Reichsverfassungsentwurf (RVerfE99)

I. Das Deutsche Volk

Artikel 1. Bestimmung des Volkes

(1) Das Deutsche Volk ist die freie Gemeinschaft germanischer Stämme zum Schutze von Ehre, Leben und Besitz des Ganzen und aller seiner Angehörigen.

(2) Die Deutschen begreifen sich als fortwährende Gemeinschaft der Abstammung, der Sprache und des Schicksals und daher als ein Volk. Das Volk der Deutschen bekennt sich zu seiner ganzen Geschichte und zum gemeingermanischen Gehalt seines Volkstums.

(3) Das Deutsche Volk schließt die Auslandsdeutschen und die ausgewanderten Deutschen, die weiterhin als Volksdeutsche leben, in seine Gemeinschaft ein.

Artikel 2. Verschiedenheit der Völker

Das Deutsche Volk anerkennt die Verschiedenheit aller Völker und Menschen. Es achtet das Recht eines jeden Volkes, die eigene Abstammung, Rasse und Sprache sowie seine eigenen Anschauungen über Religion, Politik und Wirtschaft zu bevorzugen und das Fremde zu benachteiligen.

Artikel 3. Die Freiheit

(1) Das Deutsche Volk nimmt sich die volle Freiheit und Selbstherrlichkeit und gesteht dies auch jedem anderen Volke zu. Das Deutsche Volk anerkennt jedes Volk als Völkerrechtssubjekt und jeden einzelnen Menschen als Person.

(2) Das Grundrecht eines jeden Deutschen als Recht auf einen Mindestbesitz am Grund und Boden seines Vaterlandes ist gewährleistet und unveräußerlich.

(3) Die Souveränität des Deutschen Volkes ist unantastbar. Souveränitätsrechte dürfen nicht veräußert oder an internationale Einrichtungen übertragen werden.

(4) Das Deutsche Volk hat das Recht auf seinen hergebrachten Lebensraum in Europa und auf gebietliche Unversehrtheit seines Vaterlandes. Rechtmäßiger Siedlungsraum des Deutschen Volkes ist unabtretbar.

II. Das Deutsche Reich

Artikel 4. Reichsdeutsche

(1) Das Deutsche Volk bildet einen staatsbürgerlichen Verband; er führt den Staatsnamen Deutsches Reich.

(2) Jeder Volksdeutsche, der sich der Wehrpflicht unterzieht oder bei soldatischer Untauglichkeit Ersatzdienst leistet oder bei körperlicher Unfähigkeit Geldersatz zahlt, darf die Staatsbürgerschaft des Deutschen Reiches erwerben. Dadurch wird er Reichsdeutscher. Männer und Frauen sind gleichgestellt.

(3) Alle Staatsgewalt des Deutschen Reiches wird von den Reichsdeutschen ausgeübt. Vor Aufnahme in die Reichsbürgerschaft hat jeder Deutsche folgenden Eid zu leisten: “Ich schwöre, daß ich dem Deutschen Volke und dem Deutschen Reiche die Treue halten, mit meinem Gut und Blut seine Freiheit schützen und alle meine Pflichten gewissenhaft erfüllen werde. Dies schwöre ich, so wahr mir Gott helfe.”

(4) Reichsdeutsche haben Ortsbürgerrecht in der Gemeinde ihres Grundrechtes. Den Ortsbürgern obliegt die Verwaltung der Gemeinden des Reiches.

(5) Volksfremden Ausländern, die seit vier Generationen in Deutschland ansässig sind, kann in ihrer Landschaft Heimatrecht verliehen werden. Ausländer germanischer Abstammung können durch Erhebung in den Privatstand mit den Volksdeutschen gleichgestellt werden. Mehrfache Staatsangehörigkeiten sind unzulässig.

(6) Das Deutsche Reich ist die Eidgenossenschaft der Reichsdeutschen. Es gliedert sich in Gemeinden, Gaue (Landschaften) und Stammesgebiete.

Artikel 5. Reichsgliederung

(1) Die Gemeinden bilden Landschaften unter Beachtung der ganzen deutschen Geschichte. Die Landschaftsversammlungen der Ortsbürgergemeinden geben sich Gauverfassungen, die das Herkommen berücksichtigen. Jede Gauverfassung im Deutschen Reich kann unabhängig von der Reichsverfassung sowohl freistaatliche als auch erbfürstliche Staatsform bestimmen und sich bei der Regierungsbildung für die Beteiligung entweder der Vielen oder der Besten entscheiden. Jeder Gau wählt einen Fürsten oder bestimmt ein Geschlecht, das den Gaufürsten stellt.

(2) Stammesmäßig zusammengehörige Landschaften bilden ein Herzogtum. Der Herzog ist der Befehlshaber der Gebietsstreitkräfte und wird von den Gaufürsten aus dem Kreise der einheimischen Offiziere gewählt.

(3) Das Deutsche Reich besteht aus den Herzogtümern Niederfranken, Rheinfranken, Moselfranken, Mainfranken, Alemannien, Schwaben, Bayern, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Kärnten, Steiermark, Burgenland, Sudetenland, Schlesien, Posen, Ostpreußen, Westpreußen, Pommern, Mecklenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

(4) Die Versammlung der Herzöge bildet die Ständekammer des Reichstages. Ihr obliegt die Sicherstellung der Gebietsstandkraft der Reichsverteidigung, der Zivilschutz sowie die Pflege der deutschen Stammeskulturen.

