stand sich erhoben haben, dann werden sie wiederauferstanden sein.</p>
<p>Grundsätzlich sind zwei Aufstandsarten möglich: erstens der Aufstand der Legitimität, die Wieder­errichtung der rechtlichen Macht durch die deutschen Fürsten, und zweitens der Aufstand der Revolu­tionsfürsten oder Revolutionsführer mit ihren schlagfertigen Gefolg­schaften, die sich auf die Volkssouveränität berufen und die legitimen fürstlichen Souveräne des Deutschen Volkes wegen Untätigkeit für obsolet erklären werden. Putschfähige Teile des Gewaltappa­rates der Reichzerteilungsregime sind nicht in Sicht, aber keine Aufstandsvariante ist auszu­schließen. Es muß vielmehr nicht nur mit Zeichen, sondern auch mit Wundern gerechnet und auf Gottes Hilfe vertraut werden. Tritt keine der beiden Aufstandsvarianten ein, dann wird sich zeigen, daß omnipotente Reichsdeutsche als Stammzellen des Reiches die Reichsorgane wiederherstellen.</p>
<p>Der siegreiche Aufstand, sei es jener der deutschen Fürsten oder jener des Deutschen Volkes, wird durch den Kaiser oder den Aufstandsführer revolutionäre Gesetze zur schnellen inneren und äußeren Konsolidierung der wiederhergestellten Reichsmacht erlassen. ((Solche Gesetze wurden abschließend in Vorschlag gebracht, siehe <a href="http://www.reich4.de/index.php/category/fourth/ordnung/gesetze/">Gesetzentwürfe</a>))</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>

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<li><a href='http://www.reich4.de/2002/06/bittschrift-an-den-ewigen-bund-deutscher-fuersten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bittschrift an den „Ewigen Bund Deutscher Fürsten“ (II)'>Bittschrift an den „Ewigen Bund Deutscher Fürsten“ (II)</a></li>
<li><a href='http://www.reich4.de/1998/08/karl-marx-und-die-deutsche-philosophie/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Karl Marx und die deutsche Philosophie'>Karl Marx und die deutsche Philosophie</a></li>
</ol></p> <p><a href="http://www.reich4.de/?flattrss_redirect&amp;id=264&amp;md5=cf9931352e23b0cff650fb13326a3aa2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.reich4.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bittschrift an den „Ewigen Bund Deutscher Fürsten“ (II)</title>
		<link>http://www.reich4.de/2002/06/bittschrift-an-den-ewigen-bund-deutscher-fuersten/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Jun 2002 23:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampfschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Mahler]]></category>
		<category><![CDATA[Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>

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		<description><![CDATA[Bittschrift
von
Reichsbürgern    in Geschäftsführung ohne Auftrag
für    das Deutsche Reich
an   den
„Ewigen    Bund Deutscher Fürsten zum Schutze des Bundesgebietes und des innerhalb    desselben gültigen Rechtes, sowie zur Pflege der Wohlfahrt des    Deutschen Volkes“
bestehend    aus den Fürstenhäusern

Anhalt
Baden
Bayern
Braunschweig
Hessen
Lippe-Detmold
Mecklenburg-Schwerin
Mecklenburg-Strelitz
Oldenburg
Preußen
Reuß ältere ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><strong>Bittschrift</strong></p>
<p align="center"><strong>von</strong></p>
<p align="center"><strong>Reichsbürgern    in Geschäftsführung ohne Auftrag</strong></p>
<p align="center"><strong>für    das Deutsche Reich</strong></p>
<p align="center"><strong>an   den</strong></p>
<p align="center">„Ewigen    Bund Deutscher Fürsten zum Schutze des Bundesgebietes und des innerhalb    desselben gültigen Rechtes, sowie zur Pflege der Wohlfahrt des    Deutschen Volkes“</p>
<p align="center">bestehend    aus den Fürstenhäusern</p>
<p align="center">Anhalt<br />
Baden<br />
Bayern<br />
Braunschweig<br />
Hessen<br />
Lippe-Detmold<br />
Mecklenburg-Schwerin<br />
Mecklenburg-Strelitz<br />
Oldenburg<br />
Preußen<br />
Reuß ältere Linie<br />
Reuß jüngere Linie<br />
Sachsen<br />
Sachsen-Altenburg<br />
Sachsen-Coburg-Gotha<br />
Sachsen-Meiningen<br />
Sachsen-Weimar-Eisenach<br />
Schaumburg-Lippe<br />
Schwarzburg-Sondershausen<br />
Schwarzburg-Rudolstadt<br />
Waldeck<br />
Württemberg</p>
<p align="center">
<p align="left">Erwägend,<br />
- daß das Deutsche Reich durch die völkerrechtswidrige Verhaftung    der Reichsregierung am 23. Mai 1945 handlungsunfähig geworden ist    und seine Handlungsfähigkeit bis heute nicht wiedererlangt hat;</p>
<p>-    daß die Siegermächte auf dem Boden des Deutschen Reiches    unter Verstoß gegen das Kriegsvölkerrecht drei Reichszerteilungsregime    errichtet und für diese die Bildung von unfreien Regierungen veranlaßt    haben, die nichts anderes sind als Organe der Besatzungsmächte.    (Friedrich Berber, Lehrbuch des Völkerrechts, II. Band: Kriegsrecht,    C.H. Beck, München 1969, S. 132 f.);</p>
<p>-    daß die Beseitigung des konstitutionellen Kaisertums im Deutschen    Reich von den Feinden des Reiches unter Verletzung des Kriegsvölkerrechts    mit militärischer Gewalt erzwungen worden ist (Note des US-Präsidenten    Woodrow Wilson an die Reichsregierung vom 14. Oktober 1918 – Dokumente    Bd. 2, Nr. 356) und demzufolge alle Verzichtserklärungen der Deutschen    Fürsten sowie die in Betracht kommenden Artikel der Reichsverfassung    von 1919 null und nichtig sind,</p>
<p>stellen    wir fest,</p>
<p>-    daß die legitime Reichsgewalt wieder an den „Ewigen Bund    Deutscher Fürsten zum Schutze des Bundesgebietes und des innerhalb    desselben gültigen Rechtes, sowie zur Pflege der Wohlfahrt des    Deutschen Volkes“, wie er sich im Bündnisvertrag Preußens    mit den Norddeutschen Staaten vom 18. August 1866 (Preußische    Gesetzessammlung 1866 S. 626 ff.) gegründet und im Friedensvertrag    von Berlin vom 22. August 1866 sowie in den Novemberverträgen von    1870 erweitert und schließlich im Vorspruch der Verfassung des    Deutschen Reiches vom 16. April 1871 verantwortlich erklärt hat,    zurückgefallen ist und bis auf den heutigen Tag in den Familienhäuptern    der erhalten gebliebenen Fürstenhäuser verkörpert ist;</p>
<p>-    daß jeder Deutsche alle Rechte des Deutschen Reiches einschließlich    der Souveränität und des Rechts zum Kriege bis zu dem Tage    besitzt, an dem das Deutsche Reich durch besondere Staatsorgane wieder    handlungsfähig wird (jeder Teil ist zugleich das Ganze und wird    als Teil wirklich erst durch die Organung des Ganzen).</p>
<p>Vor    Gott und dem Deutschen Volke ist es die heilige Pflicht des Ewigen Bundes    der Deutschen Fürsten, die Not von Volk und Reich zu wenden.</p>
<p>Den    Familienhäuptern des Fürstenbundes ist es kraft der Allzuständigkeit    jedes Reichsbürgers, für die Belange des Reiches zu sorgen,    und kraft der von ihnen verkörperten Legitimität der Reichsgewalt    gegeben, die Organung des Deutschen Reiches einzuleiten und so seine    Souveränität und Handlungsfähigkeit wiederherzustellen.</p>
<p>Der    Deutsche Volksgeist hat sich in dem Gedanken der Deutschen Idealistischen    Philosophie (Herder, Kant, Fichte, Schelling, Hegel) als Dasein der    Freiheit, als sittlicher Staat erkannt (Deutsche Volksgemeinschaft).    Das schließt ein, daß Herrschaft nicht mehr durch jenseitiges    Gottesgnadentum vermittelt ist, sondern aus der Urversammlung des Staatsvolkes    hervorgeht, das sich in Abordnungen der Deutschen Gaue für den    Zusammentritt zur Ordnenden Reichsversammlung bereit macht. Es ist daher    an der Zeit, daß die Deutschen Fürsten die in ihnen verkörperte    Reichsgewalt auf das in der Ordnenden Reichsversammlung gegenwärtige    Deutsche Volk übertragen (translatio imperii), indem sie sich als    Teil dieses Volkes bekennen und als Fürstentag in die Reichsversammlung    einziehen, deren absolute Selbstherrlichkeit sie damit anerkennen.</p>