Artikel 6. Reichsoberhaupt

(1) Die Reichsdeutschen, die in Deutschland ihren Hauptwohnsitz haben, wählen das Reichsoberhaupt in freier, geheimer und gleicher Wahl.

(2) Wählbar in das Amt des Reichsoberhauptes ist

  1. der berechtigte Anwärter auf den deutschen Königsthron,
  2. der fähigste Kopf der Herzöge, den diese vorschlagen, oder
  3. der fähigste Kopf des Offizierskorps, den dieses vorschlägt, oder
  4. der fähigste Kopf der Beamtenschaft, den diese vorschlägt, oder
  5. der fähigste Kopf der Richterschaft, den diese vorschlägt, oder
  6. der Mehrheitsführer in der Volkskammer des Reichstages oder
  7. ein durch Volksbegehren gekürter Volksführer.

(3) Die Amtszeit des Reichsoberhauptes währt sieben Jahre. Die Wiederwahl ist immer möglich. Vor Ablauf der Amtszeit kann das Reichsoberhaupt durch einfaches Mißtrauensvotum in einem Volksentscheid entlassen werden. Reichsstatthalter bis zur Neuwahl des Reichsoberhauptes sind der Reichskanzler und der Reichsmarschall.

(4) Das Reichsoberhaupt ernennt einen Reichsmarschall seiner Wahl als Führer des Reichsregiments im Militärstaat. Der Reichsmarschall entwirft ein Regimentsprogramm und wählt sich aus dem Soldatenstand Kommandeure und Stabschefs zur eigenverantwortlichen Ausführung des Regimentsprogrammes. Der Marschall ist der militärpolitische Reichssoldat.

(5) Das Reichsoberhaupt ernennt einen Reichskanzler seiner Wahl als Führer der Reichsregierung im Zivilstaat. Der Reichskanzler entwirft ein Regierungsprogramm und wählt sich aus dem Beamtenstand Reichsminister zur eigenverantwortlichen Ausführung des Regierungsprogrammes. Der Kanzler ist der zivilpolitische Reichsbeamte.

Artikel 7. Reichstag

(1) Die Reichsdeutschen, die in Deutschland ihren Hauptwohnsitz haben, wählen die Abgeordneten zur Volkskammer des Reichstages in freier, offener und gleicher Wahl. Die Offenheit der Wahl zur Volkskammer des Reichstages ist durch Schriftform sicherzustellen; der Reichswahlleiter hat Auskunft zu geben, welche Wahlbürger für welche Abgeordneten gestimmt haben. Für anfallende Diäten müssen die persönlichen Wähler eines Abgeordneten aufkommen. Ist der Kandidat diätenbedürftig, hat er dies vor der Wahl öffentlich bekanntzugeben; andernfalls verliert er den Diätenanspruch gegen seine Wähler. Die Höchstgrenze der Beanspruchbarkeit eines Wählers durch seinen Abgeordneten bestimmt das Reichsoberhaupt.

(2) Die Wahlperiode zur Volkskammer des Reichstages beträgt fünf Jahre.

(3) Die Volkskammer des Reichstages ist die Vertretung des Deutschen Volkes in seiner Gestalt als bürgerliche Gesellschaft gegenüber dem Staat. Den Staat vertritt die Reichsregierung (Reichskanzler und Reichsminister). Der Staat bildet den Allgemeinen Stand, die bürgerliche Gesellschaft den Besonderen Stand und alle Reichsdeutschen den Einzelstand, der aus dem Gesamtstand und dem Gebietsstand des Deutschen Reiches besteht. Der Gesamtstand des Reiches ist im Reichsoberhaupt und der Gebietsstand in der Ständekammer des Reichstages vertreten. Inländische Volksdeutsche ohne Reichsbürgerschaft bilden den Privatstand; er hat keine Standesvertretung, genießt jedoch politische Meinungsfreiheit im Rahmen der Gemeinschaft des Deutschen Volkes.

(4) Die Wählbarkeit zur Volkskammer des Reichstages ist an die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klasse der bürgerlichen Gesellschaft gebunden. Diese Klassen haben das Recht der politischen Verbandsbildung. Politische Verbände sind Parteien, die sich mit Angehörigen ihrer Klasse zur Wahl für die Volkskammer des Reichstages stellen können. (5) Die Gesellschaftsklassen der Grundeigentümer, Arbeitgeber und Arbeitnehmer dürfen Grundeigentümerparteien (Konservative), Arbeitgeberparteien (Liberale) und Arbeitnehmerparteien (Sozialisten) bilden. Die werktätigen Selbständigen (Bauern, Mittelständler, Freiberufler, Eigenwirtschafter) dürfen unabhängige Kandidaten aufstellen. Angehörige des Allgemeinen Standes sind nicht wählbar; sie dürfen keine Parteien bilden. Staatliche Parteienfinanzierung ist verboten.

(6) Alle Reichsdeutschen entscheiden mit ihrer freien und offenen Wahl der Abgeordneten zur Volkskammer des Reichstages über das Gewicht der Gesellschaftsklassen in der Vertretung des Besonderen Standes. Der Volkskammer obliegt die Gesellschaftspolitik des Reiches und die Normierung des Faktorentausches innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft, insoweit dies der korporativ-gesellschaftlichen Eigenordnung unterliegt, nicht schon durch rahmenvertragliche Selbstregelungen erledigt ist und Staatsfragen unberührt läßt.