<p>Abgeordnete    zur Ordnenden Reichsversammlung können nur Reichsangehörige    im Sinne des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes vom 23. Juli    1913 in der letzten vor dem 8. Mai 1945 gültigen Fassung und Volksdeutsche    sein, wenn sie sich durch Leistung des Reichsbürgereides</p>
<p><strong>[„Ich    schwöre, daß ich dem Deutschen Volke und dem Deutschen Reiche    die Treue halten, mit meinem Gut und Blut seine Freiheit schützen    und alle meine Pflichten gewissenhaft erfüllen werde. Dies schwöre    ich, so wahr mir Gott helfe.“]</strong></p>
<p>zum    Deutschen Reich bekennen.</p>
<p>Abgeordneter    zur Ordnenden Reichsversammlung kann nicht sein, wer sich mit einem    Reichszerteilungsregime durch Übernahme politischer Funktionen    gemein gemacht und damit das Deutsche Reich verraten hat.</p>
<p>Als    Reichsverräter unwählbar sind ferner die Vorstandsmitglieder    (Bundesvorstand, Landesvorstände) der im Bundestag der Bundesrepublik    Deutschland oder in einem Landtag der Bundesrepublik Deutschland, im    Parlament der Republik Österreich bzw. in deren Länderparlamenten    vertretenen Parteien und der Gewerkschaften, die Abgeordneten in den    Bundes- und Länderparlamenten, die Intendanten der deutschen Medienanstalten,    die Chefredakteure und Herausgeber der in der Bundesrepublik Deutschland    sowie in der Republik Österreich erscheinenden Tageszeitungen und    Nachrichtenmagazine.</p>
<p>Als    Reichsverderber unwählbar sind die Vorstände (Geschäftsführer)    von Kapitalgesellschaften (auch Konzernen), deren Jahres-Umsätze    den Betrag von DM 1 Mrd. (= EUR 500 Mio.) übersteigen und deren    Geschäftstätigkeit nicht nur unerheblich auch außerhalb    des Reichsgebietes abgewickelt wird (Globalisten).</p>
<p>Als    Systemverbrecher unwählbar sind die Vorstände der Bundesbank,    der Europäischen Zentralbank und von solchen Bankaktiengesellschaften    und anderen Geldsammelstellen, die unmittelbar oder mittelbar Gewinn    aus der Vergabe von Krediten an die öffentliche Hand (Staatskredite)    gezogen haben.</p>
<p>Als    Reichsfeinde unwählbar sind die Mitglieder des Zentralrats der    Juden im Altreich und in Österreich.</p>
<p>Personen,    die vorstehend bestimmte Funktionen zwar gegenwärtig nicht ausüben,    aber in unverjährter Zeit (zehn Jahre) solche innehatten, sind    gleichfalls unwählbar.</p>
<p>Diese    Ausschließung    kann in begründeten Einzelfällen durch den Reichstatthalter    aufgehoben werden, wenn der Betroffene tätige Reue geübt und    dadurch einen nicht nur unwesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Aufstandsbewegung    des Deutschen Volkes geleistet hat.</p>
<p>Bedenkend,    daß die Reichszerteilungsregime</p>
<p>-    durch Verbreitung von Geschichtslügen die Seele des Deutschen Volkes    morden,</p>
<p>-    durch erzwungene Durchmischung mit fremdkulturellen Völkerschaften    die Zerstörung seiner völkischen Eigenart betreiben und die    Heimat der Deutschen preisgeben,</p>
<p>-    ohne friedensvertragliche Regelungen große Teile des Volksvermögens    als sogenannte Wiedergutmachungszahlungen unkontrolliert an jüdische    Organisationen übertragen haben und die Zahlungen fortsetzen,</p>
<p>-    das Sparvermögen des Deutschen Volkes durch maßlose Aufblähung    der Staatsschuld geraubt haben;</p>
<p>-    durch Unterwerfung unter die Dollar-Leitwährung der Plünderung    des Deutschen Volkes Vorschub leisten;</p>
<p>-    das Vermögen des Deutschen Volkes vergeuden, indem sie seit Jahrzehnten    vermeidbare Massenarbeitslosigkeit hinnehmen;</p>
<p>- deutsche Soldaten als Söldner für fremde Interessen in den    Krieg schicken;</p>
<p>ist    angesichts der langsam durchdringenden geschichtlichen Wahrheit ein    völliger moralischer und dann auch politischer Zusammenbruch des    Vasallenregimes für die nahe Zukunft absehbar. Diese erfreuliche,    aber zugleich gefährliche Entwicklung wird eine nicht für    möglich gehaltene Beschleunigung erfahren, wenn durch die Entfaltung    der bereits eingetretenen Weltwirtschaftskrise und durch die unkalkulierbaren    Auswirkungen des vom judäo-amerikanischen Imperium ausgelösten    Dritten Weltkrieges die globalen Machtstrukturen kollabieren und dadurch    den Rest-Nationalstaaten Handlungsspielräume zuwachsen, die eine    globale Neuordnung ermöglichen.</p>
<p>Die    sich abzeichnende revolutionäre Gestaltungslage macht – wenn    blutige ethnische Zusammenstöße und ein sich daraus wahrscheinlich    ergebender Bürgerkrieg auf dem Boden des Deutschen Reiches vermieden    werden sollen – ein schnelles und energisches Eingreifen des Deutschen    Fürstenbundes unausweichlich.</p>
<p>Es    können sofort folgende Maßnahmen ergriffen werden:</p>
<p>1.    Der Deutsche Fürstenbund erklärt sich unter Berufung auf den    Vertrag vom 18. bzw. 22. August 1866 sowie auf den Vorspruch zur Verfassung    des Deutschen Reiches – verkündet am 20. April 1871 –    für zuständig, das von Artikel 146 Grundgesetz für die    Bundesrepublik Deutschland vorausgesetzte Verfahren zur Schaffung und    Einberufung einer verfassunggebenden Nationalversammlung des Deutschen    Volkes (Ordnende Reichsversammlung) einzuleiten.</p>
<p>2.    Gleichzeitig erläßt der Deutsche Fürstenbund eine Reichsermahnung    an alle im Öffentlichen Dienst sowie im Offizierskorps der Reichszerteilungsregime    tätigen Deutschen im Sinne des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes    vom 23. Juli 1913 in der letzten vor dem 8. Mai 1945 gültigen Fassung,    sich bei allem, was sie im Rahmen ihrer dienstlichen Verrichtungen tun    und unterlassen, ihrer Treuepflichten gegenüber dem Deutschen Reich    und gegenüber seinem Staatsvolk bewußt zu sein und an der    Volksbewegung zur Organung des Reiches mitzuwirken.</p>
<p>Daran    zu erinnern und zu verdeutlichen ist:</p>
<p>a)    daß niemand – kein Funktionär der staatlichen Verwaltung,    kein Politiker und kein Bürger – sich darauf berufen kann,    er habe darauf vertraut, daß das Deutsche Reich 1945 untergegangen    sei und die Reichsgesetze ihre Geltung verloren hätten. Dieses    Vertrauen ist insbesondere deshalb nicht schutzwürdig, weil auch    das Bundesverfassungsgericht der Bundesrepublik Deutschland schon 1956    öffentlich klargestellt hat, daß das Deutsche Reich als Staats-    und Völkerrechtssubjekt in der Niederlage von 1945 nicht untergegangen    sei und alle politischen Staatsorgane die Rechtspflicht hätten,    „mit allen Kräften die Einheit Deutschlands anzustreben und    alles zu unterlassen, was die Wiedervereinigung rechtlich hindert oder    faktisch unmöglich macht“ (BVerfGE 5, 85, 126).</p>
<p>b)    daß aus der Fortexistenz des Deutschen Reiches die Fortgeltung    der verfassungsgemäß beschlossenen und verkündeten Gesetze    des Deutschen Reiches folgt. (Diese sind nicht obsolet := nicht aufgrund    veränderter Umstände gegenstandslos).</p>
<p>c)    daß es das Interesse desDeutschen    Reiches erfordert, in jedem Falle die Reichstreue seiner Bürger    zu stärken;</p>
<p>d)    daß mit der Wiedererlangung der Handlungsfähigkeit eine verschärfte    straf- und schadensersatzrechtliche Haftung eingreifen wird für    alle Handlungen, die nach dem 9. November 1989 gesetzt worden sind,    wenn und soweit diese – vorsätzlich oder grob fahrlässig    – gegen das Deutsche Reich oder gegen den Bestand des Deutschen    Volkes als einer durch Abstammung, Sprache und Kultur geeinten Schicksalsgemeinschaft    oder gegen das vom Reich zu schützende Gemeinwohl des Deutschen    Volkes oder gegen die innere oder äußere Sicherheit des Deutschen    Reiches gerichtet oder geeignet sind, diese Interessen nicht nur unerheblich    zu schädigen;</p>
<p>e)    daß dem Deutschen Volke die Dämonisierung der Person Adolf    Hitlers sowie die Horrifizierung des Nationalsozialismus als Waffe der    fortdauernden psychologischen Kriegsführung der Siegermächte    und ihrer Vasallen bewußt zu machen ist (Entdämonisierungsgebot);</p>
<p>f)    daß Angehörige des pädagogischen Personals der Reichszerteilungsregime    wegen Beteiligung am Seelenmord lebenslänglich von jeglicher Weiterbeschäftigung    als Erzieher ausgeschlossen sind, wenn sie im Verfahren zur Abwicklung    der Reichszerteilungsregime die Befolgung des Entdämonisierungsgebotes    nicht glaubhaft machen können.</p>
<p>3.    Der Deutsche Fürstenbund richtet eine Verbindungsstelle für    reichstreue Bürgervereine und gemeinwohlorientierte Gesellschaften    ein, um deren Tätigkeiten zur Entwicklung der Volksbewegung für    die Organung des Reiches anzuleiten.</p>
<p>4.    Der Fürstenbund bestätigt unter Berufung auf Artikel 11 der    Reichsverfassung vom 16. April 1871 das zur Thronfolge als König    von Preußen berufene Mitglied des Hauses Hohenzollern als Reichsstatthalter.</p>
<p>Die    Reichsstatthalterschaft ist der Vorschein künftiger Handlungsfähigkeit    des Reiches und als solche schon Macht.</p>
<p>Die    Macht des Reiches äußert sich darin, daß – gestützt    auf das elektronische Weltnetz – im Auftrage des Reichsstatthalters    ab sofort</p>
<p>-    die Verbrechen gegen das Deutsche Volk – begangen von Politikern,    Meinungsmachern in den Medien, Lehrern in den Bildungseinrichtungen    und Entscheidungsträgern in den Verwaltungseinheiten – untersucht,    persönliche Verantwortung geklärt und Beweise für eine    spätere Aburteilung durch die Gerichte des Reiches nach den fortgeltenden    Reichsgesetzen gesichert werden;</p>
<p>-    die reichsgesetzwidrige Verfolgung der reichstreuen Deutschen durch    Gerichte und Behörden dokumentiert und die Gerichtsurteile und    Verwaltungsdokumente mit einer Würdigung ihres Unrechtsgehaltes    veröffentlicht werden;</p>
<p>-    die der deutschen Jugend in den Schulbüchern aufgezwungene deutschfeindliche    Propaganda aufgedeckt und durch sachverständige Darstellung der    Geschichte unschädlich gemacht wird;</p>
<p>-    der Zersetzung unserer völkischen Eigenart und Selbstgewißheit    durch die Anti-Kultur der Hollywood-Produktionen und durch die geistfeindlichen    Machwerke des Ostküsten-Kosmopolitismus durch Rückbesinnung    auf das deutsche Wesen Einhalt geboten wird;</p>
<p>-    als Bedingung der Möglichkeit des zuweilen tödlichen Gegensatzes    zwischen dem Judentum und den Völkern, der seit zweitausend Jahren    die Weltgeschichte durchwirkt, der mosaische Gottesbegriff sowie der    ihm entsprechende jüdische Selbst- und Fremdenhaß bewußt    gemacht und damit in einem höheren Verständnis des Absoluten    aufgehoben werden; (Dann erst kann das jüdische Volk als Geistesvolk    erkannt und geachtet werden.)</p>
<p>-    durch das philosophische Begreifen des jüdischen Wesens die deutsche    Volksseele endgültig vom Gedankengift des jüdischen Ausrottungsrassismus,    der unser Volk in das Verderben gestürzt hat, gereinigt wird;</p>
<p>-    die Techniken der fortdauernden psychologischen Kriegsführung gegen    das Deutsche Volk systematisch und verständlich dargestellt, die    Strategen dieses Feldzuges und deren Handlanger in den Universitäten    und Meinungsagenturen benannt und als Feinde des Deutschen Volkes kenntlich    gemacht werden;</p>
<p>-    der Kulturkampf um die Wiederaneignung der deutschen Idealistischen    Philosophie aufgenommen wird, der die jüdisch-rationalistischen    Grundlagen des „wissenschaftlichen“ Weltbildes überwindet,    das die Völker und Menschen als nichtswürdige Existenzen oder    gar als Wahngebilde denunziert;</p>
<p>-    die zur Zerstörung des Deutschen Volkes angewandte Umvolkungswaffe    in ihrer Wirkungsweise dargestellt, erläutert und so erst bewußt    gemacht wird;</p>
<p>-    das Dogma von den „unausweichlichen Sachzwängen des kapitalistischen    Systems“ als Verdummungswaffe begreifbar gemacht wird;</p>
<p>-    der aus der Rechtsidee und der Völkersitte abgeleitete Anspruch    des Deutschen Reiches auf Anerkennung als selbstherrliches Rechtssubjekt    – gegenwärtig in der Reichsstatthalterschaft – durch    deren Wirken weltweit angemeldet wird;</p>
<p>-    die Reichsstatthalterschaft Verbindungen herstellt zu anderen Völkern    und Staaten, die in ihrem Kampf um Bewahrung ihrer Sichselbstgleichheit    und um Bewährung ihrer Selbstherrlichkeit ein Interesse an der    Wiederherstellung des Deutschen Reiches als einer starken europäischen    Zentralmacht haben;</p>
<p>-    die Reichsstatthalterschaft einen zuverlässigen Informationsaustausch    auch mit allen nationalen Kräften des Auslands über deren    Lagebeurteilung, Ziele und Möglichkeiten organisiert.</p>
<p>Die    Reichsstatthalterschaft wird die vielfältigen – aber vereinzelten    – Anstrengungen der Deutschen, sich als Volk zu erhalten, zusammenführen    und auf den Kampf gegen die Fremdherrschaft orientieren und so zu einer    politischen Kraft entwickeln.</p>
<p align="center"><strong>Wir    ersuchen den Fürstenbund, sich den folgenden Aufstandsplan für    das Deutsche Volk zueigen zu machen:</strong></p>
<p>Wenn    der Reichsstatthalter nach sorgfältiger Beratung mit Abordnungen    aus den Deutschen Gauen zu der Überzeugung gelangt, daß das    Deutsche Volk in Bewegung ist, um die Handlungsfähigkeit des Deutschen    Reiches wiederherzustellen, wird er – gestützt auf die Manifestationen    des Volkswillens, wie er sich beispielsweise</p>
<p>-    im Jahre 9 unter Hermann dem Cherusker,</p>
<p>-    1525 in der Reformationsbewegung und im Deutschen Bauernkrieg,</p>
<p>-    1813 in den Befreiungskriegen gegen die Napoleonischen Heere,</p>
<p>-    1848 in der Paulskirchenbewegung,</p>
<p>-    1933 in der Nationalen Erhebung,</p>
<p>-    1953 im Aufstand gegen die sowjetische Besatzungsmacht und</p>
<p>-    1989 in den Montagsdemonstrationen gegen das östliche Reichszerteilungsregime</p>
<p>gezeigt    hat, die Abordnungen der deutschbewußten Reichsbürger aus    den Deutschen Gauen aufrufen, in der Kaiserkrönungsstadt Aachen    zur Ordnenden Reichsversammlung zusammenzutreten, um die Neue Ordnung    für das Deutsche Reich zu beraten und als Deutsche Verfassung zu    verabschieden.</p>
<p>Sollten    Unruhen bzw. Gewaltmaßnahmen der Reichszerteilungsregime die friedliche    Beendigung des Interregnums, insbesondere die Bildung, oder den Zusammentritt    oder die Beratungen der Ordnenden Reichsversammlung behindern, wird    der Reichsstatthalter kraft der in seiner Person gegenwärtigen    Reichsgewalt den Ausnahmezustand verkünden, die Offiziere und Mannschaften    der auf dem Reichsboden vorhandenen bewaffneten Kräfte seinem Kommando    unterstellen, das Kriegsrecht verhängen und die Ordnung wiederherstellen.</p>
<p>Nach    der Feststellung und Verkündung der Neuen Reichsordnung durch den    Reichsstatthalter endet gemäß Art. 146 Grundgesetz für    die Bundesrepublik das Reichszerteilungsregime Bundesrepublik Deutschland,    ohne daß es noch eines formellen Beschlusses bedarf.</p>
<p>Die    auf dem Territorium der Reichszerteilungsregime vorhandenen Verwaltungseinheiten    sind danach Verwaltungseinheiten des Deutschen Reiches. Ihre Bediensteten,    soweit sie Reichsbürger im Sinne des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes    vom 23. Juli 1913 in der letzten vor dem 8. Mai 1945 gültigen Fassung    sind, haben den folgenden Eid zu leisten:</p>
<p><strong>Ich    gelobe und schwöre, die Verfassung des Deutschen Reiches und verfassungsmässigen    Gesetze streng zu befolgen, die Rechte und Freiheiten des Volkes und    der Bürger zu achten und die Vorschriften und Pflichten meines    Amtes oder meiner Bedienstung treu und gewissenhaft zu erfüllen,    so wahr als ich bitte, daß mir Gott helfe. «Dieses schwöre    ich.</strong>»</p>
<p>Eidesverweigerer    sind unverzüglich aus ihrer dienstlichen Stellung zu entfernen    und bis zur Klärung ihrer persönlichen Verantwortung für    reichs- und volksfeindliche Verbrechen in der Zeit des Reichszerteilungsregimes    für längstens zwölf Monate zu internieren.</p>