(7) Die Volkskammer des Reichstages wird vom Reichsoberhaupt einberufen und aufgelöst. Die Volkskammer hat das Steuerbewilligungsrecht. Sie bestimmt die Höhe der Alimentation des Allgemeinen Standes und erläßt ein Alimentationsgesetz. Die Volkskammer kann Gesetze und Verordnungen zur Gesellschaftspolitik des Reiches beschließen, die die Regierung erlassen kann, wenn sie Staatsfragen nicht berührt sieht.

(8) Sind Staatsfragen berührt, tritt die Volkskammer als Vertretung des Besonderen Standes mit der Regierung als Vertretung des Allgemeinen Standes in Verhandlung. Die Volkskammer kann jederzeit Anwesenheit der Regierung und die Regierung jederzeit Gehör in der Volkskammer verlangen.

Artikel 8. Reichsregierung

(1) Die Reichsregierung hat das Erlaßrecht für Gesetze, Verordnungen und Anordnungen. Sie kann dieses Recht teil- und zeitweise den Gemeinden, Gauen und Stämmen, der Stände- und der Volkskammer überantworten. Die Erlaubnis des Reichsoberhauptes ist erforderlich. Beschlossene Gesetze und Verordnungen werden durch Anwendung des Erlaßrechtes zu staatlichen Zwangsordnungen. Art.7 Abs.(7) Satz 3 und Art.11 Abs.(1) Satz 2 bleiben unberührt.

(2) Die Reichsregierung darf Staatsbetriebe für die Sicherstellung von Reichsbedarf oder die Zusatzversorgung des Allgemeinen Standes einrichten.

(3) Bei unterbliebener Steuerbewilligung durch die Volkskammer genießt die Reichsregierung Indemnität für durchgeführte Steuererhebungen. Beide Vertretungen können die Ständekammer um Streitvermittlung oder das Reichsoberhaupt um Streitentscheidung anrufen.

(4) Gesetze und Verordnungen, die beschlossen, aber nicht erlassen sind, gelten zwanglos. Gesetze und Verordnungen, die erlassen, aber nicht beschlossen sind, gelten zwanghaft. Gesetze und Verordnungen, die beschlossen und erlassen sind, gelten vollkommen.

Artikel 9. Reichsversammlung

(1) Jedes Jahr nach der Eröffnungssitzung des Reichstages in Wien tagt dortselbst die Reichsversammlung. Sie setzt sich aus dem Reichsregiment, der Reichsregierung, dem Reichstag und den Fürsten der Reichsgaue zusammen. Den Vorsitz führt das Reichsoberhaupt.

(2) Die Reichsversammlung befaßt sich mit Fragen der Reichskultur und der Reichsentwicklung. Sie faßt Richtungsbeschlüsse. Die Aufnahme nichtdeutscher Gaue, Stämme oder Völker in die Schutzgenossenschaft des Reiches unterliegt der Bestätigung durch die Reichsversammlung. Das Deutsche Reich und die ihm als Schutzgenossen zugewandten Landschaften, Gebiete und Länder bilden die Reichsgenossenschaft.

(3) Abstimmungen der Reichsversammlung erfolgen nach Ständen. Der Einzelstand hat zwei Stimmen, der Besondere und der Allgemeine Stand haben je eine Stimme. Es entscheiden das Reichsoberhaupt über die Stimmabgabe des Gesamtstandes, Herzöge und Gaufürsten über die Stimmabgabe des Gebietsstandes, die Reichsregierung über die Stimmabgabe des Allgemeinen Standes und die Volkskammerabgeordneten über die Stimmabgabe des Besonderen Standes.

Artikel 10. Hauptorte, Kleinodien, Flaggen und Wappen

(1) Die Hauptorte des Deutschen Reiches sind Wien, Berlin, Zürich und Rotterdam. Wien ist die Hauptstadt des Reiches, Berlin der Hauptgau, Zürich Sitz der Reichsbank und Rotterdam der Haupthafen des Reiches.

(2) Den Kleinodien des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation in Wien müssen Volkskammer, Herzöge, Gaufürsten, Regierung, Regiment und Oberhaupt des Reiches alljährlich huldigen, bevor der Reichstag eröffnet wird und die Reichsversammlung zusammentritt. Kultort von Reichsoberhaupt, Reichsregierung und Reichstag ist die Hauptstadt, Arbeitsort ist der Hauptgau.

(3) Die Reichsflagge trägt ein schwarzes Kreuz in goldenem Bett auf rotem Grund in stehender oder in liegender Form. Gültige Nationalfarben des Deutschen Reiches sind auch schwarz-rot-gold und schwarz-weiß-rot.

(4) Das Reichswappen ist dasjenige des Zweiten Reiches.

(5) Die Handelsflagge des Deutschen Reiches ist die Kriegsflagge des Zweiten Reiches.

(6) Die Kriegsflagge des Deutschen Reiches ist die Rote Fahne mit Eisernem Kreuz.

Artikel 11. Kirchen, Parteien, Verbände

(1) Kirchen, Parteien und Verbände sind vom Staat getrennt und im Reich mit ihm verbunden. Die Reichsversammlung erläßt ein Reichskirchengesetz nach gemeingermanischen Grundsätzen. Die Reichsregierung hat denselben Grundsätzen folgende Gesetze über die Reichsparteien und über die Reichsverbände zu erlassen. Reichsferne Vereinigungen sind unzulässig.

(2) Reichsfeindliche Tätigkeiten von Personen oder kirchlichen, politischen und wirtschaftlichen Verbänden können jederzeit vom Reichsoberhaupt unterbunden werden. Der Rechtsweg und die Beschwerde bei der Reichsversammlung stehen offen. Die Erhebung der Klage oder Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung auf das Tätigkeitsverbot. Verbotswidrige Tätigkeit führt zur Auflösung der Vereinigung.

(3) Die Zulässigkeit von Kirchen und sonstigen Glaubens- und Gesinnungsverbänden im Deutschen Reich hängt davon ab, ob ihre Taten und Lehren die Freiheit des Einzelnen, die Freiheit Gottes, Eigentum und Freiheit der Völker sowie ihre Unmittelbarkeit zu den göttlichen und geschichtlichen Mächten anerkennen. Ferner dürfen die sittlichen Ideen von Ehe, Familie, Volk, staatlicher Gemeinschaft, Privateigentum sowie die Unveräußerlichkeit der Person und ihres Grundes nicht in Frage gestellt sein. Entsprechendes gilt für die Zulassung von Parteien und Verbänden. Internationale Zielsetzungen sind unstatthaft.

(4) Vereinigungen aus dem Geiste der orientalischen Despotie, der asiatischen Produktionsweise und der westlichen Werte sind verboten. Sie dürfen nicht nach Art.16 Abs.(2) Satz 3 geduldet werden.

(5) Zugelassene Kirchen sind im Reichskirchenbund vereinigt. Der Reichskirchenbund untersteht der geistigen und rechtlichen Aufsicht des Reichsoberhauptes. Das Reichsoberhaupt bestellt Reichskirchenräte zur Ausübung der Fach- und Disziplinargewalt in den einzelnen Reichskirchen. Die Reichskirchen haben die Pflicht, an der Fortbildung der Reichstheologie mitzuwirken.

Artikel 12. Volksentscheide

In allen Gebietskörperschaften (Gemeinden, Gaue, Stämme, Reich) sind Volksbegehren und Volksentscheid gewährleistet. Das Reichsvolk der jeweiligen Gebietskörperschaft darf Entscheidungen über Gesetze, Verordnungen und einzelne Maßnahmen begehren. Das Reichsvolk kann Regierungsentscheide oder Volksentscheide begehren. Volksentscheid bricht Regierungserlaß.

Artikel 13. Asylgewährungsrecht

Jeder Reichsdeutsche hat das Recht, einem Ausländer seiner Wahl politisches Asyl in den staatlichen Asylantenlagern des Deutschen Reiches zu gewähren. Jeder Asylgeber muß die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Bewachung seines Asylnehmers tragen und haftet für ihn. Das Reich kann Asylantenlager an beliebigen Orten der Welt errichten. Asylverhältnisse können vom Reich wie vom Asylgeber jederzeit aufgelöst werden; alle daraus entstehenden Kosten trägt der Asylgeber. In schwierigen politischen Lagen kann das Asylgewährungsrecht vom Reich durch Regierungserlaß bis auf weiteres ausgesetzt werden.

Artikel 14. Politische Verfassung

(1) Die politische Verfassung Deutschlands ist die Deutsche Volksherrschaft.

(2) Die Deutsche Volksherrschaft darf nicht Demokratie genannt werden.

(3) Die Herrschaft von Fremdwörtern darf im politischen Denken des Deutschen Volkes nicht geduldet werden; ebensowenig die Herrschaft von Fremdmächten im politischen Handeln (Fremdherrschaftsverbot).

Artikel 15. Wirtschaftsverfassung

(1) Die wirtschaftliche Verfassung Deutschlands ist die Deutsche Volkswirtschaft. Sie ist Einheit von Wirtschaftsgemeinschaft (Eigenwirtschaft) und Wirtschaftsgesellschaft (Marktwirtschaft) des Deutschen Volkes. Marktwirtschaft dient der Gediegenheit, Stärke und Unabhängigkeit der Eigenwirtschaft Deutschlands in allen seinen Gebieten und Haushalten. Der Markt darf nicht Zweck, sondern nur Mittel des Wirtschaftens sein.

(2) In den Familienhaushalten ist die Fähigkeit zur Eigenwirtschaft zu wahren und zu mehren. Das unveräußerliche Allodialeigentum der Familien ist gewährleistet. Die Sklaverei, die Leibeigenschaft und die Hörigkeit sind verboten. Das Proletariat ist abgeschafft.

(3) Jeder Reichsdeutsche hat das Recht auf Arbeit. Es kann bei Arbeitslosigkeit nach dem Ende der Zahlungen aus der Arbeitslosenversicherung geltend gemacht werden. Der Berechtigte muß vom Reich im Reichsarbeitsdienst angestellt werden.

(4) Ausländische Kapitalanlagen unterliegen deutscher Vogtei. Der deutsche Vogt ausländischen Kapitals muß Reichsdeutscher sein und dem zuständigen Reichswirtschaftsverband angehören.

(5) Die wirtschaftspolitischen Maßnahmen dienen der Ökologie von Volk und Land der Deutschen. Deutschland ist als Umwelt und natürlich-geschichtlicher Lebensraum der Deutschen zu bewahren. Die Wirtschaft darf Deutschlands Umwelt nicht denaturieren und seine Bevölkerung nicht verfremden.

Artikel 16. Geistesverfassung

(1) Die Geistesverfassung Deutschlands ist die Einheit von Freiheit und Treue im Reich. Das Reich ist der Aufhalter des Bösen, der Verwirklicher der Bestimmung des Deutschen Volkes und seine Eidgenossenschaft.