<p>Die    bewaffneten Kräfte, die dem Kommando der Reichzerteilungsregime    unterstanden haben, sind Wehr- und Polizeikräfte des Reiches. Ihre    Angehörigen, soweit sie Reichsbürger im Sinne des Reichs-    und Staatsangehörigkeitsgesetzes vom 23. Juli 1913 in der letzten    vor dem 8. Mai 1945 gültigen Fassung sind, haben in Ehrenformation    öffentlich angetreten vor dem Reichsoberhaupt oder einem zur Entgegennahme    des Eides Bevollmächtigten auf die Fahne des Reiches den folgenden    Eid zu leisten:</p>
<p><strong>Wir    geloben und schwören, Gehorsam gegenüber unseren Vorgesetzten    zu üben, die Verfassung und Gesetze des Deutschen Reiches treu    und wahr zu halten, des Vaterlandes Ehre, Einheit und Kraft, seine Unabhängigkeit    tapfer zu verteidigen, die Freiheit und Rechte seiner Bürger zu    schützen und zu schirmen, so wahr als wir bitten, daß uns    Gott helfe. «Dieses schwören wir.</strong>»</p>
<p>Eidesverweigerer    werden wegen Wehrdienstverweigerung nach den Gesetzen des Deutschen    Reiches bestraft.</p>
<p>Bedienstete,    Wehrmänner und Reichswachtleute (Polizei), die nicht Reichsbürger    sind, sind sofort zu entlassen.</p>
<p>Die    nach der Verkündung der Neuen Reichsordnung durch Kollaborateure    des Reichszerteilungsregimes Bundesrepublik Deutschland gesetzten Gewaltakte    sind Hochverrat und als solche zu bekämpfen und nach den Gesetzen    des Deutschen Reiches zu bestrafen.</p>
<p>Als erste Amtshandlung wird das von der Ordnenden Reichsversammlung    bestimmte Oberhaupt des Reiches das Reichszerteilungsregime Republik    Österreich auffordern, den Beschlüssen der Deutsch-Österreichischen    Nationalversammlung vom 12. November 1918 bzw. 12. März 1919, mit    denen Österreich seine Zugehörigkeit zum Deutschen Reich erklärte,    nachzukommen und die Macht an das Reichsoberhaupt zu übergeben.    Bei Weigerung ist das österreichisch-deutsche Teilvolk zur Herstellung    des Rechts durch einen Aufstand gegen die Vasallenregierung aufgerufen.</p>
<p>So    wird im Deutschen Reich die Schreckenszeit des Interregnums ein Ende    haben, das Reich in der Mitte Europas als Stützpfeiler einer dauerhaften    Friedensordnung in die Geschichte eintreten und sich bereit machen,    die Vision des großen Führers der Weltjudenheit, Nachum Goldmann,    von der Weltherrschaft des Deutschen Geistes zur Wirklichkeit bringen.</p>
<p align="center"><strong>Gottes    Segen mit uns!</strong></p>
<p style="text-align: center;">Mosbach,    am 16. Juni 2002</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>

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		<title>Die Zukunft der 68er Idee</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2001 10:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DK</dc:creator>
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<li>Die Idee, die vergangenen Ereignissen zu Grunde liegt, hat Zukunft, wenn ihr Wesen zwar in der Vergangenheit erschienen ist und sich auch als Tatgedanke, somit als Idee, manifestiert hat, aber in der Gegenwart nur als Bündel von Taten, worin Wesentliches und Unwesentliches nicht unterschieden ist, wahrgenommen wird. Die 68er Ereignisse und ihre Bewertungen sind bis heute durch die Entgegensetzung von Positivem und Negativem, bei dem es kein Drittes zu geben scheint, gekennzeichnet. Das deutsche &#8216;68 hatte aber einen zureichenden Grund, in den zurückgehen muß, wer es verstehen will.</li>
<li>Die Stärke eines geschichtlichen Wesens erkennt man an der Intensität seines Scheinens in der Nachwelt. Die Denunziationskampagne gegen 68er in der BRD-Regierung ist ein mehrfach reflektierter Schein, der, weil im Schein das Wesen erscheint, die Richtigen trifft, nämlich die Verräter der 68er Idee, die theorielosen Sponti-Häuptlinge und die kommunistischen Dogmatiker der 70er Jahre. Die 70er Jahre waren das Jahrzehnt der sozialdemokratisch-kommunistischen Konterrevolution; diese wurde ihrerseits von der kapitalistischen Reaktion der 80er Jahre beerbt.</li>
<li>Seinem geschichtlichen Wesen nach war das deutsche &#8216;68 &#8211; nach dem 17. Juni 1953 &#8211; der zweite Aufstand gegen eine Besatzungsmacht. Die Besatzungsmächte haben nach dem völkerrechtswidrigen Grundsatz <em>cuius regio eius oeconomia</em> ihren jeweiligen Besatzungszonen ihre obsoleten Wirtschafts-, Politik- und Gesinnungssysteme aufgezwungen. Der 68er Studentenaufstand in West-Berlin und West-Deutschland wurde von mitteldeutschen Studenten mit Hilfe westzonaler akademischer Mitläuferjugend (die ihren Vätern häufig das Mitläufertum im Dritten Reich wie in der Adenauer-BRD vorwarf) gegen Amerika und den Kapitalismus geführt.</li>
<li>Klaus Mehnert zufolge war &#8216;68 die erste Weltrevolution in der Geschichte. Sie wurde von der Jugend der Industrieländer gegen die kapitalistische Geldherrschaft, gegen ihre amerikanisch-israelische Hochburg und für das Reich der Freiheit unternommen. Sie war eine erfolgreiche Wortergreifung, deren Wort künftig zuerst von dem Deutschen Volke und danach von den anderen Völkern der Welt verstanden werden muß; ansonsten sind sie unfähig, zur Machtergreifung und endlich zur Besitzergreifung ihrer Länder fortzuschreiten. Werden sie aber zur Machtergreifung fähig, dann wird mit dem Vierten Deutschen Reich in den großen Völkern der Welt das Vierte Zeitalter der Macht eröffnet, worin der Geist herrscht und das Geld, das im Dritten Zeitalter der Macht die Welt regierte, gebrochen ist. Mit der 68er Weltrevolution begann insofern das Reich der Freiheit, als es die siegreiche Wortergreifung war, die zur künftigen Macht- und Besitzergreifung des Geistes als des Vierten Zeitalters der Macht führen wird. Aber der Sinn muß erst noch recht erfaßt, die vernommenen Worte müssen richtig begriffen werden.</li>
<li>Der seit Jahrzehnten anhaltende und gegenwärtig wieder hell entflammte Kampf um den Sinn von &#8216;68 ist ein Kampf um das Andauern des kapitalistischen Wirtschaftssystems und des Parlamentarismus als politischer Form, in der das Geld die Welt regiert. Die ideologischen Verteidiger der Geldherrschaft suchen den Sinn von &#8216;68 nach Kräften zu verdunkeln und den 68er Revolutionären die Konterrevolution der 70er Jahre sowie die Amerikanismen der westzonalen Mitläuferjugend als Inhalt zu unterschieben. Am Erfolg dieser intensiven Vernebelungspropaganda über &#8216;68 hängt die ideologische Sicherung der kapitalistischen Geldherrschaft. Zerreißt der Nebelvorhang, dann wird die 68er Wortergreifung wieder virulent, und den entwickelten Völkern der Welt steht die unmittelbare Aufgabe, den Kapitalismus und also die Geldherrschaft zu brechen, wieder klar vor Augen. Für die Hintergrundmächte, die mit der Lenkung der Kapitalströme die Geschicke der Welt steuern, wird es dann eng und gefährlich. Denn wenn nach der nächsten Weltkrise der Marktwirtschaft der Vorrang der Eigenwirtschaften der Völker wiederhergestellt ist, wird der Markt insgesamt und also auch der Kapitalmarkt in die ihm zustehende Randständigkeit zurückgestellt sein.</li>
<li>Das wahre, das weltrevolutionäre &#8216;68 beginnt im April 1965 mit Rudi Dutschkes Festlegung des Fixpunktes der Strategie. Als dieser Fixpunkt, der Ausgangspunkt der Strategie zu sein hat, war das Endziel des technologischen Prozesses bestimmt, das damals schon deutlich erkennbar war und heute offensichtlich ist: die &bdquo;tendenziell völlige Arbeitslosigkeit&brquo; (R. Dutschke, Geschichte ist machbar, ed. Miermeister, Berlin 1980, S.32) bei gleichzeitiger arbeitsloser Produktion. Damit war das Verschwinden der Arbeiterklasse vorausgesetzt. In entwickelten Völkern konnte nun nicht mehr den Industriearbeitern die Revolution aufgebürdet werden. Die revolutionären Aufgaben hatten jene zu übernehmen, die sich das zutrauten.</li>
<li>Zum ersten Mal in der Weltgeschichte ist in einer solchen Lage die herrschende Klasse nicht mehr bestimmt als jene, die von den Massen ernährt wird, sondern umgekehrt müssen die Herrschenden die Beherrschten ernähren. Die Herrschaft hat jetzt einen anderen Inhalt. Die Unterdrückung bezweckt nicht mehr die Privation des Mehrwerts. Das geistige Leben selbst wird im Meer der Blödsinnigkeiten ertränkt. Das Um-zu geht nur noch auf den abstrakten Machterhalt. Abstrakte Macht aber ist die Selbstabschaffung der abstrakt gewordenen Herrschaft, die alle inhaltliche Notwendigkeit verloren hat. Das Verhältnis von Herrschenden und Beherrschten hat sich dialektisch verkehrt, und in diesem Sinne wurde von 68er Theoretikern auch immer vom Ende der Herrschaft des Menschen über den (anderen) Menschen gesprochen, von Selbstbestimmung und auch von Demokratie qua Selbstbeherrschung der Völker ganz ebenso wie jedes einzelnen Menschen. Ein selbstbestimmtes Leben in unserem je eigenen, selbstbeherrschten Volk war, ist und wird sein das Ideal aller, die sich der 68er Idee verpflichtet fühlen.</li>
<li>Diese dutschkistische Strategie war damals kühnste konkrete Utopie, die heute von vielen hellen Köpfen verstanden wird. Durch die technisch-industriellen und naturwissenschaftlichen Revolutionen der vergangenen Jahrzehnte ist der Dutschkismus noch leichter nachvollziehbar geworden. Er wird alle Programme und Strategien des 21. Jahrhunderts bestimmen. In allen diesen Strategien wird die rationelle Organisation des Reiches der Notwendigkeit und also die materielle Versorgung eines jeden Volkes nur die Vorübung sein, die Gestaltung des Reiches der Freiheit aber die Hauptaufgabe.</li>
<li>Der Internationale Vietnamkongreß, den der SDS im Februar 1968 in der Technischen Universität in West-Berlin veranstaltete, war die weltgeschichtlich erste Internationale der Nationalrevolutionäre. Wir solidarisierten uns mit der vietnamesischen Revolution, dem vietnamesischen Wiedervereinigungskrieg, also mit einer nationalen Revolution, nicht aber mit konservativistischen, liberalistischen, sozialistischen oder sonstigen Revolutionen einer Klasse. Als kategorischer Imperativ folgte richtigerweise: &bdquo;Es ist die Pflicht eines Revolutionärs, die Revolution zu machen!&brquo; Die deutschen Revolutionäre waren wir selber, und die kommunistischen Kommilitonen ernteten Hohngelächter, wenn sie uns auf die Arbeiter oder gar auf Gewerkschaftsarbeit verwiesen.</li>
<li>Gegen diesen nationalrevolutionären Grundsatz von &#8216;68 erhob sich in den 70er Jahren die sozialdemokratisch-kommunistische Konterrevolution. In ewig gestriger Manier stilisierte sie erneut die Arbeiterklasse zum Subjekt der Geschichte in ihrer Doppelung von Reform und Revolution. Sie wurden von den weiter blickenden Kräften der Konservativen und Liberalen darin bestärkt. Diese witterten in der Neubelebung des Klassenkampfschemas die Chance für eine Revitalisierung ihrer Klassenherrschaft, die in den 80er Jahren auch tatsächlich eintrat.</li>
<li>Die Konterrevolution der 70er Jahre produzierte die Sponti-Szene als Trümmer-Bewegung der Verlierer, das Sammelsurium jener westzonalen Mitläufer der 68er, die den Rücksprung aus dem revolutionären Aufbruch in die BRD-Normalität nicht geschafft hatten. Untergründig erhielt sich die nationalrevolutionäre Linie der originären 68er, die in Nachfolgeorganisationen des SDS weiter verfolgt wurde. Der Waffen-SDS (RAF) nahm den bewaffneten Kampf auf und traf, bei allen taktischen Fehleinschätzungen und Rechtsirrtümern, auch legitime Ziele eines jeden nationalen Befreiungskampfes. Dieser manifestierte sich in Anschlägen auf Militärs der Besatzungsmacht, in Attentaten auf deutsche Kollaborateure und in der Ermordung einer Person, die die nationalrevolutionäre deutsche Volksgemeinschaft an das Interesse einer Klasse verraten hatte.</li>
<li>Ein weiterer Exponent der nationalrevolutionären Linie in den 70er Jahren war der Theorie-SDS, der das 68er Theorieprogramm weiterverfolgte und Mitte der 80er Jahre zum Abschluß brachte. Durch ein (noch von Dutschke vorbereitetes) Bündnis mit der nationalen Rechten ab 1985 wurde diese zunehmend vom Antikapitalismus und Antiamerikanismus der originären 68er beeinflußt. Das antikapitalistische Moment verstärkte sich seit 1990 dank des Zulaufs mitteldeutscher Jugend, die sich in den Volksaufständen von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen gegen die fremdrassischen zivilen Ersatzbesatzer eindrucksvoll zur Wehr setzte. In der ersten Hälfte der 90er Jahre brachte der Theorie-SDS in die erwachende deutsche Nationalbewegung ein Programm und eine Strategie ein, die auf der vollendeten 68er Theorie gründete. Der Theorie-SDS rekonstituierte sich 1995 als <strong>Deutsches Kolleg</strong>, als Schulungseinrichtung der nationalen Befreiungsbewegung der Deutschen, in der im Jahre 2000 Theorie und Terror, die Waffe der Theorie und die Theorie der Waffe, fusionierten. Allein die 68er Idee enthält sowohl in ihrer negativen Voraussetzung, dem nationalen Befreiungskampf gegen die Besatzungsmacht der Geldherrschaft, als auch in ihrer positiven Perspektive, der Organisation des Reiches der Freiheit, eine traditionsreiche, gegenwartssatte und zukunftsträchtige Handlungsanweisung für das Deutsche Volk und alle seine Völkergenossen.</li>
<li>Jeder Nationalismus beginnt an den vielen Grenzen der eigenen Nation bei den anderen Nationen und somit als Internationalismus. Ebenso entsteht im Wirtschaftsleben der Markt an den Grenzen der Gemeinschaften, er fängt als Weltmarkt an und hat den immer tiefer ins Innere eindringenden Binnenmarkt, der schließlich zu seiner Ordnung die ausdifferenzierte Binnenzollmacht erfordert, zum Endresultat. Der Nationalismus ist die Wahrheit des Internationalismus. Das Maß ist die Idee des Wesens.</li>
<li>Der älteste und verwerflichste Verräter an der 68er Idee unter den derzeitigen Mitgliedern der BRD-Regierung ist Otto Schily. Er betreibt das NPD-Verbot gerade deswegen, weil diese Partei, die 1968 noch stramm hinter der amerikanischen Besatzungsmacht und dem kapitalistischen Ausbeutungssystem stand, am entschiedensten auf anti-kapitalistischen und anti-amerikanischen Kurs gegangen ist. Dieser neue Kurs der NPD wird von der deutschen Jugend, insonderheit von der mitteldeutschen, getragen. Gegen diese Jugend hat Schily jetzt durch den Einsatz von BGS-Sondertruppen die &bdquo;Kriegserklärung an den eigenen Nachwuchs&brquo; (Die Welt, 20.2.2001, S.10) ausgesprochen. Der Dutschkismus lebt heute in dieser Jugend fort, deren Gefühle sich aufbäumen gegen ein System, das im April 1968 noch einen Jungarbeiter aus Sachsen-Anhalt dazu gebracht hatte, Rudi Dutschke niederzuschießen.</li>
<li>Jeder seelisch gesunde Mensch fühlt vor dem Kapitalismus, der Herrschaft des Geldes, einen existentiellen Ekel. Dieser Ekel ist unüberwindbar. An ihm wie an dem Wunsch nach dem Heil wird der Kapitalismus scheitern. Wahrscheinlich noch schmählicher als der Kommunismus.</li>
</ol>
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		<title>Der Sinn einer konservativen  Revolution</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 1998 23:14:33 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Konservativismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Henning Eichberg schrieb vor einiger Zeit in der Zeitschrift "Wir selbst" über den "Unsinn der Konservativen Revolution", wobei er richtig feststellte, daß diese Wortmontage in der begrifflosen Verwendungsweise, die heute üblich ist, "keinen Erkenntnisgewinn" bringe und nur wieder einmal ermögliche, von Volk und Nation zu schweigen. Er verwies dabei auch auf das Rehabilitierungsziel, das ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Henning Eichberg schrieb vor einiger Zeit in der Zeitschrift &#8220;Wir selbst&#8221; über den &#8220;Unsinn der Konservativen Revolution&#8221;, wobei er richtig feststellte, daß diese Wortmontage in der begrifflosen Verwendungsweise, die heute üblich ist, &#8220;keinen Erkenntnisgewinn&#8221; bringe und nur wieder einmal ermögliche, von Volk und Nation zu schweigen. Er verwies dabei auch auf das Rehabilitierungsziel, das Armin Mohler 1950 mit der Wiedereinführung des Namens &#8220;Konservative Revolution&#8221; für die breite literarische Strömung der Zwischenkriegszeit verfolgte. Eichberg selbst schloß sich der richtigeren Bezeichnung &#8220;Neuer Nationalismus&#8221; an, die schon Eigenbezeichnung gewesen war, von Stefan Breuer 1993 in seinem Buch &#8220;Anatomie der Konservativen Revolution&#8221; wieder in Vorschlag gebracht und vom &#8220;Verfassungsschutzbericht Hamburg 1995&#8243; (S.54) übernommen wurde.</p>