(2) Die Geistesverfassung Deutschlands kennt keine Religionsfreiheit für alles und jeden, sondern die Freiheit des Glaubens an das Reich. Das Reich als Staatsglaube ist die deutsche Art der Rückbindung des Menschen an das Jenseits von Raum und Zeit. Fremde Religionen können geduldet werden. Fremder Glaube darf nicht geduldet werden, wenn er den Zulässigkeitsbestimmungen für Kirchen nach Art.11 dieser Verfassung widerspricht.

(3) Alle natürlichen, juristischen und moralischen Personen in Deutschland unterliegen der Reichspflicht. Sie haben dem Reich beim Aufhalten des Bösen Beistand zu leisten. In besonderem Maße unterliegen Presse, Hörfunk, Fernsehen und sonstige Veröffentlichungen der Reichspflicht. Die Reichsversammlung kann einen Reichsherold einsetzen und ihn mit der Vollmacht versehen, einzelnen oder besonderen Veröffentlichungen thematische oder stilistische Auflagen im Sinne ihrer erhöhten Reichspflichtigkeit zu erteilen.

Artikel 17. Wehrverfassung

(1) Die Wehrverfassung Deutschlands beruht auf der allgemeinen Volksbewaffnung. Jeder Reichsdeutsche hat das Besitzrecht an seiner persönlichen Kriegswaffe. Zur Aufrechterhaltung der Wehrtüchtigkeit der Reichsdeutschen stellen die Gemeinden Übungsgelände und die Herzogtümer Führungspersonal bereit.

(2) Neben den Gebietsstreitkräften stellt das Deutsche Reich die Reichswehr aus Berufssoldaten und freiwilligen Wehrberechtigten und den Reichsarbeitsdienst aus Arbeitsberechtigten auf.

(3) Die Gesamtstreitmacht des Deutschen Reiches trägt den Namen Deutsche Wehrmacht. Ihre Teilstreitmächte sind der Arbeitsdienst, die Gebietsstreitkräfte und die Reichswehr. Das Reichsoberhaupt hat den Oberbefehl über die Deutsche Wehrmacht. Das Reichsoberhaupt ernennt den Reichsmarschall als Feldherrn, der den Generalstab beruft.

(4) Im Kriege untersteht der Kanzler dem Marschall und der Zivilstaat dem Militärstaat des Reiches.

(5) Die Deutsche Wehrmacht ist den Überlieferungen der Unabhängigkeit und der Kriegstüchtigkeit in der deutschen Wehrgeschichte verpflichtet.

Artikel 18. Geschichtsverfassung

Die geschichtliche Verfassung Deutschlands beruht auf der verfassungsgebenden Gewalt des Deutschen Volkes. Sie muß spätestens nach zwanzig Jahren neu betätigt werden. Übernationale Grundsätze oder außenpolitische Bedingungen dürfen die Verfassungsgewalt des Volkes nicht einschränken.

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Leipzig, den 09. November 1999

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Ergänzendes Schema:
Aufbau des Vierten Deutschen Reiches

38 Kommentare zu “Reichsverfassungsentwurf (RVerfE99)”

  1. Torben Welling sagt:

    Also, ich hab deine Site nur Überflogen und mir ist klar, dass mein Eintrag hier bald gelöscht wird aber mal ehrlich: Warst Du 17 als Du deine Verfassung hier niedergeschrieben hast? Hast Du Dir das alles hier nochmal durchgelesen? Manche Sätze ergeben überhaupt keinen Sinn: z.B.:

    (1) Die politische Verfassung Deutschlands ist die Deutsche Volksherrschaft.(Ich glaube, Du hast keine Ahnung, was eine Verfassung im politischen Sinne ist, oder?)
    (2) Die Deutsche Volksherrschaft darf nicht Demokratie genannt werden.(Also das ist doch sicher was persönliches Deinerseits oder? Was hast Du gegen das Wort Demokratie? Weil es lateinisch ist? Schon gewusst, dass das Deutsche viele lateinische Begriffe enthält? Zum Beispiel Vase. Willst Du “Vase” auch verbieten?

    Und ich dachte Du willst ein 4.Reich gründen, wie kommst Du dann auf einmal von 4. Reich/Deutsches Reich zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation? Weißt Du überhaupt, was das war? Oder findest Du nur, dass der Name so schön klingt? Ist Dir klar, dass wir überhaupt gar keinen Bezug mehr zu irgendeinem römischen Ursprung haben, selbst wenn es jemals wieder ein deutsches Reich geben sollte?
    Selbst das Kaiserreich hat derartige Begriffe gemieden, weil es überhaupt keinen Zusammenhang mehr gab.
    Aber ich denke Du hast nur was vom 3.Reich gehört, nix vom Kaiserreich oder?

    Das Witzigste ist aber: Jeder Volksdeutsche hat Anrecht auf Grund und Boden seines Landes und das Gratis. Was ist denn wenn da welche ne Firma drauf bauen wollen? Dazu kommen die Wälder und Seen und Sümpfe, Berge und Flüsse…Da werden aber einige weniger abkriegen als andere. Pro Kopf übrigens rund 4000qm aber wie schon gesagt… Nicht jeder kriegt gleich viel. Wie de das wohl regeln willst. Aber, Du alter Schlaumeier, ich kenne jetzt bereits Deinen Notfallplan mit Polen und den Niederlanden. Ach ja, wie kommst Du eigentlich auf Rotterdam? Hat niemals zum Reichsgebiet gehört… Selbst zu Zeiten des Hlg.röm.Reiches dt.Nation nicht.Außerdem werden die Holländer da nicht ganz mitmachen. Ebensowenig die Schweizer, die glaube auch nie dazu gehört haben.Du bist ne Marke, also echt.
    Und was glaubst Du sagen die Spanier, wenn Du bei Madrid ein Asylantenlager hinknallst?Ich meine das geht ja laut Reichsverfassung überall auf der Welt… Und welcher Deutsche sollte einen Asylanten seiner Wahl finanzieren? Soll er sich den als Sklaven halten oder so?