<p>Die ideengeschichtliche Bezeichnung &#8220;Konservative Revolution&#8221; ist andrerseits nicht unsinniger als jeder andere Name für eine Geschichtsepoche: Unter Karl dem Großen und Otto dem Großen ist ebensowenig das römische Imperium wieder auferstanden wie in der Renaissance die Antike wiedergeboren wurde oder im Absolutismus irgendetwas absolut war; auch die traurigen Ereignisse von 1789 ff. waren keine Revolution, sondern eine bornierte Standesrevolte, die bald in Terror und Größenwahn umschlug.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Der Konservativismus</strong></p>
<p>Wie der politische Sozialismus so ist auch der politische Konservativismus in Deutschland im Jahre 1848 in die geschichtliche Erscheinung getreten. Der 1848 in Berlin gegründete Verein zur Wahrung der Interessen des Grundbesitzes, der sein Sprachrohr in der Kreuzzeitung (&#8220;Neue Preußische Zeitung&#8221;) hatte, war die erste konservative Partei in Deutschland, &#8211; ganz ebenso, wie die Arbeitervereine die erste soziale Partei und die Kapitalbesitzervereine die erste liberale Partei waren. Die drei politisch-ideologischen Hauptströmungen der parlamentarischen Systeme &#8211; Konservativismus, Liberalismus und Sozialismus &#8211; haben sich also im historischen wie im systematischen Sinne an den drei Hauptfaktoren der ökonomischen Produktion kristallisiert: an Boden, Kapital und Arbeit. Daher gilt das Gebot: Vom Konservativismus soll schweigen, wer von Immobilien nicht reden mag. Denn eine konservative Reform des Gemeinwesens ist, vor allem anderen, eine <em>Bodenreform</em>. Also bedeutet eine politisch-konservative Revolution eine Bodenrechtsrevolution. Konservative Revolutionen haben also immer dort Sinn, wo Revolutionen des Bodenrechts sinnvoll sind.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Revolution</strong></p>
<p>Leider Gottes sind unsere zahlreichen Autoren über, für und gegen die &#8220;Konservative Revolution&#8221; allesamt folgsame Schüler des Mephisto, denen schnell ein Wort sich einstellt, wo ihnen der Begriff fehlt. Und sie haben nicht nur keinen Begriff des Konservativismus, sondern erst recht keinen der Revolution. Daher hier ein Merksatz aus dem &#8220;ABC der politischen Begriffe&#8221; (Staatsbriefe 6/94): <em>Revolutionen sind Umkehrung eines wesentlichen Verhältnisses im Gemeinwesen, so daß ein neues und höherrangiges Verhältnis wesen- bestimmend wird. </em></p>
<p>Beispiele für erfolgreiche und alltäglich gewordene Revolutionen sind etwa die Findung des Geldes durch Umkehrung der totalen Wertform in die allgemeine Wertform oder auch die Erfindung des Kapitals durch Umkehrung der Umlaufmittelfunktion des Geldes in seine Umlaufzweckfunktion.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Klassengegensätze</strong></p>
<p>Weil der Konservativismus historisch und systematisch am Produktionsfaktor Boden sich festmacht und also eine Klasse der bürgerlichen Gesellschaft bezeichnet, ist er sinnvoll verwendbar nur gemeinsam mit seinen beiden Gegenklassen des Liberalismus und des Sozialismus, die sich an den Produktionsfaktoren Kapital und Arbeit verorten. Allerdings fixiert sich die Unterscheidung Konservativismus-Liberalismus-Sozialismus nicht an den Produktionsfaktoren überhaupt, sondern nur an ihren Verteilungsfaktoren. Ein Gemeinwesen von freien Grundeigentümern, die auf eigner Scholle mit eigner Kraft und eignen Mitteln arbeiten, also Mittelstand weil im Stande ihrer Mittel sind, mag zwar konservativ, liberal und sozial genannt werden, den bürgerlich-gesellschaftlichen und parlamentarischen Klassengegensatz von Konservativismus, Liberalismus und Sozialismus gibt es in solch einem mittelständischen Gemeinwesen nicht.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Der Verteilungskampf</strong></p>
<p>Konservativismus existiert also nur in den Zeiten relativer Monopolisierung von Grund und Boden in den Händen einer konservativen Klasse, so daß bodenlose oder bodenarme Gegenklassen zur Erhaltung ihres Lebens oder ihres eigenen Produktionsfaktors den Mangel durch Erwerb am Faktormarkt gegen Hergabe eines von ihnen relativ monopolisierten Gegenfaktors (wie Arbeit oder Kapital) ausgleichen müssen.</p>
<p>Die Konservativen sind also Angehörige einer Klasse, die im Verteilungsschema der bürgerlichen Gesellschaft ständig liberalistische und sozialistische Faktorgüter in sich aufnehmen, auch, um ihren Zustand als Konservative zu erhalten. Der Konservative muß also <em>Klassenkämpfer</em> sein und Klassenkampfverbände &#8211; konservative Parteien und Grundeigentümerverbände &#8211; bilden, um den Verteilungskampf mit den Verbänden der Liberalisten, Sozialisten und Konsumisten zu bestehen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Veräußerbarkeit</strong></p>
<p>Konservative Revolution ist nicht weniger sinnvoll als liberale oder soziale Revolution. Revolutionen von Produktionsverteilungsfaktoren sind Umkehrungen von Verhältnissen der Verteilung von Produktionsfaktoren. Verteilungsfaktoren ist wesentlich, daß sie von ihren Besitzern an ihre Nichtbesitzer verteilt werden. Der Faktor als noch zu verteilender ist veräußerlich, als bereits verteilter ist er unveräußerlich &#8211; weil produktiv &#8211; geworden. Revolutionen auf dem Verteilungskampfplatz der bürgerlichen Gesellschaft sind <em>Umkehrungen zwischen Ver- und Unveräußerbarkeit</em> und der Minimal- und Maximalgrößen beider. Grundmuster aller Revolutionen in diesem Sektor des Gemeinwesens ist, daß die Verteilungsfaktoren gänzlich oder teilweise veräußerlich oder unveräußerlich sein sollen, damit jeder Klassen- bzw. Volksgenosse allezeit ein Konservativist, ein Liberalist oder ein Sozialist werden oder bleiben kann.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Volksrevolutionen im neuen Reich</strong></p>
<p>Revolutionen im Verteilungsschema de bürgerlichen Gesellschaft sind also: <em>Veräußerbarkeits-, Unveräußerbarkeits-, Klassen- und Volksrevolutionen</em> in allen vier Faktoren, so daß die bürgerliche Verfassung eines Volkes sechzehn gesellschaftliche Revolutionsarten kennt.</p>
<p>Die Geschichte bietet eine Fülle empirischer Belege, einer sei nur herausgegriffen: Die Unveräußerlichkeit der Person seit Beginn des Mittelalters im 5. Jahrhundert war eine sozialistische Volksrevolution, die den Totalverkauf der Arbeitskraft und damit die Selbstversklavung unmöglich machte. Auf dieser sozialistischen Volksrevolution beruht also das christliche Abendland.</p>
<p>Das für das Vierte Reich geplante <em>Grundrecht</em> (Art. 3,1 RVerfE) ist die <strong>Konservative Volksrevolution</strong> der Unveräußerbarkeit von Mindestgrundstücken, das <em>Recht auf Arbeit</em> (Art. 15,3 RVerfE) die <strong>Sozialistische Volksrevolution</strong> der Veräußerbarkeit von Mindestarbeitskraft. Der weltweite freie Kapitalverkehr hingegen ist eine völkerzerstörende <strong>Liberale Klassenrevolution</strong>, sie ist die kapitalistische Weltrevolution der Gegenwart.</p>
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		<title>1789 und die Revolutionen der Neuzeit</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 1994 19:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo rohe Kräfte sinnlos walten,
Da kann sich kein Gebild gestalten;
Wenn sich die Völker selbst befrein,
Da kann die Wohlfahrt nicht gedeihn.