    Und jeder Deutsche hat das Recht auf ne Kriegswaffe? Klar, ich schenk Klein-Heinrich zu seinem 11. ein MG…aber ohne verschluckbare Teile :-) Junge, Junge,zu schade dass mein text nie ein anderer ausser Du lesen wird, wüsste gerne was all die andern geschrieben haben, die Du schon gelöscht hast in den letzten 11-12 Jahren :-)Hast Du Dir den Mist alleine ausgedacht oder durfte wenigstens noch ein Volksdeutscher mitmachen? Hast dir das in der Schule ausgedacht? Hättest bei Geschichte besser zuhören sollen.

    Aber mal im Ernst. Hast Du jemals gesehen, wie groß Deutschland vor dem 2.Weltkrieg war? Und ihr dummen Nazis habt uns das versaut. Und jetzt gibts da so kleine dumme Fans wie dich, die nur darauf brennen, ihr Volk in den nächsten Krieg zu schützen. Auch Deine Frau, sofern Du eine hast, stünde ganz oben auf der Liste wiedereinmarschierender Alliierter. Mann, mann, mann, wie kann man nur sooo dumm sein….

  2. Torben Welling sagt:

    Ich sehe gerade, dass es sich bei dir/euch um erwachsene Menschen handelt… Nicht zu fassen wie man so Realitätsfern und Weltfremd sein kann. In dem Alter… Traurig…ehrlich traurig.

  3. peter sagt:

    Zu dem kommentar des “Herrn Welling”

    “Herr Welling”

    Vermutlich sind Sie kein Deutscher sonst hätten Sie schon auf der Startseite des Reich4 merken müssen daß hier Leser angesprochen werden,die ein wirkliches Interesse am Fortbestand des deutschen Volkes interessiert sind.

    In Ihren Aussagen ist nur Ablehnung zu erkennen,deshalb gebe ich Ihnen den persönlichen Rat in sich zu gehen.

    Da Sie die Artikel wohl nicht allesamt gelesen haben ist ihnen das Wunderbare Gesamtkonzept entgangen.
    Ausserdem wird die scheinbar nicht mehr aufhaltbare Entwicklung der Globalisierung den Zusammenbruch des Weltwährungssystems automatisch herbeiführen.

    Dazu müssen die, die noch deutsch sein wollen vorbereitet sein.

    Ansonsten zweifle an ihrer Wahrnehmungsfähigkeit.

    Leben sie sich in Foren aus in denen es weniger ernsthaft um irgendeine oder keine Sache geht.

    Nihilisten sind hier nicht willkommen falls Sie nicht doch noch einsichtig werden möchten.

    Ich habe eine Aufgabe für Sie.
    Recherschieren Sie im Internet nach den Ursachen des 1. und 2.Weltkrieges. Villeicht werden Sie dann erleuchtet.

    Viel Erfolg beim Studium.
    Sie können sich einen Kommentar zu meinem Kommentar ersparen
    “Herr weller”

  4. Leser sagt:

    Sehr geehrtes deutsches Kollegium,
    sehr geehrter Verfasser des RVerfE99
    sehr geehrte Leser.

    Der oben vorgestellte Reichsverfassungsentwurf entspricht weitgehend auch meinen Vorstellungen von einer Verfassung des zukünftigen Deutschen Reiches.

    Die Gründungsväter des Reiches haben im 18.Jahrhundert uns heutigen Deutschen germanischer Abstammung die Grundlagen für eine Fortsetzung des Deutschen Reiches geschaffen.

    Die Möglichkeit der Fortsetzung des Deutschen Reiches möchte ich allen Lesern dieser Seiten ebenfalls an das vaterländische Herz legen damit wir nach langer “Knechtschaft” unsere Geschicke in Freiheit selbst bestimmen können.

    Es ist eine absolutgegebene wirkliche Gelegenheit sich neu zu konstituierenn denn nach mehrfachen Bundesverfassungsgerichtsurteilen und der Haager Landkriegsordnungs-Konvention und auch der Völkerrechts-Konvention steht den Deutschen Germanischer Abstammung die Völkerrechtliche Selbstverwaltung unseres Territorims zu.

    Die Schritte zu einer neuen Reichsverfassung können nur die Deutschen gehen. Die Reichsverfassung kann nicht von Besatzern und auch von sonst keinen anderen Organisationen oder Wesen die ausserhalb Deutschlands sich befinden herbeigeführt werden. Dies ist ein wesentlicher Schritt zur Selbstbestimmung eines Volkes.

    Wir Deutschen Germanischer Abstammung sind unserem Land gegenüber verpflichtet den Schritt in die erneute Selbstverwaltung in der Form der Staatsgründung zu gehen.

    Falls Sie Zweifel haben prüfen Sie die oben angegebenen Hinweise.

    Die Deutschen Germanischer Abstammung sind nach Völkerrecht jetzt Reichsdeutsche. Diese können Reichsbürger werden. Die Reichsbürger bilden den künftigen STAAT.

    Dies ist selbstversändlich kein leichtes Unterfangen deshalb ist auch vom Deutschen Kolleg die Geistige Elite aufgefordert nun tätig zu werden in dem Bemühen die Handlungsfähigkeit des Deutschen Reiches, das 1871 auf dem Hambacher Schloss gegründet wurde, Wiederherzustellen.

    Ich freue mich mit Ihnen über den bestehenden Status als Reichsdeutscher und wünsche Ihnen Verstand und Einsicht beim Studium der Deutschen-Kolleg-Seiten.

    Es grüßt Sie ein Verfechter des deutschen Volksgeistes und wünscht Ihnen Frieden und Freiheit in Selbstbestimmung.

  5. Leser sagt:

    Nachtrag und Ausräumung eines Denkfehlers des vorangegangenen Kommentares vom 06.Nov.2010, 22.56 Uhr

    Die Deutsche Reichsgründung fand nicht auf dem Hambacher Schloss sondern in Versailles statt und zwar mit Reichskanzler Bismarck.

    Bitte um Nachsicht und richtiger Einordnung.

    Im übrigen schwirrt einem manchmal der Kopf von all den Jahreszahlen und der gefälschten Geschichtsschreibung.

    Die Zeit wird kommen in der die Revisionisten absolute Klaarheit über die deutsche Geschichte wiederherstellen werden und die Deutschen ohne Bündnisse und Kriege in der eigenen Landesgrenze friedlich leben werden können.

    Revisionisten und Historiker sind aufgerufen hierbei mitzuwirken zum Wohle aller derjenigen die Wahrheit als Grundlge für ein friedliches Miteinander in der Welt für unabdingbar erachten.

    Freiheit für die Reichsdeutschen und Horst Mahler.

  6. Christian H. sagt:

    Dieser Reichsverfassungsentwurf enthält vielfältigste Anregungen und findet meine größte Zustimmung. Die Zeit läuft für uns, der Untergang der gegenwärtigen Wirtschafts-und Weltordnung schreitet unaufhaltsam voran.

    Wir stehen wenige Jahre vor einer absoluten Götterdämmerung, nichts wird sein wie es war.

  7. Furrer Roger sagt:

    Als Reichsflagge fände ich die alte Reichsflagge, Schwarz, Weiss, Rot, mit einem goldenen Adler im weissen Balken, passender. Das christlich jüdische Element hat den Germanen mehr Schaden als Nutzen gebracht, der Adler repräsentiert Stärke und Mut, auch finde ich, dass die neue Flagge,wie von Ihnen vorgeschlagen, zu sehr einer skandinavischen oder nordischen Flagge, wie die von England, ähnelt.

    Wir Deutschschweizer verstehen uns auch als (südlicher Ableger) Reichsdeutsche, mit eigener Mundart, aber identischer Grundhaltung, Ethik, Weltanschauung und nicht zuletzt identischer Abstammung.

  8. Stennes-Strasser sagt:

    Werte Autoren !

    Im Prinzip bin ich beim ersten oberflächlichen Lesen mit dem Meisten was ich las einverstanden und konform.
    Aber :
    Habe ich es Recht verstanden, das Ihr zu einer Monarchie zurückkehren wollt ?
    Falls ich mich irre bitte ich um Nachsicht, aber das kann doch nicht Euer ERNST sein ? ? ?

    Des Weiteren ist die von Euch vorgestellte Reichsfahne ein Witz.Die Reichsfarben sind Schwarz-Weiß-Rot und der von Euch vorgestellte Entwurf ist schlicht eine Kopie der skandinavischen Flaggen. Das Symbol einer jüdischen Sekte, das “christliche” Kreuz hat nicht in der Fahne des kommenden Reiches zu suchen !

    Des Weiteren fiel mir mehrfach der Bezug zu einer bestimmten monotheistischen “Religion” auf, dem so gen. “Christentum”.
    Eidesformel sei “So wahr mir “Gott” helfe ?
    “Gottheiten” und andere Gespenster menschlicher Phantasie sollten KEINEN Raum in Staat und Regierung haben.
    “Religion” sollte ausschließliche Privatsache im “religiös” neutralen und säkularen Staat sein.
    “Religion” hat nichts im öffentlichen Raum zu suchen, nichts in Schulen, Kindergärten, Ämtern noch Behörden.
    “Religion”, ganz gleich welche ist eine Freizeitbeschäftigung wie alle Anderen und im Vereinswesen zu organisieren wie andere Freizeitvereine auch.
    Es ist im Zuge der Gleichberechtigung und Gleichbehandlung aller Reichsbürger nicht zu vertreten, das spezielle “Religions” – Vereine anderen Freizeitvereinen wie Kegel-Club´s oder Karnevalsvereinen vorgezogen werden.

    Artikel 4, Absatz 2 :
    Wer körperlich wehruntauglich ist zahlt Wehrersatzsteuer?
    Männer und Frauen sind da gleichgestellt.
    Bedeutet das, das körperlich und geistig Behinderte zur Wehrersatzsteuer herangezogen werden ?
    Schwangere Frauen ebenso ?
    Gilt die Wehrpflicht demnach für Frauen ebenso wie für Männer ?

  9. DK sagt:

    Werter “Stennes-Strasser”,

    entschuldige die späte Antwort.