(Schiller)


Das Jahr 1789 steht für ein Ereignis, das allgemein als Revolution angesehen wird und besonders als Selbstbefreiung des französischen Volkes gilt. Die Selbstbefreiung eines Volkes kann aber sehr verschiedenes bedeuten: die selbst vollzogene Befreiung von ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wo rohe Kräfte sinnlos walten,<br />
Da kann sich kein Gebild gestalten;<br />
Wenn sich die Völker selbst befrein,<br />
Da kann die Wohlfahrt nicht gedeihn.<br />
<em>(Schiller)</em>
</p></blockquote>
<p>Das Jahr 1789 steht für ein Ereignis, das allgemein als Revolution angesehen wird und besonders als Selbstbefreiung des französischen Volkes gilt. Die Selbstbefreiung eines Volkes kann aber sehr verschiedenes bedeuten: die selbst vollzogene Befreiung von einem fremden Herrn in Gestalt einer auswärtigen Vesatzungsmacht, die Befreiung des Selbst von einem das Selbst fesselnden Laster oder einer schlechten Gewohnheit wie z.B. Unterwürfigkeit, oder einem Charakterfehler wie z.B. knechtische Gesinnung, oder schließlich die Befreiung des Volkes von seinem Selbst, also der Selbstmord oder die Selbstflucht. Es sei somit näher betrachtet, in welchem Sinne das französische Volk im Jahre 1789 sich selbst befreit hat.</p>
<p>Ein Vorurteil in des Wortes schlimmster Bedeutung, nämlich ein schädliches, falsches und dummes Klischee, kann sich nur dann festsetzen, wenn Freund und Feind aus ihm Nutzen ziehen und keiner es in Frage stellt. Die Standesrevolte von 1789 gilt heute bei Revolutionsbefürwortern wie bei Revolutionsgegnern gleichermaßen als Revolution.</p>
<p>1789 war alles andere als eine Revolution; es hat die gesellschaftliche Struktur Frankreichs primitivisiert. Als typisch welscher Umsturz hat es zu unzähligen blutigen Verbrechen wie zu jenem politischen Kauderwelsch von den globalen Menschenrechten geführt, das die Nächstenliebe in die Fernstenliebe pervertierte und noch heute der ideologischen Massenmanipulation die Grundvokabeln liefert.</p>
<p>Bis heute herrscht in den kapitalistischen Staaten die Kampfideologie des Großbürgertums: die Aufklärung. Sie stellt die französischen Ereignisse als Revolution dar, weil sie als eigener Sieg erscheinen soll, der eine künftige, die Grenzen der Aufklärung überschreitende Revolution überflüssig mache. Die aufklärungskritischen Antirevolutionäre aber profitieren ebenfalls von 1789, weil es abschreckt und ihre Überzeugung von der prinzipiellen Schlechtigkeit und Vermeidbarkeit jeder Revolution rechtfertigt.</p>
<p>Es ist ziemlich aus der Mode gekommen, über die Revolution in konstruktiver Absicht, d.h. als Planung einer solchen, nachzudenken. Ereignisse wie Lenins Oktoberputsch von 1917 wurden zur Revolution gekürt, weil sie ausreichende Ähnlichkeiten mit 1789 aufweisen. Dabei ist jeder, der nur einige Kenntnis der Marx-Engelsschen Revolutionstheorie hat, sich darüber im Klaren, daß 1917 eine klassische Konterrevolution war. Aber kein Historiker hat eine Theorie der Revolution, die doch erst die unabhängigen Maßstäbe zur Beurteilung besagter Ereignisse liefern könnte.</p>
<p>Welcher Begriff der Revolution kann gefaßt und zu einer Theorie entfaltet werden? &#8211; Revolution kann als Vollendung einer geschichtlichen Kreisbewegung im Sinne des Wiedererreichens eines Ausgangspunktes begriffen werden, als Umsturz oder Umwälzung, schließlich auch als Umkehrung der zentralen Verhältnisse einer Gesellschaft. Nur der Begriff der <em>Umkehrung</em> der Verhältnisse kann zu einer Theorie der Revolution entfaltet werden, weil die Kreisbewegung ahistorisch bleibt und jeder Umsturz immer eine gesellschaftliche Figuration vom Sockel holt, aber der Sockel bestehen bleibt als niedrigerer Zustand nach dem Umsturz.</p>
<p>Als am 17. Juni 1789 der Dritte Stand der Generalstände Frankreichs sich zur französischen Nation erklärte, hat ein Teil gegen das Ganze rebelliert; es war eine Standesrevolte, aber keine Aufhebung der Stände. Die Standesrevolte hatte eine doppelte Stoßrichtung: Erstens revoltierten die Vertreter des Dritten Standes gegen die Vertretenen, ihre Wähler (den Dritten Stand selber), indem sie deren Weisungen (das imperative Mandat) für null und nichtig erklärten, zweitens aber revoltierten die Vertreter eines Teils gegen die Gesamtvertretung, die Generalstände. Die Diktatur des Dritten Standes, welche eine Diktatur seiner Vertreter war, der Lenin später seine Diktatur des Proletariats nachbilden wird, die ebenfalls eine Vertreterdiktatur war, hat alle in einen Stand bzw. eine Klasse gezwungen, sie nach einem Besonderen gleichgemacht, anstatt jedes Besondere der Gesellschaft, alle Stände, Klassen und Schichten, demselben Einzelnen, dem Monarchen, unterzuordnen und damit das gleiche Verhältnis aller Besonderen wie aller Einzelnen zum Allgemeinen herzustellen. Diese Revolution war in Deutschland schon mit der Reformation geistig vollzogen worden, in der Freiheit eines Christenmenschen und seiner Unmittelbarkeit zu Gott, und die Erbauer Preußens vom großen Kurfürsten bis zum großen Friedrich brauchten den Protestantismus nur ins Politische zu wenden.</p>
<p>Die Kassierung des imperativen Mandats durch den Dritten Stand und die Bestätigung dieses Übergriffs auf die Wählermitbestimmung durch den König am 27. Juni 1789 enthält den Kern der gallischen Revolte. Es war eine Entrechtung der Wähler durch die Gewählten, die sich als Erwählte statt als Weisungsempfänger aufführten. Am 17. Juni hatte sich der Dritte Stand als Nationalversammlung dekretiert; einen legitimen historischen Sinn bekommt dieser Akt nur, wenn man ihn ernst nimmt und anerkennt, daß der Dritte Stand in Frankreich tatsächlich eine eigene Nation war, nämlich die gallisch-römische. Folglich bleibt nur übrig, die privilegierten Stände als fränkisch-germanische Nationalität aufzufassen. Sieht man die Standesrevolte von 1789 auf diese Weise, als Befreiungsschlag der gallisch-römischen Nationalität des westfränkischen Reiches, als völkische Resurrektion der Gallier und staatliche Restauration des römischen Galliens, werden die antigermanisch-rassistischen Aspekte der Geschichte Frankreichs vom Eingreifen in den Dreißigjährigen Krieg, von den Hugenottenverfolgungen und der Verwüstung der Pfalz über den Terreur, den Völkermord in der Vendée, die Pariser Kommune, das Versailler Diktat bis hin zu dem zivilistischen Kriegsverbrechen der Resistance erkennbar.</p>
<p>Die meisten Nationen, die sich befreit haben, begegnen anderen Nationalitäten verfolgend oder proselytisch, wobei die Gallo-Romanen ihre Version des Vulgärlateins zum Staatskult erhoben haben; so heißt es z.B. in einem Sicherheitsbericht vom Januar 1794: &#8220;Föderalismus und Aberglaube sprechen Bretonisch; Auswanderung und Haß auf die Republik sprechen Deutsch; die Konterrevolution spricht Italienisch und der Fanatismus spricht Baskisch.&#8221;</p>
<p>Die Neuzeit hat zwei große Revolutionen erlebt: die Staatlichkeit und die Demokratie. Allerdings ist die Demokratisierung einer Polis etwas grundlegend anderes als die Demokratisierung eines Staates. Im Staat ist jeder Volksgenosse Bürger, in der Polis jeder Bürger Volksgenosse. Im Staat sind alle politisch frei, in der Polis nur einige. Auch als Demokratie vertritt die Polis grundsätzlich nur jenen Teil ihrer Lebensgemeinschaft, welcher Bürgerrecht hat. Die klassische Antike faßt die Volksgemeinschaft als Kulturkreis (z.B. als griechische oder hellenische Welt) und die Bürgerschaften in ihr als politische Partikularitäten. Die klassische Neuzeit hingegen begreift die Volksgemeinschaft als <em>eine</em> Bürgerschaft und damit als politische Totalität. Der abendländische Kulturkreis aber als Pluralität solcher Totalitäten wird Raum des Völkerrechts, der sich konkretem Ordnungsdenken öffnet.</p>
<p>Staatlichkeit und Demokratie als die beiden Revolutionen des gesellschaftlichen Systems der Neuzeit hängen innerlich zusammen; erst die geglückte Staatlichkeit ermöglicht eine gelingende Demokratie.</p>
<p>Der erste Schritt jener politischen Revolution, die in der Herstellung neuzeitlicher Staatlichkeit liegt, ist die Umkehrung der Vorrechtsverhältnisse. Die umgekehrten Vorrechtsverhältnisse sind das <em>Allgemeinrechtsverhältnis</em>. So wie das einfache Rechtsverhältnis überhaupt die Selbstdefinition bestimmter Eigentumsgrößen eines Eigentümers in dem einzelnen Besitztum eines fremden Besitzers ist, so definiert sich unter Vorrechtsverhältnissen jede beliebige Eigentumsgröße einer jeden Person in tendenziell allen Besitztümern aller anderen Personen. In einer Vorrechtsgesellschaft ist <em>jeder</em> privilegiert, weil jedes Recht gegenüber allen anderen Rechten als Vorrecht auftritt, nämlich als Eigentum, das jedes andere Recht zum Besitz und damit zum naturalen Ausdruck seiner Größe herabsetzt. Der Übergang vom privilegierten zum allgemeinen Rechtsverhältnis ist die erste wirkliche Revolution im Sinne einer Umkehrung, die etwas grundlegend Neues hervorbringt: nicht mehr jedes Recht definiert sich in allen, sondern alle in einem.</p>
<p>Das Allgemeinrechtsverhältnis stellt jedem Eigentümer denselben Besitzer als naturales Ausdrucksmittel seiner Rechte Gegenüber: den allgemeinen Machthaber. Die durch die Umkehrung der Vorrechtsverhältnisse in das Allgemeine Rechtsverhältnis gezeugte Allgemeine Person ist der persönliche Absolutismus, ein Vorstaat, worin der Staat noch in seinem Keim, der natürlichen Person des Monarchen, verborgen liegt. Die Allgemeine Person wird Staat, wenn sie sich aus einer natürlichen Person in eine juristische Person verwandelt, also der Monarch sich eine Beamtenschaft zulegt, welche die Mitgliedschaft eines <em>Staatsvereins</em> ausmacht, an dessen Spitze, als Vorsitzender des Staatsvereins und damit erster Diener des Staates, der Monarch steht. Daß der Monarch der Souverän des Landes sei, reicht nicht hin für den Staatscharakter seines Gemeinwesens; er muß erstes Mitglied im Staatsdienerverein sein. Weil Friedrich der Große diesen Springpunkt begriffen hatte, gelang ihm die erste, die staatliche Revolution der Neuzeit in Vollendung.</p>
<p>Der Staat &#8211; die allgemeine Person als juristische und somit als Verein &#8211; verwandelt durch sein bloßes Dasein das allgemeine Rechtsverhältnis in ein <em>staatsbürgerliches Verhältnis</em>; die schon durch den persönlichen Absolutismus des Herrschers von privilegierten Rechtssubjekten (staatsfreien Personen) zu <em>Privatpersonen</em> herabgesetzten Untertanen werden jetzt noch weniger, nämlich <em>Staatsbürger</em>. Damit ist der Staatsverband oder staatsbürgerliche Verband und zugleich die berühmte <em>Unterscheidung von Staat und bürgerlicher Gesellschaft</em> gegeben.</p>
<p>So wie die Beamten die einfachen Mitglieder des als Staat fungierenden Vereins sind, dessen Vorsitzender der Monarch, so sind die Bürger die einfachen Mitglieder des Staatsverbandes, dessen Vorstand der Staatsverein ist.</p>
<p>Der Staat als Staat erfüllt seine klassischen Funktionen (Rechtsmaß, Eigentumsvorstellung, Gesetzgebung, Rechtsprechung, Exekutive, Weltstaat, Machtreserve). Der Staat als Demokratie hingegen ist ein Herrschaftsprozeß, worin er nicht mehr öffentlich-rechtliches Medium der Verträge in der bürgerlichen Gesellschaft ist, sondern Ausgangs- und Endpunkt einer Vertragsfigur, deren Zweck vermehrte Staatlichkeit ist, d.h. öffentlich-rechtlicher Machtzuwachs.</p>
<p>Die Demokratisierung des Staates ist die zweite politische Revolution der Neuzeit: die Umkehrung des Staates vom Mittel des Rechtsverkehrs zu seinem Zweck, dessen Selbstzweck der staatliche Machtzuwachs ist. Dieser epochale Vorgang fällt zusammen mit der <em>Vergesellschaftung des Staates</em> und der <em>Durchstaatlichung der bürgerlichen Gesellschaft</em>, weil die öffentlichen Rechte, die den Staat ausmachen, im Prozeß der Demokratisierung in die Hände der Privaten und damit in die Sphäre der bürgerlichen Gesellschaft fallen. Aber ebenso fallen immer mehr Privatrechte in die öffentliche Hand.</p>
<p>Die demokratische Revolution des Staates wurde in Deutschland im 19. Jahrhundert gründlich ins Werk gesetzt und im Dritten Reich ins Extrem getrieben. Besonders vermied man hier, den Akt der Staatsgründung mit dem der Konstitution eines Volkes zu verwechseln, wie es Rousseau unterlief. Überhaupt haben es die Franzosen aufgrund der in ihren sogenannten Revolutionen aufbrechenden und etatistisch wieder unterdrückten Volkstumskämpfe immer nur zu einer <em>Staatsnation</em> gebracht, niemals aber, wie die kontinentalgermanischen Völker, zu einem echten <em>Nationalstaat</em>. Die Franzosen vor 1789 waren kein Volk, sondern nur eine Bevölkerung, die durch Sprache, ethnisch basierte Ständeordnung und absoluten Monarchen in eine Staatsnation, ein politisches Kunstvolk, verwandelt waren.</p>
<p>Die französische Staatsnation war ein staatsgeborenes Volk, der deutsche Nationalstaat dagegen ein volksgeborener Staat.</p>
<p>Der Hinrichtungstag Ludwigs XVI. (21.1.1793) war der Todestag dieser französischen Staatsnation. Schon anderthalb Jahrhunderte früher hatte Thomas Hobbes den Begriff des Volkes scharf im Sinne der Staatsnation gefaßt und von der bloßen Menge unterschieden: &#8220;Das Volk ist eine Einheit mit <em>einem</em> Willen und ist <em>einer</em> Handlung fähig; all das kann von einer Menge nicht gesagt werden. Das Volk herrscht in jedem Staate, selbst in der Monarchie; denn da äußert das Volk seinen Willen durch den <em>eines</em> Menschen. Die Menge besteht dagegen aus den Bürgern, d.h. aus den Untertanen. In der Demokratie und Aristokratie sind die Bürger die Menge, und die Versammlung ist das Volk; in der Monarchie sind die Untertanen die Menge, und&#8230; der König ist das Volk.&#8221; Ist das Volk nicht versammelt, schläft es politisch; hat es einen absoluten Monarchen, ist es ständig in ihm versammelt und existent, aber nur in ihm. Alle Untertanen sind aufgelöste Menge, die keine handlungsfähige Person mehr ist. Aus der Menge aber kann durch Versammlung ein neues Volk geboren werden; in dieser Menge &#8220;hat jeder ein gleiches, d.h. natürliches Recht, mit jedwedem zu verschiedenen Zeiten und an beliebigen Orten zusammenzukommen, ja sogar, wenn er es vermag, die Herrschaft an sich zu reißen&#8221;. Die politische Entmachtung, der Masse durch ihre Vereinzelung ermöglicht also die Geburt eines neuen Volkes aus jeder beliebigen Teilmenge, die durch Versammlung wieder Volk wird und sich, wenn das Kräfteverhältnis es zuläßt, die ganze Macht des Monarchen auf Grund des Naturrechts aneignen kann; &#8220;sie wiegeln dabei unter dem Vorwand, daß es das Volk sei, die Bürger gegen den Staat, d.h. die Menge gegen das Volk auf.&#8221; (De cive, 1642) Tötet dieses neue Volk den absoluten Monarchen, so tötet es das alte Volk, das er allein personifiziert hatte.</p>
<p>Die These, daß 1789 keine Revolution, sondern der Befreiungsschlag des gallo-römischen Volkes und der Tod der französischen Staatsnation war, hat große theoretische Vorzüge. Erstens brauchen die römisch-republikanischen Phrasen und Kostüme der 1789er nicht als historische Selbsttäuschung interpretiert, sondern können als einfacher Wesensausdruck des handelnden Volkes aufgefaßt werden. Zweitens werden die Bluträusche der gallischen Geschichte verständlich, weil Volkstumskämpfe, die zu Rassenkonflikten ausarten, in der Regel sehr blutig sind. Drittens erinnert des Abbe Sieyes berühmte Unterscheidung der politisch berechtigten Aktivbürger von den bloß mit Zivilrechten versehenen Passivbürgern unmittelbar an Romulus und Remus, an die Patrizier und Plebejer des alten Rom; Royalist wurde ein Schimpfwort in Paris wie <em>rex</em> in Rom, die Stadt herrschte über die Provinzen und schließlich über den Erdkreis, nachdem die Republik ihre Proskriptionen erlebt und ihren Cäsar gefunden hatte. Selbst die Trikolore symbolisiert die Gefangennahme Frankreichs durch die Stadt Paris.</p>
<p>1917 war so wenig eine Revolution wie 1789. Das Blutbad und die soziostrukturelle Primitivisierung (z.B. Verbot der sozialen Verbände) war noch größer. Hat 1789 in einer cäsaro-papistischen Diktatur des antiken Gesellschaftstyps geendet, so 1917 in einer altorientalischen Despotie mit pharaonischer Zwangswirtschaft. 1917 ff. war ein Amoklauf der nichtrussischen Völker Rußlands (angeleitet vom internationalen Volk) gegen das reichsbildende Volk, der an Brutalität selbst den Mongolensturm übertroffen hat.</p>
<p>Die Franzosen, sagt Hegel, sind in ihrem Innersten außer sich. 1789 waren sie in sich gegangen, sind dabei außer sich geraten und als politisches Volk auseinandergebrochen. Die römischen Gallier wurden 1871 zum zweiten Mal geschichtlich von den Germanen besiegt, aber im Gegensatz zum ersten Mal nicht unterworfen, was zur Resurrektion eines <em>französischen</em> Volkes nötig gewesen wäre. Das französische Volk hat 1789 sich von sich selbst befreit, es hat Selbstmord begangen, indem der fränkische Reiser vom gallischen Stamm geschlagen wurde. Die neugallische Volkssubstanz blutete in Verdun aus, was in der schmachvollen Niederlage von 1940 offenbar, mit der Erklärung zum Mitsieger von 1945 verhöhnt und in der Unfähigkeit, ein unterwerfungswilliges Westdeutschland zu dominieren, von der Nachkriegsgeschichte testiert wurde.</p>
<p>Es war also nichts mit der sogenannt Großen Französischen Revolution! &#8211; &#8220;Denn&#8221;, sagt Hegel, &#8220;es ist ein falsches Prinzip, daß die Fesseln des Rechts und der Freiheit ohne die Befreiung des Gewissens abgestreift werden, daß eine Revolution ohne Reformation sein könne.&#8221; Eine Reformation aber ist eine Kulturrevolution, die allen politischen und ökonomischen Umkehrungen der gesellschaftlichen Struktur vorangehen muß.</p>
<p>Alle Völker, die den Weg von 1789 gingen, haben ihr Selbst verloren. Sie sind in das Verhängnis der doppelten Emanzipation geraten: der Selbstemanzipation und der Judenemanzipation. Mit der Selbstemanzipation unterlief ihnen das Sich-selbst-aus-der-Hand-geben, mit der Judenemanzipation haben sie ein gastweises Fremdvolk aus ihrer Hand und Hausherrengewalt entlassen und sich damit dem Fremdvolk in die Hand gegeben. Wer den Gast in seinem Hause gleichstellt, wird ihm früher oder später unterstellt.</p>
<p><code>aus: Lehre vom Gemeinwesen, 1994, ISBN 3980389618</code></p>
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