    1. Der vorläufige Verfassungsentwurf wie sämtliche andere Schriften berufen sich auf die Grundlegung durch die klassisch griechische und deutsche Philosophie, die die Monarchie als höchste Staatsform bestimmen. Letztendlich hat aber natürlich der Souverän das letzte Wort in der Frage, in welcher Verfassung er sich befindet. Nächstes Jahr wird deshalb auch ein Buch von Reinhold Oberlercher zu “Verfassungslehren” erscheinen, das auch demokratische und aristokratische Verfassungen “anbieten” wird. Im Reich der Freiheit geht eben alles ;-). Im übrigen geisterten selbst in der BRD-Presse Lobeshymnen auf die “Bindungskraft” der Monarchien herum. Etwas ernster darf die Frage also schon behandelt werden.

    2. Ebenso ist “Gott” Anfang und Ende im Deutschen Idealismus, notwendiger Beweger, uns Bewegender, von uns Bewegter, zur Freiheit sich Vollendender. Dies sind keine religiösen Phrasen, sondern logische Stufen der Ideenentwicklung. Daß der Entwurf auch heidnische Religionsausübung erwähnt und “gestattet” (wobei wohl noch weniger an Odin als an Jesus glauben werden wollen), wird Dir nicht entgangen sein. Lediglich die unfreien, fanatischen Wüstenreligionen wie Islam und Judentum sollen einem Öffentlichkeits- oder Totalverbot unterliegen. Damit ist aber keine “Verchristlichung” des Gottesbegriffs gewollt, aber das Christentum als absolute Religion und damit als Ende der Religion und Ausgangspunkt des Neuen gewürdigt.

    Der Deutsche Idealismus ist keine Religion, sondern Philosophie, Wissenschaft vom Ganzen. Religion und Kunst stehen darunter, auch wenn sie dasselbe meinen. Nur in dieser Deutschen Philosophie sind wir alle geeint im Glauben an das Deutsche Reich. Dazu muß Rom aus dem Katholizismus verbannt werden und Luther in das Protestantentum zurückkehren.

    Sofern Dir ein atheistischer Staat vorschwebt, so können wir in der Tat nicht dienen. Wirkliche Völker, die sich einen echten Nationalstaat errichten wollen, kommen ohne Gottesbegriff oder zumindest dessen Mythos nicht aus. Schon die kleinste sittliche Gemeinschaft, die Familie, ist mit modernen “Einzelmenschtheorien” nur zerlegbar (also zersetzbar), aber nicht als Ganzes begreifbar.

    Es ist also genau das Gegenteil des Deinigen Standpunktes zu vertreten: Überall hat die “Religion” des Deutschen Volkes und Reiches zuhause zu sein, so daß jede unserer Handlungen vom Wissen um das sittliche Ganze bestimmt ist. Nur so finden wir das Heil oder das christliche Paradies, ganz wie es beliebt. Das ist der Anspruch, der so gern als “totalitär” abqualifiziert wird – obwohl ja nur das Ganze, das Totale, das Wahre ist.

    3. Zum Wehrdienst: Pflichten ohne Rechte und Rechte ohne Pflichten sind Unfreiheiten. Wehrpflicht besteht nur, sofern man ein adäquates Recht erwerben will. Dieses Recht ist die volle Staatsbürgerschaft als Reichsdeutscher. Dieser ist damit unterschieden vom “nur” Volksdeutschen oder Ausländer mit inländischem Wohnsitz. Diese haben zuerst nur geschichtlich erworbenes Heimatrecht und können in den Privatstand erhoben werden, sind damit aber noch nicht Reichsdeutsche.

    Wehrpflicht kann nun auch auf andere Art geleistet werden, muß aber wie gesagt nicht. Natürlich ist das im Detail, das durch Gesetze geregelt würde, noch nicht bis zum Ende geführt, das Juristenheer braucht ja auch was zur Bewährung. Z.B. Mädchen, die einen gedienten Reichsbürger ehelichen, treten in den Stand der Ehe, womit die Ehefrau bestenfalls automatisch Reichsbürger würde. Oder ganz deutschideal: die Familie als Ganzes gilt als EINE Rechtsperson, sie hätte also auch nur eine Familienstimme. Von Familie kann aber wiederum erst bei einer Ehe mit Kindern gesprochen werden, worin dann ebenfalls die Frauen ihren natürlichen Dienst am Volke leisten. Unbemannte Damen könnten aber auch Wehrersatzdienst wie früher im RAD erbringen. Oder eben dafür zahlen. Für Behinderte gilt im Prinzip dasselbe. “Leiste was du kannst, dann wirste was.” Der Reichsbürger ist im übrigen auch zur Autonomie berechtigt.

    4. Zur Fahne: Die Fahnenfrage ist merkwürdigerweise die am eisernsten umkämpfte. Der Vorschlag, der bereits zum Symbol der BRD werden sollte, wird von uns aus den im entsprechenden Text “DIE FAHNE” angeführten sachlichen Gründen unterstützt. Es wäre auch ein Zeichen der Versöhnung mit der Geschichte, das Kreuz ist zum Schwert drehbar, schwarz-rot-gold sind die Farben Großdeutschlands und der Befreiungskriege, usw. usf. – aber das ganze Theater darum scheint mir eher Auswuchs eines Glaubens an Symbole zu sein, der bekanntlich die Kunstform der orientalischen Despotie bildet. Zuerst wäre doch zu klären, wofür die neue deutsche Standarte stehen soll. Das DK hat dazu seine Vorschläge gemacht. Wir bitten um andere.

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